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Wie man jetzt über 13 % Seitwärtsrendite p. a. verdienen kann

Investor denkt nach Aktien
Foto: Getty Images

Viele Anleger warten sehnsüchtig darauf, dass endlich die nächste Boom-Phase an der Börse einsetzt. Manch einer liebäugelt vielleicht sogar damit, mit Hebelpapieren auf den großen Anstieg zu setzen. Aber niemand weiß, was die nächsten Monate und Quartale bringen werden. Möglicherweise zieht sich die Misere noch lange hin. Wer dennoch Rendite machen will, muss andere Wertpapiere kaufen.

Hier sind ein paar Ideen und warum es gerade jetzt sinnvoll sein könnte.

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Warnendes Beispiel Dotcom-Crash

Manchmal geht es richtig schnell. Auf den Corona-Crash folgte direkt der Corona-Boom. Aber das war in der Vergangenheit oft anders. Nachdem der DAX 2001 ein Zwischentief erreicht hatte, bäumte sich der Index einige Monate auf, nur um 2002 noch eine ganze Etage tiefer aufzuschlagen. Ein weiteres kleines Aufbäumen später ging es 2003 sogar noch ein gutes Stück runter.

Erst dann setzte eine gewaltige Boom-Phase ein, die bis zur Ende 2007 einsetzenden Finanzkrise gigantische Gewinnpotenziale bot. Aktuell können wir nicht wissen, ob wir in einer vergleichbaren Phase wie 2003 stecken oder doch eher noch wie 2001. Die Geschichte wiederholt sich zwar nicht, aber sie reimt sich bekanntlich.

Wer schon 2001 regelmäßig DAX-Aktien kaufte, der war wahrscheinlich erst fünf Jahre später im Plus, einschließlich der Dividendenerträge. Und wer 2001 und 2002 mit bullischen Hebelpapieren spielte, der verbrannte sich in den allermeisten Fällen die Finger.

So kassiert man Seitwärtsrendite

Es ist zwar schwer zu sagen, in welche Richtung die Börsen kurz- und mittelfristig tendieren werden. Aber eine wachsende Zahl von Marktbeobachtern ist sich einig, dass die meisten Kurse aktuell wieder sehr fair bewertet sind. Da wir zusätzlich wissen, dass der langfristige Trend nach oben zeigt, stehen die Chancen gut, dass wir in sechs bis zwölf Monaten zumindest in etwa auf dem heutigen Niveau stehen.

Und mit dieser Annahme lässt sich Geld verdienen, wenn sie zutrifft.

Möglichkeit Nr. 1: Discount-Zertifikate

Kommt es so, dann bringen Discount-Zertifikate auf den DAX mit Laufzeit bis Februar 2023 und einem Cap bei 13.000 Punkten derzeit rund 13 % p. a. Der deutsche Leitindex muss sich also nur seitwärts bewegen. Und falls es beispielsweise eine Weihnachtsrally gibt, kann man schon vor dem Laufzeitende gute Renditen realisieren.

Der Trick bei Discount-Zertifikaten ist, dass sie am Terminmarkt eine Call-Option verkaufen, deren Erlös der Käufer vereinnahmen kann. Aufgrund der derzeit erhöhten Unsicherheit und Volatilität sind die Optionspreise zuletzt deutlich gestiegen. Außerdem fließen die Dividenden ein. Und diese dürften üppig ausfallen angesichts der zuletzt vielfach gemeldeten Rekordgewinne.

Sollte der Index wider Erwarten weiter fallen, dann hilft uns der Discount-Mechanismus, den Schaden zu begrenzen. Andersherum verzichtet man auf mögliche weitere Kursgewinne, was aber erst bei einem größeren Indexanstieg relevant wird. Für vorsichtige und weniger optimistische Anleger sind Discount-Zertifikate daher im Moment eine gute Wahl zur Stabilisierung des Depots.

Möglichkeit Nr. 2: Discount-Optionsscheine

Wer noch nicht an die große Rally glaubt, aber etwas optimistischer bezüglich der Abwärtsrisiken ist, der kann noch viel mehr herausholen. Discount-Optionsscheine auf Aktien bieten derzeit beeindruckende Seitwärtsrenditen.

So notiert zum Beispiel die BioNTech (WKN: A2PSR2)-Aktie am 29. Juni bei 141 US-Dollar. Würde sie im kommenden März zumindest bei 128 US-Dollar gehandelt werden, dann kassieren Inhaber passender Discount-Optionsscheine Seitwärtsrenditen von über 110 % p. a.

BioNTech ist ein Unternehmen, das aktuell im Geld schwimmt wie nur wenige andere. Nachdem die Impfempfehlung jetzt vielerorts auch auf Säuglinge und Kleinkinder ausgeweitet wird und immer neue Varianten weitere Auffrischungen erforderlich machen, dürfte der Geldstrom noch lange anhalten.

BioNTech hat die Ressourcen, um eine etwaige Rezession dazu zu nutzen, sich in Rekordzeit von einem Forschungsunternehmen zu einem breit aufgestellten Biotech- und Pharmakonzern zu entwickeln. Von daher denke ich, dass die Aktie ihr aktuell stark reduziertes Niveau zumindest halten kann im Verlauf der kommenden Quartale.

Man muss aber auch dazu sagen, dass wie bei allen Optionsscheinen ein Totalverlust droht, wenn der Kurs tatsächlich im März bei 118 US-Dollar oder noch tiefer steht. Obwohl wir damit also eher defensiv auf eine Seitwärtsbewegung setzen, gehen wir prinzipiell ein erhebliches Risiko ein. Solche Strategien sollten daher nicht die Hauptrolle in deinem Depot spielen.

Es kann jetzt lohnend sein, sich nach Alternativen zu Aktien und ETFs umzusehen

Diversifizierte Aktien und ETFs sollten die Basis für die langfristige Vermögensbildung sein. Dennoch gibt es Phasen, in denen andere Anlageinstrumente höhere Renditen oder ein besseres Chancen-Risiko-Verhältnis versprechen.

Wer glaubt, dass sich in den nächsten Quartalen im Endeffekt nicht viel tun wird an den Börsen, der hat die Möglichkeit, an Seitwärtsbewegungen zu verdienen. Im Bereich der Anlagezertifikate gibt es noch diverse andere Möglichkeiten mit ihren jeweils eigenen Vor- und Nachteilen. Ich denke jedoch, dass die beiden hier vorgeschlagenen Alternativen im Moment besonders interessant sind.

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Ralf Anders besitzt keine der genannten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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