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Vorsicht bei der Nel-Aktie! Diese 2 Gefahren bedrohen alle Wasserstoff-Aktien

Wasserstoff
Foto: Getty Images

Wasserstoff-Aktien kommen einfach nicht mehr vom Fleck. Dem Hype rund um den Jahreswechsel 2021 folgte eine enttäuschende Phase. Auch die Energiekrise 2022 beflügelt die Aktienkurse der Nel-Aktie (WKN: A0B733) und anderer Akteure nicht.

Vielleicht zu Recht. Denn während manche Investoren Nel ASA aus Norwegen bereits als den Marktführer der Zukunft gesehen haben, heizt sich der Markt auf. Viele wollen ein Stück vom Wasserstoff-Kuchen abhaben, bei dem niemand eigentlich weiß, wie groß er eigentlich werden wird. Wasserstoff-Aktien werden unter Beschuss bleiben.

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Vorsicht bei Wasserstoff-Aktien: China bringt sich in Stellung

Die Machtübernahme der Chinesen in der Photovoltaik könnte sich beim Thema Wasserstoffproduktion wiederholen. Die Asiaten setzen stark auf den Import von Know-how aus dem Ausland, um dann mithilfe starker Industriepolitik in einen harten Preiskampf zu gehen. Die Führung in Peking hat das Potenzial des kleinen Moleküls bereits erkannt.

Die Aussichten für China sehen gut aus. Denn derzeit stehen vor allem die hohen Kosten der Wasserstoffproduktion dem Wachstum der Technologie im Weg. Und einer Studie von S&P Global zufolge produzieren die führenden chinesischen Unternehmen schon jetzt günstigere Elektrolyseure als ihre europäischen Wettbewerber.

Zwar haben die Nel-Aktie und andere Wasserstoff-Akteure aggressive Ziele zur Kostensenkung. Aber sie sind damit nicht alleine. Ich würde nicht darauf wetten, dass Nel oder irgendein anderes europäisches Unternehmen in fünf oder zehn Jahren die günstigsten Elektrolyseure herstellt.

Neue Technologien machen Nel und Co. das Leben schwer

Auch auf der technologischen Seite ist noch lange nichts entschieden. Die derzeit führenden alkalischen Elektrolyseure und Protonen-Austauschmembran-Elektrolyseure könnten jederzeit durch überlegene Lösungen abgelöst werden.

Das vor Kurzem gegründete australische Unternehmen Hysata beispielsweise treibt ein Wasserstoff-Produktionsverfahren namens Kapillarelektrolyse voran. Es besticht durch seinen hohen Wirkungsgrad von 95 %, wandelt also viel vom eingespeisten Strom in Wasserstoff um. Und auch das hat direkte Auswirkungen auf die Produktionskosten, die nach Ansicht des Unternehmens deutlich unter 1,50 US-Dollar pro Kilogramm Wasserstoff liegen könnten. In wenigen Jahren will Hysata in der Massenproduktion sein.

Nel kann noch so gut bei alkalischen Elektrolyseuren sein, aber wenn die Kapillarelektrolyseure von Hysata deutlich günstigeren Wasserstoff produzieren, dann können sich die Norweger von ihren Wachstumsplänen verabschieden, und Investoren der Nel-Aktie schauen vermutlich in die Röhre.

Ich halte Abstand von Wasserstoff-Aktien

Bevor ich in die Wasserstoffbranche investiere, möchte ich einen klaren Marktführer mit starken Wettbewerbsvorteilen sehen. Sonst ist mir das Risiko bei Wasserstoff-Aktien zu hoch.

Auch die Nel-Aktie kann zum Opfer des Innovator’s Dilemma werden, das besagt, dass gut geführte Unternehmen zwar gut darin sind, bestehende Technologien weiterzuentwickeln, aber disruptive Innovationen regelmäßig verpassen.

Zum Glück gibt es fast unbegrenzt viele spannende Chancen am Aktienmarkt – es müssen nicht immer Wasserstoff-Aktien sein.

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Christoph Gössel besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Nel ASA und S&P Global.

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