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Mediaset kauft bei ProSiebenSat.1 Media weiter zu: Sollten Investoren hier folgen?

Die Aktie von ProSiebenSat.1 Media (WKN: PSM777) spürt die Auswirkungen des Coronavirus ebenfalls. Wie das Unternehmen unlängst erst verkündet hat, wurde die bisherige Prognose für das laufende Geschäftsjahr gestrichen. Ebenso die Pläne für die Dividende. Für Einkommensinvestoren eine bittere Pille.

Dabei hat die Aktie zwischenzeitlich insgesamt mehr als 40 % verloren, was vor allem das Interesse von Großinvestoren schürt. Mediaset hat dabei in den letzten Tagen erneut seinen Anteil konsequent weiter ausgebaut und befindet sich an einer wichtigen Schwelle.

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Aber wie wird es weitergehen? Und sollten Investoren diesem Beispiel folgen? Spannende Fragen, denen wir im Folgenden etwas näher auf den Grund gehen wollen.

Fast ein Viertel aller Aktien gehören Mediaset

Wie aus aktuellen Meldungen hervorgeht, hat Mediaset in den letzten Tagen erneut massiv zugegriffen. Demnach habe das italienische Medienunternehmen zuletzt weitere 4,1 % aller Aktien eingesammelt. Somit befinden sich inzwischen bereits 24,2 % aller Aktien im Besitz des Unternehmens. Des Weiteren hält Mediaset rund 24,9 % aller Stimmrechte an dem ehemaligen DAX-Medienunternehmen.

Sprich, rund ein Viertel aller Aktien gehören inzwischen Mediaset, was seinen Einfluss in den letzten Wochen und Monaten konsequent weiter ausgebaut hat. Dabei haben die Italiener jedoch eigentlich bloß ihren bisherigen Ankündigungen Taten folgen lassen. Bereits vor einigen Wochen hat Mediaset schließlich bereits verkündet, dass man einen wettbewerblich erheblichen Anteil an dem Unternehmen anstreben wolle. Möglicherweise könnte Mediaset baldig sogar Einfluss auf den operativen Alltag von ProSiebenSat.1 Media ausüben.

All das schürt immer wieder die Frage, ob ProSiebenSat.1 Media im Endeffekt nicht doch von Mediaset in Gänze aufgekauft wird. Wobei die Italiener und das deutsche Unternehmen bislang einen solchen Schritt konsequent bestritten haben. Aber immerhin: Die Taten sprechen eine andere Sprache.

Sollten Investoren dem Beispiel folgen?

Die womöglich viel wichtigere Fragestellung scheint jetzt allerdings zu sein, ob Investoren diesem Beispiel folgen sollten. Eine Antwort hierauf wird vermutlich bloß mit der Intention von Mediaset getroffen werden können. Wobei das komplizierter denn je sein dürfte.

Einerseits wird Mediaset womöglich einfach die aktuelle preiswerte Bewertung nutzen wollen, um sich weitere Aktien zu günstigeren Konditionen einverleiben zu können. Selbst durch eine Beteiligung steigt der Wert für Mediaset. Vor allem, wenn ProSiebenSat.1 Media nach der wirtschaftlich schwierigeren Phase wieder zurück in die Spur findet.

Sollte Mediaset ProSiebenSat.1 Media allerdings in Gänze übernehmen wollen, so dürfte das Motiv ein anderes sein: nämlich Synergien. In diesem Fall könnte womöglich ein Teil des Geschäfts und der Verwaltung zusammengelegt werden, was zu Einsparungen führt und Mediasets Reichweite und Effizienz bedeutend erhöht. Ein Kalkül, das Privatinvestoren nicht besitzen können. Entsprechend gilt es hier, Chancen und Risiken weiterhin abzuwägen.

Ein schwächelndes Geschäftsmodell

Doch auch insgesamt sollten sich Investoren bewusst sein, dass klassische Medienunternehmen und vor allem TV-Sender weiterhin Probleme haben werden. Das Streaming setzt sich durch, und weder das deutsche Unternehmen noch die Italiener scheinen dabei ein Wundermittel gegen die größere Konkurrenz gefunden zu haben.

Meiner Meinung nach versucht Mediaset daher über kurz oder lang sich über ProSiebenSat.1 Media zu vergrößern und zu konsolidieren. Allerdings bleibt abzuwarten, was hier dran ist. Auf eine Übernahme zu spekulieren ist jedenfalls wenig Foolish. Entsprechend bleibe ich der Krisen-Aktie eher fern.

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Vincent besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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