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Eventuell bald wieder sehr wichtig: 2 Dinge, die man bei einem Börsencrash besser nicht tun sollte!

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Foto: Getty Images

Es ist leider kaum zu übersehen, dass die Nervosität an die Märkte zurückgekehrt ist. Die großen amerikanischen Indizes sind seit Mitte August wieder in den Korrekturmodus übergegangen und unser DAX befindet sich gerade sogar auf dem bisher tiefsten Stand in diesem Jahr (27.09.2022).

Und so ist es auch kein Wunder, dass viele Anleger schon wieder einen handfesten Crash vor ihrem geistigen Auge haben. Dabei ist der letzte Börsencrash eigentlich noch gar nicht so lange her. Denn erst im Frühjahr 2020 waren aufgrund der Coronakrise die Kurse massiv eingebrochen.

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Die Pandemie scheint zwar vorbei zu sein, doch dafür müssen wir uns jetzt mit anderen Problemen herumschlagen. Hauptsächlich der Krieg in der Ukraine und die ausufernde Inflation sind derzeit wohl als Sorgenkinder für die Börse auszumachen.

Die aktuelle Stimmung ist so schlecht, dass sie also vielleicht tatsächlich auch einen Börsencrash heraufbeschwören könnte. Im heutigen Artikel geht es deshalb einmal um zwei Dinge, die man in solch einem Fall besser nicht machen sollte.

Möglichst keine seiner Aktien verkaufen

Verständlicherweise liegen in einem Börsencrash die Nerven meistens relativ blank. Dies liegt natürlich daran, dass hier die Aktienkurse häufig in sehr kurzer Zeit tief in den Keller rauschen. Doch gerade dann sollte man lieber nicht gleich in blinden Aktionismus verfallen.

Auch wenn es vielleicht nicht immer leicht ist, muss man versuchen, Ruhe zu bewahren. Sonst lässt man sich nämlich womöglich in einer heftigen Korrektur ganz schnell zum Verkauf seiner Aktien hinreißen. Und dieser Fehler ist dann meistens kaum wiedergutzumachen.

Meiner Ansicht nach ist vor allem aus folgendem Grund ein Verkauf nicht gerade eine vernünftige Sache. Denn eines sollte hier jedem klar sein. Und zwar, dass die Kurse sicherlich schon massiv eingebrochen sind, bevor man durch einen Verkauf seiner Aktien „retten will, was noch zu retten ist“.

Außerdem stellen die roten Minuszeichen im Depot nur Buchverluste dar. Dies sollte man sich in solch einer Situation am besten immer wieder vor Augen führen. Und vielleicht kann ja genau das dabei helfen,  die „Verluste“ lieber doch aussitzen zu wollen, als vorschnell auf den Verkaufen-Button zu drücken.

Hat man nämlich erst einmal tief im Minus verkauft, dann wurde schließlich der Verlust auch tatsächlich realisiert. Und leider könnte dann ein Teil des ehemals investierten Kapitals für immer verloren sein.

Schlechten Nachrichten aus dem Weg gehen

Auch von den Medien wird es logischerweise aufgegriffen, wenn die Märkte mal wieder ein Börsencrash heimsucht. Allerdings kann man schon fast zu 100 % davon ausgehen, dass dann die Situation wesentlich dramatischer dargestellt wird, als sie es in Wirklichkeit ist.

Nicht selten wird alles so richtig schwarzgemalt und man könnte glatt auf den Gedanken kommen, dass Ende der Welt stünde kurz bevor. Doch sollte man Folgendes nicht vergessen. Nämlich, dass man beim Blick ins Depot ja ohnehin schon nicht mehr ganz so weit von einer Depression entfernt ist.

Es macht an diesem Punkt also meines Erachtens keinen Sinn, sich jetzt zusätzlich auch noch mit schlechten Nachrichten aus den Medien zu belasten. Denn auch dadurch könnte man sich vielleicht noch zu unüberlegten Handlungen verleiten lassen. Deshalb sollte man gerade im Falle eines Börsencrashs immer einen klaren Kopf behalten.

Fazit

Ob aus der aktuellen Korrektur tatsächlich ein Börsencrash hervorgehen wird, kann natürlich niemand mit Sicherheit voraussagen. Doch es ist sicherlich ein Fakt, dass es irgendwann wieder einen Crash geben wird. Aber es sollte möglich sein, auch diesen ohne größere Blessuren zu überstehen, wenn man dann die zwei oben genannten Empfehlungen beherzigt.

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