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BioNTech-Aktie: Jetzt kommt der Omikron-Kursbooster

COVID-Aktien
Foto: Getty Images

BioNTech (WKN: A2PSR2) und Moderna (WKN: A2N9D9) liefern sich ein Rennen, wer bei den Omikron-Boostern mehr Geschäft machen kann. Im Moment schaut es so aus, als ob der deutsche Impfstoffgigant die Nase vorn hat. Und das könnte Schwung in die seit Monaten seitwärts laufende Aktie bringen. Ein Detail ist dabei allerdings zu beachten.

Wie BioNTech Moderna aussticht

Die hochansteckende Omikron-Variante sorgt weltweit für hohe Krankenstände. Offenbar können die bisherigen Impfstoffe lediglich schlimmere Verläufe verhindern, nicht aber eine Infektion. Obwohl viele von uns bereits vier Dosen verabreich bekommen haben, ist COVID-19 noch lange nicht Geschichte.

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Was für uns lästig ist, bedeutet für die großen Impfstofflieferanten anhaltend gute Geschäfte. Ein leistungsfähiger Booster, der gezielt gegen Omikron mit all seinen Untervarianten schützt, würde voraussichtlich viele Menschen motivieren, noch einmal den Weg zur Impfstation zu suchen. Hier sind erneut Milliardenumsätze möglich.

Sowohl BioNTech als auch Moderna sind bereit, sobald die Zulassungsbehörden bereit sind. Schon im Juni präsentierte BioNTech gute Studienergebnisse für den an die Omikron-Variante angepassten Impfstoffkandidaten. Die Europäer erwägen eine Zulassung von speziellen Omikron-Boostern ab September, sorgen sich dabei allerdings besonders um die BA.5-Linie.

Auch in den USA fordern die zuständigen Beamten eine noch bessere Wirksamkeit gegen BA.5, sodass sich der Prozess etwas verzögert. Dennoch hat die US-Regierung bereits bestellt bei BioNTech und Moderna, und zwar jeweils bis zu 300 Millionen Dosen. BioNTech wird allerdings mit einem Vorsprung ins Rennen gehen. Die erste Lieferung im vierten Quartal soll nämlich 105 Millionen umfassen, gegenüber 66 Millionen bei Moderna.

Zwar könnte das BioNTech-Kontingent auch herkömmliche Impfungen beinhalten, da die Booster für Erwachsene sind. Dennoch sieht alles danach aus, dass aufseiten von BioNTech mehr Umsatz fließen wird. Zumal BioNTech bzw. Partner Pfizer (WKN: 852009) anscheinend einen höheren Preis ausgehandelt hat.

Die Regierung nennt Ausgaben von 3,2 Mrd. US-Dollar, was einem Durchschnittspreis von 30,48 US-Dollar entspricht. Bei Moderna, wo eine Summe von bis zu 1,74 Mrd. US-Dollar genannt wird für die Erstbestellung, ergibt sich ein Preis von 26,36 US-Dollar.

Die Gründe für BioNTechs Vorsprung

Was genau hinter den besseren Bedingungen steckt, kann man nur vermuten. Wahrscheinlich sind mehrere Gründe dafür verantwortlich:

Erstens hat BioNTech einfach einen guten Track-Record, was seine Lieferfähigkeit angeht. Auch in den USA führt das Unternehmen ein gutes Stück vor Moderna. Zweitens könnte es sein, dass Pfizer und BioNTech einen besseren Stand bei der Regierung haben. Sie haben im Gegensatz zu Moderna kein Fördergeld bekommen und mussten weniger dazu gedrängt werden, Dosen zum vergünstigten Preis an Entwicklungsländer zu liefern.

Von daher ist es gut möglich, dass BioNTech nächstes Jahr vor Moderna einen Folgeauftrag auf dem Schreibtisch liegen hat. Entscheidend dafür ist, dass die Booster wirken wie versprochen. Und wenn im Winter neue Varianten entstehen, dann steht BioNTech sicherlich wieder bereit.

Moderna könnte trotzdem mehr Gewinn machen

Obwohl BioNTech mit seinen Impfstoffen in vielerlei Hinsicht noch erfolgreicher als Moderna ist, kann man dies am Aktienkurs nicht ablesen. Modernas Marktkapitalisierung von über 60 Mrd. US-Dollar übertrifft BioNTechs um rund die Hälfte Anfang August. Die Aktie hat sich in diesem Jahr auch etwas besser entwickelt.

Der Erklärung dafür ist einfach: Moderna hat zwar staatliche Unterstützung bekommen, aber ansonsten alles in Eigenregie organisiert. BioNTech hingegen hat den Pharmariesen Pfizer im Boot. Dieser stellt einerseits einen wichtigen Erfolgsfaktor dar, hält aber andererseits die Hand auf. Die beiden Partner teilen die Bruttogewinne brüderlich.

Trotz des günstigeren Preises bleibt folglich bei Moderna mehr Geld in der Kasse. BioNTech könnte dies allerdings mit höheren Stückzahlen und Margen ausgleichen. So oder so schaut die Zukunft für die beiden Wettbewerber rosig aus. Das einträgliche Impfstoffgeschäft, das manch einer schon nach der zweiten Dosis auf dem absteigenden Ast sah, zieht sich nun über Jahre hin.

Die Omikron-Kursbooster kommen.

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Ralf Anders besitzt keine der genannten Aktien. The Motley Fool empfiehlt Moderna.

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