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Netflix: „Kein erwachsenes Unternehmen!“

Netflix
Foto: The Motley Fool.

Für die meisten ist Netflix (WKN: 552484) wohl ein erwachsenes Unternehmen. Eine Marktkapitalisierung von 81 Mrd. US-Dollar repräsentiert weiterhin eine Menge Börsenwert. Zudem hat es der Pionier im Streaming geschafft, das klassische Fernsehen herauszufordern. Das ist wirklich eine Wucht und hat ebendieses Geschäftsmodell erst ermöglicht und zu einem starken Ökosystem gemacht.

Das Wachstum verlangsamt sich jedoch, und kurzfristige Probleme führen unter anderem dazu, dass Netflix 150 Mitarbeiter entlassen muss. Ob das ein Schritt für ein erwachsenes Unternehmen ist? Es zeigt zumindest, dass man an den Kostenstrukturen arbeitet.

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Ein Analyst sagt nun jedenfalls, dass es Zeit wird, ein erwachsenes Unternehmen zu werden. Im Umkehrschluss bedeutet das, dass es an der einen oder anderen Stelle eben noch nicht ausgewachsen ist. Überprüfen wir das einmal.

Netflix: Zeit, erwachsen zu werden!

Es ist ein Analyst aus dem Hause OnPerm, der jetzt von dieser Möglichkeit spricht. Netflix müsse, was die eigenen Kostenstrukturen betrifft, erwachsen werden. Das bedeute vor allem, dass man bei den Mitarbeitern den Rotstift ansetzen müsse, um Kosten einzusparen und ein funktionierendes Geschäftsmodell mit einer reiferen Struktur zu besitzen.

In Zeiten des starken Wachstums besaß der US-Konzern eine Luxusausgangslage: Man konnte, weil die Zahlen stimmen, hervorragende Mitarbeiter mit hervorragenden Gehältern anwerben. Nun gehe es jedoch primär darum, auf das eigene Zahlenwerk und die Kosten zu achten. Wenn es eben weniger Wachstum gebe, so müssten andere Schritte ergriffen werden. Die Wachstumsgeschichte werde reifer, das wiederum führe zu Veränderungen, was Kosten und primär Personalkosten angehe.

Der Fokus auf Content sei daher für Netflix entscheidender, nicht mehr das primäre Wachstum, was die personelle Ausrichtung angehe. Insofern sei es Zeit für den US-Konzern, in ein reiferes Stadium überzugehen, in dem auch schwierigere Entscheidungen getroffen werden müssten.

Eine Sichtweise

Netflix ist erwachsen, nur hat das Management frühzeitig erkannt, dass die besten Talente für einen Job eben Geld kosten. Ob es in temporär schwierigeren Zeiten der beste Rat ist, auf die Personalkosten zu achten mit dem Risiko, gute Kapazitäten zu verlieren, das ist wirklich eine entscheidende, womöglich wegweisende Frage. Kurzfristige positive Effekte sind nicht zu leugnen. Das Entlassen von 150 Mitarbeitern kann ein solcher Schritt sein. Aber im Zweifel gilt es eben, mit einer cleveren, guten Struktur, die trotzdem Qualität zulässt, weiterzuwachsen.

Auch die Investitionen in Content gehen in die Milliarden. Hier einen effizienteren Weg zum Steuern zu finden kann ebenfalls ein Mittel sein, um den Effekt zu erhöhen und die Investitionen lukrativer zu machen. Es ist schließlich nicht nur das Personal, das Milliarden verschlingt.

In einem Punkt stimme ich jedoch zu: Es wird Zeit für Netflix, eine neue Phase einzuläuten. Die des „erwachseneren“ Unternehmens, das sich mit einer mittel- bis langfristigen Prognose mit Gewinnwachstum beschäftigt. Das wiederum kann auch das Ruder beim Aktienkurs wieder herumreißen. Wobei unternehmensorientierte Entscheidungen für die eigene Wachstumsgeschichte immer Priorität besitzen sollten.

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Vincent besitzt Aktien von Netflix. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Netflix.

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