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Kurs bald nachhaltig unter 40 Euro? BASF-Aktie könnte zu heißer Spekulation werden!

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Foto: BASF SE

Es sind für Investoren aktuell bestimmt keine leichten Zeiten. Denn von den großen Indizes wurde selten ein solch schlechtes Ergebnis abgeliefert wie in den ersten sechs Monaten des Jahres 2022. Und auch das zweite Halbjahr scheint hier nicht wirklich Besserung zu bringen.

Nachdem wir zwei Jahre mit der Coronapandemie zu kämpfen hatten, müssen wir nun mit einer ausufernden Inflation sowie dem Ukraine-Konflikt und der daraus resultierenden Energiekrise fertig werden. Vor allem deutsche Industrieunternehmen sind von den höheren Energiepreisen stark betroffen.

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Ein Konzern, dem die aktuelle Situation mächtig Sorgen bereitet, ist das weltweit größte Chemieunternehmen BASF (WKN: BASF11). Denn gerade die Ludwigshafener sind überproportional von russischem Gas abhängig. Was natürlich die Verunsicherung bei den Investoren immens ansteigen lässt.

Aktie seit Monaten unter Druck

Es ist also nicht verwunderlich, dass die BASF-Aktie nun schon seit einigen Monaten mächtig unter Druck steht. Es ist allerdings so, dass die BASF-Anleger nun schon seit Längerem keine Freudensprünge mehr machen dürften. Denn bereits am 19.01.2018 erreichten die Papiere mit 97,67 Euro ihren bisherigen Höchststand.

Von da an ging es dann mit der Notierung schrittweise abwärts. Als die Aktie von BASF dann mitten in der Coronapandemie in eine Aufwärtsbewegung überging, kam bei den Investoren wieder Hoffnung auf. Und die Enttäuschung war groß, als die Papiere im Frühjahr 2021 schon wieder den Rückwärtsgang einlegten.

In diesem Jahr geriet die BASF-Aktie dann durch den Ukraine-Konflikt erst richtig in Bedrängnis. Sie ging in den Sinkflug über und rutschte am 05.07.2022 mit 39,325 Euro sogar kurz unter die 40-Euro-Marke. Und aktuell notiert sie mit 40.94 Euro (26.08.2022) nur knapp darüber.

Heiße Spekulation für den Herbst

Sollten die Spannungen am Energiemarkt weiter anhalten, dann ist es sicherlich nur eine Frage der Zeit, bis die BASF-Aktie endgültig zum Spielball der Spekulanten wird. Dabei erscheint sie mit einem KGV von 7 auch jetzt schon sehr günstig bewertet. Doch sollte es tatsächlich zu Gas-Engpässen kommen, müsste man sich wahrscheinlich ernsthafte Sorgen machen.

Eben weil gerade BASF unter einer Gasknappheit ganz besonders leiden würde. Konzernchef Martin Brudermüller ließ bereits im April Folgendes verlauten. Sollten sich die russischen Gaslieferungen auch nur halbieren, würde dies für den Chemiekonzern die Schließung des Standorts Ludwigshafen zur Folge haben.

Es ist also eine große Brisanz, die sich hinter einer gewissen Energieknappheit verbergen könnte. Und für die BASF-Aktie könnte dies eventuell bedeuten, dass sie nachhaltig unter die 40-Euro-Marke abrutscht. Dies wird aber sicherlich zu einem großen Teil davon abhängen, ob es in diesem Herbst und Winter tatsächlich zu massiven Einschränkungen bei der Gasversorgung kommt.

Auf dem aktuellen Kursniveau notiert die BASF-Aktie bereits jetzt schon rund 35 % tiefer als Anfang Januar. Sollte es hier also noch weiter abwärtsgehen, könnte man sich die Papiere meiner Ansicht nach als heiße Spekulation für den Herbst vormerken.

Allerdings bin ich der Meinung, dass auch diese Energiekrise irgendwann ein Ende finden wird. Doch bis es so weit ist, könnten uns sicherlich noch einige unruhige Börsentage bevorstehen.

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Andre Kulpa besitzt Aktien von BASF. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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