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Aktien im Rückblick: Streit zwischen China und den USA trübt die Stimmung

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Wer nach dem verlängerten Osterwochenende auf eine Erholung am deutschen Aktienmarkt gehofft hatte, wurde enttäuscht: Der Handelsstreit zwischen den USA und China trübte die Stimmung auf dem Frankfurter Parkett. Erst am Donnerstag kehrte der Optimismus zurück – aber Donald Trump fand sofort Mittel und Wege, den Marktteilnehmern die Stimmung wieder zu vermiesen …

Was war an der Börse los?

Am Ostermontag blieben die europäischen Aktienmärkte geschlossen. Auf der anderen Seite des Atlantiks waren die Börsianer jedoch aktiv – und drückten die Aktienkurse: Der Dow Jones verlor 1,9 % und der marktbreite S&P 500 fiel sogar um 2,2 %. Der Grund für die miese Stimmung: China hatte auf die Einführung von US-Strafzöllen auf Stahl und Aluminium mit Zöllen auf 128 US-Produkte reagiert und angedeutet, dass diese Maßnahme bei Bedarf ausgeweitet werden könne.

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Als die europäischen Marktteilnehmer am Dienstag an ihre Arbeitsplätze zurückkehrten, drückten auch sie aus Angst vor einem eskalierenden Handelsstreit auf die Verkaufstasten. In Frankfurt gab der DAX bis zu 1,5 % ab, konnte einen großen Teil seiner Verluste jedoch wieder wettmachen. Beim XETRA-Schluss blieb beim Stand von 12.002 Punkten ein Minus von 0,8 %. Den größten Tagesverlust verbuchte die Aktie von Infineon (WKN:623100), die sich um 2 % verbilligte.

An der Wall Street setzte der Dow Jones derweil zur Erholung an und verbesserte sich um 1,7 %, während der S&P 500 um 1,3 % anzog.

Diesen Impuls nahm der deutsche Leitindex am Mittwoch nicht auf und verlor weitere 0,4 % auf 11.958 Zähler. Am unteren Ende der DAX-Tabelle landeten Infineon und die Lufthansa (WKN:823212), die jeweils 3 % abgaben. Besser lief es für Aktionäre von Merck (WKN:659990). Ihre Papiere profitierten von einer Kaufempfehlung durch eine schweizerische Großbank und legten 1 % zu.

In den Vereinigten Staaten verbesserte der neue Chef-Wirtschaftsberater von Präsident Donald Trump, Larry Kudlow mit beschwichtigenden Äußerungen zum Handelsstreit die Stimmung. Die Mehrheit der Marktakteure interpretierte die Ausführungen des Trump-Strategen dahingehend, dass die USA viele der vom Präsidenten angedrohten Maßnahmen doch nicht einsetzen werde, um die US-Wirtschaft nicht zu gefährden. Die Folge: Der Dow Jones rückte um 1 % auf 24.264 Punkte vor und der S&P 500 notierte 1,2 % fester.

Die gute Laune schwappte am Donnerstag über den großen Teich und ließ auch in Frankfurt die Kurse deutlich steigen. Der DAX schaffte den größten Tagesgewinn seit einem Jahr, machte einen Satz von 2,9 % nach oben und ging mit 12.305 Punkten in den Feierabend.

Ganz oben in der Standardwerte-Liste standen die Titel der Deutschen Bank (WKN:514000) und der Commerzbank (WKN:CBK100) deren Kurse um 4,4 % bzw. 4 % stiegen. Die an den Vortagen arg gebeutelten Infineon-Papiere erholten sich um 3,4 %.

Die Erholung hätte wohl weitergehen können – wenn Donald Trump sich nach seinem Berater gerichtet hätte. Stattdessen ließ der Führer der westlichen Welt verlauten, dass er wegen „unfairer Vergeltungsmaßnahmen Chinas“ eine Verdreifachung der Strafzölle auf China-Importe auf 150 Milliarden US-Dollar prüfen lasse.

Da wundert es nicht, dass am Freitag auf dem Frankfurter Parkett keine rechte Kauflaune aufkam. Bis 13:10 Uhr fiel das deutsche Börsenbarometer um 0,5 %.

Was steht auf dem Kalender?

Am Montag (09.04.) gibt das Sentix-Investorenvertrauen für April Hinweise auf die Stimmung der professionellen Investoren in der Euro-Zone.

Am Dienstag (10.04.) informieren uns die US-Statistiker über die Entwicklung der Erzeugerpreise im März und über die Lagerbestände des Großhandels im Februar.

Wir wünschen den Lesern des Motley Fool ein schönes Wochenende.

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Winfried Rauter besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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