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Erfolgreich mit Dividendenaktien: So klappt der Aufbau eines passiven Geldstroms!

Dividende Aktie
Foto: Getty Images

Was für ein Traum: einfach nichts tun und trotzdem Einnahmen generieren. Nun gut, auch wenn die Zusatzeinnahmen nicht ausreichen, um seinen kompletten Lebensunterhalt zu bestreiten, könnte es sich lohnen, in dieser Hinsicht etwas zu tun.

Denn es würde ja schon erstrebenswert sein, wenn man beispielsweise im Alter ein Zusatzeinkommen mit seinen Dividendenaktien erzielen würde, welches ausreicht, einige wiederkehrende monatliche Kosten zu decken. Oder was einem neben der Rente noch genügend finanziellen Spielraum für Reisen oder interessante Hobbys lässt.

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Es gibt natürlich noch andere Wege, einen passiven Geldstrom zu erzeugen. Aber ich finde, dass so etwas gerade mit Dividendenaktien relativ einfach umzusetzen ist. Und wenn man hier ein paar grundlegende Dinge beachtet, könnte man schon nach nicht allzu langer Zeit von der Höhe seines Dividendeneinkommens überrascht sein.

Jedes Jahr etwas mehr

Auf eines sollte man auf jeden Fall achten, wenn man sich sein Depot mit Dividendenaktien zusammenstellt. Nämlich dabei auf Unternehmen zu setzen, die ihre Ausschüttung nach Möglichkeit jedes Jahr ein wenig anheben. Denn alleine dadurch bekommt man dann schon automatisch jedes Jahr ein wenig mehr Dividende. Wohlgemerkt ohne etwas dafür tun zu müssen.

Hierbei sollte man außerdem bedenken, dass sich solche Dividendensteigerungen mit der Zeit exponentiell entwickeln. Nehmen wir einmal an, dass ein Konzern seine Gewinnbeteiligung jedes Jahr um durchschnittlich 10 % anhebt. Dann würde man bereits nach sieben Jahren etwa doppelt so viel Dividende kassieren wie zu Beginn der Investition.

Es gibt weltweit glücklicherweise einige Unternehmen, die ihre Gewinnausschüttung sogar schon über viele Jahrzehnte immer weiter in die Höhe schrauben. Unter ihnen finden sich so bekannte Namen wie zum Beispiel PepsiCo (WKN: 851995), Procter & Gamble (WKN: 852062) oder auch Medtronic (WKN: A14M2J).

Picken wir uns hier einfach einmal Medtronic heraus. Vom Medizintechnikkonzern erhielt man vor 20 Jahren noch eine Quartalsausschüttung von 0,0575 US-Dollar je Anteilsschein. Bei der letzten Zahlung fiel die Quartalsdividende mit 0,63 US-Dollar je Anteilsschein allerdings schon um 996 % höher aus als damals.

Wie man also sieht, kann es mit der Zeit zu sehr erfreulichen Ergebnissen führen, wenn man konsequent auf Unternehmen setzt, die ihre Dividende regelmäßig immer weiter anheben.

Jetzt noch den Turbo einschalten

Mit einem ganz simplen Trick könnte man sein Dividendenwachstum aber noch etwas beschleunigen. Und zwar gelingt dies in der Regel sehr gut, wenn man seine erhaltenen Dividenden nicht sofort wieder ausgibt. Viel klüger könnte es nämlich sein, davon weitere Dividendenaktien zu erwerben. Denn logischerweise bedeuten mehr Aktien zwangsläufig auch mehr Ausschüttung, die man erhält.

Und wie soll man dies am besten in die Tat umsetzen? Hier hat man jetzt natürlich zwei Möglichkeiten. Zum einen könnte man die Dividenden eines Jahres sammeln und dann immer zu einem bestimmten Termin das Geld in neue Werte investieren. Denn der Kauf von Einzelaktien lohnt sich in der Regel erst ab einem gewissen Betrag.

Zum anderen könnte man die Strategie der Wiederanlage der Dividenden selbstverständlich auch über einen Aktiensparplan realisieren. Und so ein Sparplan hätte durchaus einen Vorteil. Mit ihm würde man nämlich die Ausschüttungen dann mehr oder weniger sofort wieder reinvestieren. Was bedeuten würde, dass sich die Dividendeneinnahmen noch etwas schneller erhöhen.

Fazit

Ich weiß nicht, ob du meine Einstellung teilst. Aber meiner Meinung nach kann man sich mit dem Kauf von Dividendenaktien sehr angenehm einen passiven Einkommensstrom aufbauen. Setzt man dabei auf solide Dividendensteigerer und investiert zusätzlich die erhaltenen Ausschüttungen gleich wieder in weitere Aktien, dann sollte es ohne Probleme möglich sein, mit seinen Dividendeneinnahmen die eine oder andere Versorgungslücke komfortabel zu schließen.

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Andre Kulpa besitzt Aktien von Procter & Gamble.  The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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