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Fleischersatz boomt! 3 Gründe, warum ausgerechnet Beyond Meat nicht profitieren kann!

Beyond Meat Burger
Foto: Beyond Meat

Fleischersatz und Beyond Meat (WKN: A2N7XQ): Zugegebenermaßen dürfte das US-Unternehmen einen ordentlichen Anteil daran haben, dass wir diese Schlagzeile in diesen Tagen sehr heiß serviert bekommen. Trotzdem erkennen wir mit Blick auf die Aktie: Sie dümpelt noch immer auf einem Kursniveau von 33,86 Euro herum, was lediglich ein Bruchteil dessen darstellt, was das Rekordhoch einst ausgemacht hat.

Es wäre zu wenig, es auf die allgemeine Wachstumsschwäche zu schieben. Und zu einfach, zu sagen, dass die aktuellen Schlagzeilen lediglich Deutschland betreffen. Blicken wir heute daher darauf, warum ausgerechnet Beyond Meat im Moment von diesem Boom nicht profitieren kann.

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Fleischersatz boomt: Mehr Konkurrenz für Beyond Meat

Was wärst du lieber? Ein kleiner Fisch in einem großen Teich oder ein großer Fisch in einem kleinen Teich? Wenn es um Fleischersatz geht, dürfen wir beide Fische zumindest nicht mehr essen. Aber zurück zum Thema und der Aussage: Das ist ein Problem für Beyond Meat, nämlich mehr Konkurrenz.

Zwar wächst der Markt in Deutschland (und vermutlich auch in anderen Regionen) mit einer Wachstumsrate von zuletzt 17 %. Gleichzeitig ging der Fleischkonsum zurück. Aber: Auch die Anzahl der Produzenten wächst mit. In Deutschland hat sich deren Anzahl zum Beispiel zuletzt von 34 auf 44 im Jahr 2021 erhöht.

Oder anders gesagt: Der Markt für Fleischersatz entwickelt sich zu einem immer größeren Teich. Wettbewerber locken mit anderen Ansätzen und können ebenfalls Interesse auf sich vereinen. Beyond Meat als bekannterer Platzhirsch hat dadurch womöglich manchmal das Nachsehen. Natürlich gilt es, sich in diesem Markt durchzusetzen und als Qualitätsmarke Nummer eins zu behaupten. Aber mehr Interesse führt automatisch auch zu mehr Angebot.

Konkurrenz und Preiskampf

Beyond Meat hat außerdem einige andere Baustellen, trotz Boom im Markt des Fleischersatzes. Was aus diesen Statistiken nämlich nicht hervorgeht, ist der Wettbewerb. Wobei Wettbewerb eben nicht nur mit anderen Herstellern ähnlicher Produkte einhergeht. Nein, sondern eben auch mit dem konventionellen Fleisch.

Es gibt derzeit viele Faktoren, die auf das Wachstum drücken können. Der Preis kann einer sein. In Zeiten der Inflation und der Unsicherheit dürfte ein Preisargument im Lebensmittelbereich doppelt entscheidend sein. Beyond Meat besitzt jedoch aufgrund der Wettbewerbssituation und der Konkurrenz mit konventionellem Fleisch kaum Pricing Power. Oder zumindest, wie das schwächere Wachstum zuletzt zeigt, keine, die der Markt akzeptieren muss.

Gleichzeitig gibt es mehr Varianten in Supermärkten und für Restaurants. Der Markt wird enger, wie gesagt: Das ist für mich ein Problem, mit dem das US-Unternehmen ebenfalls umgehen muss.

Beyond Meat: Akzeptanz oder Interesse?

Zu guter Letzt boomt vielleicht der Markt für Fleischersatz, wenn wir einzelne Jahre ansehen. Aber ist es wirklich ein nachhaltiger Boom? Oder doch lediglich Interesse? Das kann ebenfalls für Beyond Meat, aber auch die gesamte Industrie von großer Bedeutung sein.

Die jeweiligen Produkte sind immer präsenter und das ist ein gutes Zeichen. Aber ob sie sich fest in den Speiseplan der Verbraucher nagen, das können wir anhand der Zahlen nicht ableiten. Beyond Meat gehört zudem zur älteren Garde und ist vielleicht nicht mehr so neu. Auch das kann eine Baustelle sein.

Aber wer weiß: Vielleicht überrascht uns das US-Unternehmen ja auch? Schließlich stehen schon bald auch bei dem Hersteller von Fleischalternativen in Kürze frische Zahlen an.

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Vincent besitzt Aktien von Beyond Meat. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Beyond Meat.

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