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Ich kaufe die BASF-Aktie nicht für die Chance, sondern für den Worst Case

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Foto: BASF SE

Die BASF-Aktie (WKN: BASF11) jetzt für die Chance kaufen? Möglich. Wir haben zuletzt gesehen, dass grundsätzlich das Potenzial einer glimpflichen Einigung bestehen könnte. Im Endeffekt geht es darum, den Worst Case zu verhindern, dass der Chemiekonzern keine fossilen Brennstoffe mehr erhält und die Produktion sehr kurzfristig herunterfahren müsste.

Bleibt das aus, so winken vermutlich solide Renditen. Aber ich kaufe die BASF-Aktie nicht, weil mir diese Chance gefällt. Das wäre zugegebenermaßen eine Investitionsthese, die zumindest mit einem „Wenn“ versehen wäre. Nein, auch der Worst Case gefällt mir inzwischen sehr, sehr gut. Blicken wir auf diese Details.

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Der Worst Case der BASF-Aktie: Gar nicht so schlimm?

Fangen wir vielleicht mit den Basics an: Der realistische Worst Case bei der BASF-Aktie ist für mich, dass es eben temporär einige Ausfälle in der Produktion gibt. Wie lange sie sind, darüber können wir mit Sicherheit diskutieren. Aber ich glaube, dass sie selbst im schlechtesten Falle nicht länger als bis zum Herbst oder Winter andauern dürften. Mal ehrlich: Unsere Bundesregierung würde notfalls zur Sicherstellung der Versorgung und der Arbeitsplätze einige Register ziehen können, um die Ausgangslage zu bessern.

Der Worst Case wäre für mich daher, dass ein Geschäftsjahr ins Wasser fallen könnte. Vermutlich bei einem Herunterfahren der Produktion über einen längeren Zeitraum mit einem Verlust in diesem Jahr. Und gegebenenfalls zwei, drei Geschäftsjahren, in denen die Ausgangslage schwieriger bleibt. Klingt das realistisch oder praktikabel für dich? Dann lies weiter.

Ich glaube inzwischen, dass dieser Worst Case bei der BASF-Aktie eingepreist sein könnte. Eben nicht nur, weil die Chance auf Normalität und Erdgaslieferungen besteht. Nein, sondern zum Beispiel, weil das Kurs-Gewinn-Verhältnis jetzt bei einem Wert von 7 liegt und die Dividendenrendite bei attraktiven 8 % steht. Selbst wenn es zur Liquiditätswahrung zu einem Kürzen der Dividende auf mittelfristig die Hälfte der eigentlich angedachten Ausschüttungssumme käme: Es würde eine Dividendenrendite von weiterhin 4 % winken. Tendenz dann in Zukunft und in einem sichereren oder normaleren Markt wieder steigend.

Nach Angst bepreist

Die BASF-Aktie ist für mich daher im Moment vor allem eines: nach Angst bepreist. Die Angst mag in Teilen berechtigt sein, es steht für den DAX-Chemiekonzern operativ wirklich viel auf dem Spiel. Energiepolitische Sicherheit ist die Basis für das Tagesgeschäft. Auch könnte eine Rezession das Zahlenwerk deutlich verschlechtern.

Der springende Punkt ist jedoch: Die BASF-Aktie ist für mich auch nach Angst bepreist, was solide Renditen langfristig selbst im momentanen Worst Case in Aussicht stellt. Das ist ein Setting, das ich gerne kaufe. Und eben halte, bis die Ausgangslage bedeutend besser ist.

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Vincent besitzt Aktien von BASF. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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