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2 abgerutschte Aktien, die den Vermögensaufbau beflügeln können

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Foto: Getty Images

In 2 Sätzen

  • Johnson Controls bietet Anlegern eine Möglichkeit, auf Trends bei den ESG-Ausgaben von Unternehmen zu setzen.
  • Der Markt unterschätzt die Wachstumsaussichten von Stanley Black & Decker.

Wer eine Aktie langfristig kaufen will, muss viel Vertrauen in die Marktposition, das Management und die Marktaussichten des Unternehmens haben. In allen drei Punkten halte ich den Bauproduktehersteller Johnson Controls (WKN: A2AQCA) und den Werkzeughersteller Stanley Black & Decker (WKN: A1CTQA) für gute Depotkandidaten.

Darüber hinaus sind diese beiden Aktien im Jahr 2022 im Preis gesunken. Das macht sie meiner Ansicht nach zu noch besseren Schnäppchen.

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Johnson Controls

Dieses Unternehmen stellt Bauprodukte in den Bereichen Heizung, Lüftung und Klimaanlagen, Brandschutz und Sicherheit sowie Gebäudesteuerung her. Das eigentliche Interesse gilt jedoch seiner Softwareplattform OpenBlue und seinen digitalen Möglichkeiten.

OpenBlue wird das Wachstum des Unternehmens in dreierlei Hinsicht vorantreiben. Erstens setzen Gebäudeeigentümer zunehmend auf intelligente Gebäudetechnologie, weil sie die Kostenvorteile erkennen. Einfach ausgedrückt: Intelligente Gebäude erzeugen massenhaft Echtzeitdaten, die analysiert werden können, um verwertbare Erkenntnisse zu gewinnen, mit denen die Eigentümer die Gebäudeleistung verbessern und ihre Kosten senken können.

Zweitens will Johnson Controls die Anbindungsrate seiner Geräte verbessern. Mit anderen Worten: Das Management möchte mehr langfristige Serviceverträge mit den neu verkauften Anlagen und den bereits an Kunden verkauften Anlagen abschließen. Der Mehrwert, den OpenBlue bietet, wird dem Unternehmen dabei helfen, dies zu erreichen. Angesichts der Tatsache, dass Serviceeinnahmen in der Regel mit höheren Gewinnspannen einhergehen, ist dies auch eine Möglichkeit zu größeren Margen.

Drittens bietet sich für das Unternehmen eine enorme Wachstumschance, wenn es Gebäudeeigentümern hilft, ihre Netto-Null-Emissionsziele zu erreichen. Gebäude sind für 40 % der weltweiten Kohlendioxidemissionen verantwortlich. Die digitale Technologie kann den Eigentümern helfen, den Kohlendioxidausstoß ihrer Immobilien erheblich zu reduzieren. Darüber hinaus hat die Pandemie dazu geführt, dass Gebäudeeigentümer der Sicherstellung einer gesunden Innenraumluftqualität und einer sauberen Umgebung in ihren Einrichtungen viel mehr Aufmerksamkeit schenken. Das Management ist der Ansicht, dass die Erfüllung dieser Anforderungen in den nächsten zehn Jahren eine Marktchance von 250 Mrd. US-Dollar darstellt.

Das Management prognostiziert für die nächsten Jahre ein jährliches Umsatzwachstum im Bereich von 6 bis 7 %. In Verbindung mit den geplanten Kostensenkungsmaßnahmen und der Erwartung einer Margenausweitung aufgrund steigender Dienstleistungseinnahmen rechnet das Unternehmen in diesem Zeitraum mit einem jährlichen Gewinnwachstum von 18 bis 21 %. Da das Unternehmen heute zu weniger als dem 20-Fachen der von der Wall Street geschätzten freien Cashflows bewertet wird, halte ich Johnson Controls für eine der besten Wachstumsaktien auf dem Markt.

Stanley Black & Decker

Die meisten Menschen kennen das Werkzeuggeschäft dieses Unternehmens, sei es durch populäre Marken wie Black & Decker, Craftsman und Stanley oder durch seine eher professionellen Marken wie DeWalt und Bostitch. Der Teil des Geschäfts, der aus dem Verkauf dieser Werkzeuge über eine Reihe von Einzelhandelsgeschäften stammt, wäre allein schon attraktiv genug. Aber das ist nicht alles, was Stanley Black & Decker zu bieten hat.

Stanley ist zum Beispiel ein führendes Unternehmen im E-Commerce in der Werkzeugbranche. Der Online-Umsatz des Unternehmens wächst jährlich im zweistelligen Prozentbereich und macht derzeit etwa 20 % des gesamten Werkzeugumsatzes aus. Darüber hinaus trägt das Industriegeschäft von Stanley (Verbindungselemente und technische Produkte) etwa 11 % zum Segmentgewinn bei und ist auf die Sektoren Automobil und Luftfahrt ausgerichtet.

Beide Sektoren dürften sich im Jahr 2022 stark erholen, da sich die Flugzeug- und Leichtfahrzeugproduktion erholt.

Und schließlich hat Stanley die Möglichkeit, seine Gewinne zu steigern, indem es die Gewinnspannen bei MTD und Excel erhöht, zwei Herstellern von Rasen- und Gartenprodukten, die es kürzlich übernommen hat. Das Management erwartet für 2022 einen Umsatz von 3 Mrd. US-Dollar aus diesen beiden Geschäftsbereichen. Nach meinen Berechnungen (die sich auf die Aussagen des Managements stützen) könnte Stanley den jährlichen Betriebsgewinn in den nächsten Jahren um 150 Mio. US-Dollar und mittelfristig um 225 Mio. US-Dollar steigern, indem es einfach die Gewinnspannen der übernommenen Unternehmen erhöht.

Die Wall-Street-Analysten gehen davon aus, dass Stanley seinen Betriebsgewinn bis 2022 um 21 % steigern und einen freien Cashflow von 2 Mrd. US-Dollar erwirtschaften wird. Ausgehend von der aktuellen Marktkapitalisierung würde das bedeuten, dass Stanley zum 13,4-Fachen des freien Cashflows für 2022 gehandelt wird. Das ist recht billig für ein Unternehmen mit so soliden Wachstumsaussichten. Ich denke, dass die Aktie im Jahr 2022 stark ansteigen könnte.

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Lee Samaha besitzt keine der angegebenen Aktien. The Motley Fool besitzt keine der angegebenen Aktien. Dieser Artikel erschien am 18.2.2022 auf Fool.com und wurde für unsere deutschen Leser übersetzt.

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