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Top-Aktien für Juni

Sommer
Foto: Getty Images

In den Augen unserer Autoren könnten diese Top-Aktien für Juni spannende Investitionsmöglichkeiten für langfristig orientierte Investoren darstellen.

Ralf Anders: SMA Solar Technology

In den vergangenen Jahren hat sich die Solarindustrie vor allem durch starke Nachfrageschwankungen und einen mörderischen Preiskampf ausgezeichnet, die kaum nachhaltige Profite zuließen. SMA Solar (WKN: A0DJ6J) ist ein Paradebeispiel dafür. Doch gerade für Hersteller von Wechselrichtern verändern sich nun die Marktbedingungen.

4 "inflationssichere" Aktien, die man heute kaufen kann! Kein Zweifel, die Inflation steigt sprunghaft an. Investoren sind verunsichert. Geld, das nur auf der Bank liegt, verliert Jahr für Jahr an Wert. Aber wo solltest du dein Geld anlegen? Hier sind 4 Aktien-Favoriten der Redaktion von The Motley Fool, in die du bei steigender Inflation investieren kannst. Wir haben einige der profitabelsten Aktien dieser Generation wie Shopify (+ 6.878%), Tesla (+ 10.714%) oder MercadoLibre (+ 10.291%) schon früh empfohlen. Schlag bei diesen 4 Aktien zu, solange du noch kannst. Gib einfach unten deine E-Mail-Adresse ein und fordere diesen kostenlosen Bericht umgehend an. Fordere die kostenlose Analyse jetzt hier ab.

Dachanlagen und Solarfarmen bleiben das Brot-und-Buttergeschäft. Aber auf dem kürzlichen Kapitalmarkttag machte das SMA-Management deutlich, wie groß die Chancen rund um Energiespeicher, Sektorkopplung und Elektromobilität sind. Selbst für die Wasserstoff-Elektrolyse hat SMA bereits passende Technologie im Programm und die Nachfrage danach wächst mit hoher Dynamik.

Die Rezessionsgefahr ist hier gering, während die Möglichkeiten, sich von aggressiven Wettbewerbern zu differenzieren, immer besser werden. Davon kann SMA Solar als einer der innovativsten und erfahrensten Lieferanten profitieren.

Ralf Anders besitzt keine Aktien von SMA Solar.


Peter Roegner: Fortec Elektronik AG

Die Fortec Elektronik AG (WKN: 577410) aus Germering bei München ist einer dieser berühmten „Hidden Champions“ des deutschen Mittelstands. Das Unternehmen ist führender Anbieter von Einzelkomponenten und Systemen in den Bereichen Display Technology, Embedded Systems und Power Supplies. Die Bayern bieten vom reinen Verkauf über die Entwicklung und Produktion bis hin zur Komplettlösung für die Industrie 4.0 das gesamte Spektrum an.

Trotz der bekannten Probleme um COVID-19, Lieferketten und dem Krieg in der Ukraine konnte Fortec den Umsatz in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 21/22 (30.06.) um 14,4 % auf 66 Mio. Euro steigern. Unter dem Strich blieben 4,6 Mio. Euro oder 1,46 Euro pro Aktie übrig.

Der vorhandene Auftragsbestand und das solide Management machen den regelmäßigen Dividendenzahler zu einer idealen Beimischung für jedes Depot.

Peter Roegner besitzt keine Aktien der Fortec Elektronik AG.


Stefan Naerger: Snowflake

Im Juni ist der Aktienmarkt mitten in der gefürchteten Sommersaison. Zu dem üblicherweise schlechten Chance-Risiko-Verhältnis gesellt sich dieses Jahr auch noch die Zinserhöhungswut der US-Notenbank. Das sollte insgesamt kein gutes Umfeld für die Snowflake-Aktie (WKN: A2QB38) sein. Doch womöglich ist das Schlimmste bereits eingepreist.

Börsenlegende Warren Buffett greift eher selten zu Tech-Aktien. Doch beim Cloud-Dienstleister Snowflake leistete er sich eine Ausnahme. Direkt zum Börsenstart kaufte er zu einem Durchschnittspreis von etwa 250 US-Dollar je Aktie.

Mittlerweile kostet die Snowflake-Aktie nur noch 142 US-Dollar (Stand: 23.05.2022). Das mag Warren Buffett ärgern. Spätzünder mit einer Vorliebe für langfristig interessante Geschäftsmodelle wittern hingegen ihre Chance. Es fehlt nur noch ein guter Boden. Und der kommt bekanntlich immer dann, wenn niemand genau hinsieht. Zum Beispiel im Sommer – also jetzt!

Stefan Naerger besitzt keine Aktien von Snowflake.


Hendrik Vanheiden: Datadog

Im Juni schaue ich mir einige zuletzt in Ungnade gefallene Tech-Highflyer genauer an. Besonders interessant finde ich Datadog (WKN: A2PSFR) mit dem Fokus auf der Überwachung der zunehmenden Anzahl von Anwendungen und Prozessen in der Cloud. Trotz des Kursabsturzes in den letzten Monaten steht der Aktienkurs auf Sicht von einem Jahr 6 % im Plus (Stand: 28.05.2022).

Meiner Einschätzung nach gibt es dafür viele gute Gründe. Datadog wächst immer noch unglaublich stark (Umsatzwachstum im letzten Quartal: 83 %) und ist bereits profitabel (Free Cashflow-Marge im letzten Quartal: 36 %). Die Aussichten für die nächsten Jahre erscheinen mir rosig. Das einzige Manko ist die immer noch hohe Bewertung mit einem KUV von 30. Als langfristig orientierten Anleger schreckt mich das jedoch nicht ab. Ich habe meine Position vor kurzem aufgestockt.

Hendrik Vanheiden besitzt Aktien von Datadog.


Frank Seehawer: Merck & Co.

Meine Top-Aktie für den Juni 2022 ist Merck & Co. (WKN: A0YD8Q). Der amerikanische Pharmakonzern gehört zu den ganz großen Playern im Markt und weist eine attraktive Bewertung auf.

Besonders erfolgreich ist Merck derzeit mit seinem Krebsmedikament Keytruda unterwegs. Es lieferte im ersten Quartal 2022 einen Umsatzanstieg von 23 % auf einen Wert von 4,8 Milliarden US-Dollar. Ohne Währungsveränderungen wurde sogar ein Wachstum von 27 % erreicht. Ebenfalls erfolgreich verkaufen lässt sich der eigene HPV-Impfstoff Gardasil und Gardasil 9, dessen Umsätze um 50 % auf 1,5 Mrd. US-Dollar anzogen.

Den guten Zahlen folgte eine Prognoseerhöhung beim Umsatz sowie auch beim Gewinn je Aktie. Als eine der wenigen Aktien kann sich Merck derzeit vom negativen Marktsentiment abkoppeln.

Frank Seehawer besitzt Aktien von Merck Corp.


Caio Reimertshofer: Upstart Holdings

Die Aktie von Upstart Holdings (WKN: A2QJL7) erlebte zuletzt einen massiven Kurssturz. Losgelöst wurde dieser zum einen durch die sich verschlechternde konjunkturelle Situation und zum anderen durch einen allgemeinen Vertrauensverlust gegenüber dem Management. Upstart hat nämlich in einzelnen Fällen Kredite auf die eigene Bilanz genommen, anstatt sie (sofort) weiterzuvermitteln. Diese Handlung steht komplett konträr zum Plattformmodell, was bei vielen Investoren für Enttäuschung sorgte.

Meiner Meinung nach gilt jedoch: Wo Schatten ist, dort ist auch Licht. Auch wenn das Handeln des Managements und die Kommunikation mit den Aktionären in diesem Punkt nicht in Ordnung war, betont man, dass die Ausgabe von eigenen Krediten nicht die Regel sein soll. 

Zudem bietet das grundlegende Geschäftsmodell von Upstart nach wie vor enormes Potenzial, die Kreditindustrie neu zu definieren. Für langfristige Investoren könnte der starke Dip der Upstart-Aktie also eine hervorragende Kaufchance sein. Für mich persönlich landet das Unternehmen daher im Monat Juni weit oben auf der Watchlist.

Caio Reimertshofer besitzt keine Aktien von Upstart Holdings.


Henning Lindhoff: Bertrandt

Nur wenigen Unternehmen gelingt es derzeit, die Erwartungen der Analysten zu erfüllen. Bertrandt (WKN: 523280) gehört zu diesem erlauchten Kreis. Und nicht nur das: Mit einem Gewinn pro Aktie von 0,63 Euro und einem Gesamtumsatz von 254,1 Mio. Euro im zweiten Quartal 2021/22 übertraf der Industriedienstleister sogar die kühnsten Prognosen.

Das Management hat seine langfristigen Ziele fest im Blick und verfolgt diese konsequent. Auch wenn der Fokus kurzfristig auf Kosteneinsparung und Liquiditätserhalt gelegt werden musste, wurden wichtige Investitionen in die Zukunft getätigt.

Die Aktie erforderte in den vergangenen beiden Jahren viel Geduld. Doch sobald die Konjunktur anzieht, kann Bertrandt als einer der Ersten profitieren. Beim aktuellen Kurs von 45,35 Euro (Stand: 25.05.2022) denke ich ernsthaft über ein Investment nach. Langfristig sehe ich den fairen Wert der Aktie bei rund 120 Euro. 

Henning Lindhoff besitzt keine Aktien von Bertrandt.


Christof Welzel: T. Rowe Price

T. Rowe Price (WKN: 870967) gehört mit einem betreuten Vermögen in Höhe von 1,55 Bio. US-Dollar (Stand: März 2022) zu den größten Asset-Managern der Welt.   

Er bietet eine breite Palette an Investmentfonds, Beratungsdiensten und Pensionsfonds an. Darüber hinaus stellt T. Rowe Price Anlageplanungs- und Beratungstools zur Verfügung. Das Unternehmen wurde 1937 durch Thomas Rowe Price, Jr. gegründet, der für seine Wachstums-Aktien-Philosophie bekannt war.

Das Unternehmen entschied sich 2019 bewusst für das weitere Festhalten an einem aktiven und gegen ein passives Management seiner Fonds. Selbst der wahrscheinlich erfolgreichste Fondsmanager aller Zeiten, Peter Lynch, beklagte zuletzt den zu starken Trend zu Indexfonds. 

Christof Welzel besitzt keine Aktien von T. Rowe Price.


Florian Hainzl: Activision Blizzard

Die Stimmung an den Börsen wird rauer. Es gibt nur wenige Titel, die sich den Sorgen rund um Inflation, Zinserhöhungen und dem Krieg in der Ukraine entziehen können. Eine sichere Bank könnte der Titel von Activision Blizzard (WKN: A0Q4K4) sein. 

Dabei können die Börsianer den Gedanken von Warren Buffett folgen. Microsoft bietet für den Publisher von Videospielen 95 US-Dollar. Aktuell notiert die Aktie um die 77 US-Dollar (Stand: 24.05.2022). Der Deal soll in der ersten Jahreshälfte 2023 über die Bühne gehen. Das bedeutet, dass Investoren innerhalb eines Jahres fast 25 % Rendite erwarten können.  

Laut jüngsten Aussagen sieht sich das Management von Microsoft auf einem guten Weg. Sollte die Übernahme nicht gelingen, sollte das Risiko allerdings trotzdem überschaubar sein. Mit einer Free Cashflow-Rendite von 4,5 % für 2022 erscheint die Aktie aktuell fair bewertet.

Florian Hainzl besitzt Aktien von Activision Blizzard.


Vincent Uhr: Mercadolibre

Es ist Zeit, wieder auf Wachstum aufzusatteln: Mercadolibre (WKN: A0MYNP) ist eine Top-Aktie im Juni, die die Megatrends E-Commerce und digitale Zahlungsdienstleistungen bedient. Im letzten Quartal kletterte der Umsatz um 67,4 % in lokalen Währungen. Gross Merchandise Volume und Payment Volume stiegen um 31 % und 81 %.

Dabei baut das Management von Mercadolibre ein trendstarkes Ökosystem auf, das weite Teile des gesamten Wertschöpfungsprozesse im Bereich E-Commerce und digitale Zahlungsdienstleistungen kontrolliert. Zusammen mit dem soliden Wachstum ist das in Lateinamerika eine Chance, die bedeutend größer als 41 Mrd. US-Dollar Börsenwert sein sollte.

Mercadolibre wird zunehmend profitabel. Das kann die nächste Phase der Neubewertung der Aktie einläuten – und spricht für langfristig steigende Aktienkurse. Der Juni ist daher ein guter Zeitpunkt, um zumindest diese Wachstumsaktie näher zu betrachten.

Vincent Uhr besitzt Aktien von Mercadolibre.


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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Activision Blizzard, Datadog, MercadoLibre, Microsoft, Snowflake Inc. und Upstart Holdings, Inc.

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