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Crash: 5 Gründe, warum er noch nicht vorbei ist

Börsenkorrektur
Foto: Getty Images

Seit Jahresbeginn 2022 haben fast alle Indizes und Aktien an Wert verloren. Der amerikanische Leitindex S&P 500 ist vom Hoch auf 20,33 % gefallen (28.06.2022). Doch bisher haben wir eine relativ normale Korrektur und noch keinen deutlichen Crash gesehen.

1. Panikverkäufe im Crash fehlen   

Die Panik- und Ausverkaufsphase fehlt weiterhin. Sie ist an einer sehr hohen Volatilität, fast nur noch negativen Börsentagen und einer sehr schlechten medialen Berichterstattung erkennbar. Bisher hat die Volatilität im Crash allerdings noch nicht einmal das Niveau des Jahres 2011 erreicht, Anleger haben häufig immer noch die Hoffnung auf eine schnelle Erholung und die Börsenberichterstattung ist weiterhin gemäßigt.

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Aktuell konzentriert sich die Börsenwelt sehr auf Tagesthemen. Vor allem die Inflation steht im Zentrum des Geschehens. Anleger sollten sich jedoch immer die Frage stellen: Was kommt als Nächstes, denn aktuelle Ereignisse hat die Börse bereits eingepreist.

2. Rezession ist noch nicht eingetroffen

Viele Zentralbanken heben infolge der im Vergleich zum Vorjahr stark gestiegenen Preise die Zinsen an. Wahrscheinlich hätte es genügt, die Gas- und Ölpreise zu einem Crash zu bewegen, doch dies scheint aufgrund der geopolitischen Situation derzeit schwer möglich zu sein. So bleibt nur der Weg in den Abschwung, in dem die gesamte Wirtschaft und die Bevölkerung leiden.

Nach den steigenden Zinsen kommt die Rezession. Bisher ist sie allerdings in den Daten noch nicht erkennbar. Somit drehen die Zinsen nicht, was weiterhin zu fallenden Kursen führt.

Die lang andauernde Niedrigzinsphase hat darüber hinaus am Immobilienmarkt zu einer Blase geführt. Da viele Menschen ihr Haus per Kredit kaufen, könnte es mit den steigenden Zinsen zu vermehrten Privatinsolvenzen und Zwangsversteigerungen kommen. Aktuell sind sie noch nicht eingetroffen.

Für eine Rezession typisch ist eine steigende Arbeitslosenrate, die bisher ebenfalls nicht erkennbar ist.

3. Spread zwischen Indizes 

In vergangenen Crash-Phasen ist die Nasdaq immer zur Performance des S&P 500 zurückgekehrt. Sie steigt im Aufschwung stärker als der breite Markt, um im Abschwung deutlich zu fallen. Doch bisher besteht immer noch eine große Lücke zwischen den beiden Indizes, die wahrscheinlich noch geschlossen wird.

4. Bewertungen im Crash immer noch über den Durchschnitten

Darüber hinaus liegen die Bewertungen in den USA über den langjährigen Durchschnitten. Der S&P-500-Index notiert aktuell zu einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 19,31 (28.06.2022). Der Mittelwert beträgt hingegen 15,97. Das sogenannte Shiller-KGV (nach Prof. Robert J. Shiller benannt) steht bei 29,52 und ist somit weit vom Mittelwert 16,95 entfernt. Dies bedeutet weiterhin viel Raum für den Crash.

5. Inflation weiterhin sehr hoch

Wie weit die Kurse noch fallen, kommt darauf an, auf welches Niveau die Zinsen steigen, was wiederum vom Inflationsniveau abhängt. Doch der Erdölpreis will bisher nicht fallen, was natürlich mit den geopolitischen Auseinandersetzungen zusammenhängt. Eine Einigung und Versöhnung würde den Crash wahrscheinlich beenden.

Somit setzt sich der aktuelle Abschwung wahrscheinlich weiter fort, bis Anzeichen einer Rezession zu Tage treten. In dieser Situation können Anleger dann viele deutlich erkennbare Schnäppchen einsammeln.

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