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Aktienrückkäufe und Insider-Trades bei TeamViewer – geht es jetzt los?

Lenovo TeamViewer
Foto: Getty Images

Die Aktie von TeamViewer (WKN: A2YN90) kommt nicht vom Fleck und notiert in der Nähe des Alltzeit-Tiefs. Der CEO Oliver Steil hat letzte Woche aber ein klares Signal an den Markt gesendet. Er hat eigene Aktien im Wert von 1,2 Mio. Euro gekauft. Und dafür gibt es auch gute Gründe

  • Die Aktie ist günstig bewertet. Die erwartete Free-Cashflow-Rendite für das laufende Geschäftsjahr beträgt ca. 6,9 %.
  • Der Bedarf an Software zu Fernwartung und – zugriff sollte im Zuge von schnell steigenden Energiepreisen sehr robust sein. Die Lösung von TeamViewer hilft Firmen, Reisekosten zu sparen.
  • TeamViewer ist mit einer operativen Marge von über 20 % im ersten Quartal trotz der erhöhten Marketingkosten nach wie vor äußerst profitabel.

Das Geschäftsmodell von TeamViewer sollte sich als robust erweisen

TeamViewer ist kein produzierendes Unternehmen. Steigende Material- und Energiepreise betreffen das Unternehmen daher kaum. Außerdem ist das Unternehmen schon heute profitabel. Aus diesem Grund rechtfertigen steigende Diskontierungsfaktoren nicht die derzeit vorherrschende Meinung über die Aktie am Markt. Das Wachstum gibt es derzeit eigentlich geschenkt dazu. Zum Problem könnte allerdings die relativ hohe Verschuldung werden.

4 "inflationssichere" Aktien, die man heute kaufen kann! Kein Zweifel, die Inflation steigt sprunghaft an. Investoren sind verunsichert. Geld, das nur auf der Bank liegt, verliert Jahr für Jahr an Wert. Aber wo solltest du dein Geld anlegen? Hier sind 4 Aktien-Favoriten der Redaktion von The Motley Fool, in die du bei steigender Inflation investieren kannst. Wir haben einige der profitabelsten Aktien dieser Generation wie Shopify (+ 6.878%), Tesla (+ 10.714%) oder MercadoLibre (+ 10.291%) schon früh empfohlen. Schlag bei diesen 4 Aktien zu, solange du noch kannst. Gib einfach unten deine E-Mail-Adresse ein und fordere diesen kostenlosen Bericht umgehend an. Fordere die kostenlose Analyse jetzt hier ab.

Von den 842 Mio. Euro langfristigen Finanzverbindlichkeiten werden 531 Mio. Euro in 2024 fällig. Die von den Marketscreener-Analysten erwarteten Free Cashflows der kommenden drei Jahre müsste TeamViewer fast vollständig in den Abbau der Verschuldung fließen lassen, oder der aktuelle Cash-Bestand dürfte nicht zu stark für Aktienrückkäufe, Investitionen in den Betrieb, Übernahmen und Dividendenausschüttungen verwendet werden.

Ansonsten müsste das Management in zwei Jahren neue Schulden zu höheren Zinsen aufnehmen. Die Lage ist nicht bedrohlich, schränkt den Handlungsspielraum des Unternehmens aber etwas ein. Von der aktuellen Zinsentwicklung ist TeamViewer also nicht komplett unabhängig.

Wie Wert für die Aktionäre geschaffen wird

Aktuell versucht das Management von TeamViewer, mit Aktienrückkäufen der Aktie neues Leben einzuhauchen. Bisher wurden bereits rund 8 % der ausstehenden Aktien zurückgekauft. Durch den schwachen Aktienkurs könnten sogar mehr als die ursprünglich angestrebten 10 % der ausstehenden Aktien zurückgekauft werden.

Sollte der Aktienkurs dann irgendwann wieder steigen, könnte sich die Maßnahme des Managements als sinnvoll erweisen. Mit dem Auslaufen des Programms wird es allerdings spannend, wer im Markt zunächst noch kauft, wenn die Firma selbst als Käufer wegfällt.

Für mich bleibt die Aktie von TeamViewer weiterhin eine der spannendsten Aktien. Durch die Umstellung auf ein Abomodell ist der Großteil der Umsätze wiederkehrend. Die Reduktion von Emissionen wird aufgrund der wachsenden ESG-Vorgaben für eigentlich alle Firmen ein zentrales Thema. Auch das Wachstum, die starke Marktposition im Bereich Augmented Reality und die hohe Profitabilität sprechen langfristig für das Unternehmen.

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Florian Hainzl besitzt Aktien von TeamViewer. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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