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3 Gründe, warum Elektromobilität in Kürze dramatisch billiger wird

Foto: Nissan Newsroom Europe

Hast du auch schon mal gedacht, dass diese neuen Elektroautos ganz schön teuer sind? Damit bist du nicht allein. Die rund 50.000 Euro, die für einen großen Teil der aktuell verfügbaren Modelle aufgerufen werden, sind für die meisten von uns außer Reichweite.

Aber das wird nicht lange so bleiben. Die Preise werden purzeln wie früher bei Solarmodulen – und für Investoren ergeben sich dadurch klasse Chancen.

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Was Elektroautos aktuell so teuer macht

Ein Model 3 von Tesla für 35.000 US-Dollar hatte die Fantasie von Millionen Autofans beflügelt. Endlich bezahlbare Elektromobilität. Aber halt! 35.000 Dollar? Das ist immer noch eine Stange Geld, zumal die Verfügbarkeit der günstigsten Version weiterhin eingeschränkt ist. Bei uns müssen Kaufinteressierte eher 45.000 Euro lockermachen. Die schönen neuen Elektro-SUVs verschiedener anderer Marken, wie etwa der Audi e-tron, kosten gerne mal über 80.000 Euro.

Auf dieser Basis ist man schon froh, ein kleineres Modell für unter 30.000 Euro ergattern zu können. Ich habe den Eindruck, dass die Hersteller uns auf höhere Preisniveaus konditionieren wollen, um die Margen hochzuhalten.

Im Moment dürfte das auch ganz gut funktionieren. Länder wie Norwegen sorgen für einen Nachfragesog, der die Produktion der Lieferanten voll auslastet. Vielfach wird deshalb auch über lange Lieferzeiten geklagt. Gleichzeitig sind Batteriezellen knapp, sodass die Produktion nicht so leicht gesteigert werden kann.

Warum sich das Blatt bald wenden wird

Dieser Engpass wird sich auflösen: Zahlreiche Expansionsprojekte werden über die kommenden Quartale die Produktionskapazitäten für Batteriezellen stark erhöhen – die Analysten von Benchmark Mineral Intelligence gehen von einer Verdreifachung bis 2023 aus gegenüber 2018 – und damit der ebenfalls schnell steigenden Nachfrage mehr als entgegenwirken. Wer sich erinnert, wie China im Bereich Photovoltaik die Kapazitäten hochgetrieben und die Preise massiv gedrückt hat, der kann erahnen, was mit den Batteriepreisen passieren wird. Es geht jetzt Schlag auf Schlag.

Auch beim Fahrzeugangebot wird sich schon zum Jahreswechsel ein anderes Bild ergeben. Diverse Kompaktmodelle stehen in den Startlöchern, darunter der heiß erwartete Mini Electric, die neue Version des ZOE von Renault (WKN:893113), der Opel eCorsa und diverse MEB-Modelle des Volkswagen (WKN:766403)-Konzerns wie etwa der SEAT el-Born. Damit sollten wir eine nette Auswahl von Modellen im Bereich von vielleicht 25.000 bis 30.000 Euro bekommen – wofür eine alte Frau aber natürlich noch immer sehr lange stricken muss.

All diese Modelle versuchen Kunden mit Connectivity, ausgefeilten Assistenzsystemen, feschen Displays und anderen Mätzchen zu überzeugen, was zwar den Begehrfaktor erhöht, aber eben auch die Preise nach oben treibt. Dass es auch anders geht, beweisen die Chinesen. Dort gibt es elektrische Kleinwagen ohne Schnickschnack bereits jetzt zum kleinen Preis.

So kostet beispielsweise das Kompaktmodell EC220 der BAIC-Tochter BJEV in der Standardversion nach Subventionen gerade einmal 55.800 Yuan Renminbi, das sind umgerechnet etwa 7.400 Euro. (BJEV ist übrigens vor einem Jahr in eine börsennotierte Gesellschaft namens Chengdu Qian Feng Electronics (Nachtrag: heißt heute Chengdu Chiffo Electronic, kurz Chiffo, eine Haushaltselektronikmarke) eingebracht worden. Deren in Shanghai gehandelte Aktien können allerdings nur von Leuten mit Chinabezug gehandelt werden. Daimler (WKN:710000) hält eine 4-%-Beteiligung daran und plant Berichten zufolge ein gemeinsames Projekt mit BJEV.)

Aber zurück zum EC220: 7.400 Euro! Das hört sich doch schon ganz anders an. Mit einer passenden Finanzierung kann so fast jeder Berufstätige auf den Elektrotrend aufspringen. Dabei verfügt das Modell im Format des mehr als doppelt so teuren VW e-up! über alles Notwendige und die Lithiumeisenphosphat-Batterie soll für eine Reichweite von rund 200 Kilometer sorgen. Unter diesen Umständen wird klar, warum die Elektrorevolution derzeit noch vor allem in China stattfindet.

Was Investoren daraus machen sollten

Es zeigt aber auch, wo bei uns die Reise hingehen könnte. Während aktuell primär mit hochpreisigen Modellen die kaufkräftige Kundschaft abgeschöpft wird, dürften schon bald auch hierzulande preiswerte Modelle auf den Markt geworfen werden. Damit würde sich die Zielgruppe vervielfachen. Leute, die einfach nur einen fahrbaren Untersatz suchen, werden sich schließlich nur von günstigeren Kosten überzeugen lassen.

So wie sich die Situation für mich darstellt, könnte schon bald der Zeitpunkt gekommen sein, wo das Elektroauto für viele Anwendungsfälle in der Gesamtrechnung günstiger kommt. Mit einem anhaltend starken Nachfrageschub ist daher zu rechnen. Neben Autoherstellern, denen es gelingt, den Nerv der Käufer zu treffen, sollten davon vor allem gut positionierte Zulieferer profitieren, egal ob es um elektrifizierte Antriebsstränge, Ladestationen oder Batterien geht.

Dabei ist allerdings zu beachten, dass viele dieser Unternehmen derzeit noch am Verbrenner hängen und somit höchstens eingeschränkt von dem Trend profitieren können. Besser sind diesbezüglich Spezialisten wie etwa der Batteriefertiger Akasol (WKN:A2JNWZ), der Elektrotechnikgigant Siemens (WKN:723610) und der E-Motor-Champion Nidec (WKN:505531). Chancen gibt es darüber hinaus bei effizienzsteigernden Halbleiterlösungen, wie sie etwa Infineon (WKN:623100) im Programm hat.

Mit der kommenden Verfügbarkeit von billigen Elektroautos werden die weltweiten Absatzzahlen hochschießen und für Investoren mit dem richtigen Riecher ergeben sich großartige Investitionsmöglichkeiten!

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Ralf Anders partizipiert über ein von ihm betreutes Indexzertifikat an der Aktienentwicklung von Siemens und Infineon. The Motley Fool empfiehlt Daimler.

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