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Bayer-Aktie: Fast über dem Berg und 1 Bewertung

Bayer Crops
Foto: Bayer AG

Wenn wir uns den Kurs der Bayer (WKN: BAY001)-Aktie einmal anschauen, stellen wir fest, dass sie sich immer noch im Tal der Tränen befindet. Konnte sie bis 2014 zur DAX-Entwicklung aufschließen, hinkt sie ihr nun wieder deutlich hinterher.

Das teure Monsanto-Unterfangen

Die Monsanto-Übernahme kostete Bayer nicht nur 63 Mrd. US-Dollar, sondern anschließend noch einmal 9,6 Mrd. US-Dollar an Vergleichszahlungen. Doch der Patient ist auch heute immer noch nicht ganz über dem Berg. So drohen auch zukünftig Klagen und weitere Strafzahlungen. Das oberste amerikanische Gericht (Supreme Court) lehnte kürzlich die Annahme und eine bundesweit gültige Entscheidung über einen Glyphosat-Fall ab.

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Bayer stellte deshalb zusätzliche Mrd. US-Dollar zurück. Die Monsanto-Kosten steigen somit weiter. Der Vorstand ist mit seiner Strategie gescheitert, sodass bereits vielfach sein Rücktritt gefordert wurde. Der Vorstandsvorsitzende Werner Baumann verglich derweil die Gefährlichkeit von Glyphosat mit rotem Fleisch, dass aus seiner Sicht ähnlich gesundheitsgefährdend ist.

Positive Entwicklungen und Ergebnisse zum zweiten Quartal  

Sehr positiv ist hingegen, dass Bayer ab 2023 in den USA keine Glyphosatprodukte mehr an Privatkunden verkaufen möchte. Sie stellen die Masse der Kläger dar. Mit diesem Schritt sollten die Strafsummen zukünftig deutlich sinken.

Die Aktie hat auf diese Entscheidung in den letzten Monaten bereits positiv reagiert.

Im zweiten Quartal 2022 musste Bayer aber weiterhin Sondereinflüsse in Höhe von 2,1 Mrd. Euro verbuchen. Somit stand am Ende unterm Strich wieder nur ein Verlust von -298 Mio. Euro. Vor Sondereinflüssen lag das EBIT jedoch bei 2.280 Mio. Euro und somit 40,7 % über dem Vorjahreswert.

Der Umsatz wuchs ebenfalls um 18,1 % auf 12.819 Mio. Euro. Operativ profitiert Bayer derzeit vor allem von seinem Agrargeschäft, dessen EBIT vor Sondereinflüssen um 140,5 % auf 1.111 Mio. Euro zulegte. Der Segment-Umsatz wuchs um 28,7 %.

Infolge des Ukrainekrieges sind die Saatgutpreise stark gestiegen. Viele Länder wollen und müssen nun den Getreideertrag steigern, was vielfach nur mit Bayer-Produkten gelingt.

Der Konzern konnte aber auch im Consumer-Health-Segment sein EBIT vor Sondereinflüssen um 24,1 % auf 242 Mio. Euro steigern. Der Umsatz verbesserte sich hier um knapp 16 % auf 1.496 Mio. Euro.

Im Pharmaceuticals-Segment legte der Umsatz um 7,2 % auf 4.818 Mio. Euro zu, während das EBIT vor Sondereinflüssen um 4,8 % auf 1.216 Mio. Euro sank.

Bayer-Ausblick und Bewertung

Der Konzern erwartet im Gesamtjahr 2022 nun einen Umsatz von 47 bis 48 Mrd. Euro. Zuvor waren es 46 Mrd. Euro. Bayer könnte somit den Rekordwert aus dem Jahr 2015 übertreffen, was ebenfalls ein gutes Zeichen wäre. Für sein EBITDA vor Sondereinflüssen erwartet Bayer nun 12,5 statt bisher 12,0 Mrd. Euro.

Operativ zeigt sich also eine Geschäftsverbesserung, die jedoch auch auf die geopolitische Sondersituation zurückzuführen ist. Bayer sollte spätestens ab 2023 seine Sonderbelastungen deutlich senken können. Spätestens dann könnte die aus meiner Sicht unterbewertete Aktie wieder stärker steigen.

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Christof Welzel besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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