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Gazprom-Aktie und Sberbank-Aktie: Warum sie 24,99 % und 74,18 % fallen!

Foto: Gazprom

Gazprom (WKN: 903276)- und Sberbank (WKN: A1JB8N)-Aktien sind heute (24.02.2022) in Frankfurt um 24,99 beziehungsweise 74,18 % eingebrochen. Was zunächst für unmöglich gehalten wurde, ist nun bittere Realität. Russland ist aus vielen Richtungen in die Ukraine eingedrungen und plant die Absetzung der dortigen Regierung.

Gazprom und Russland drohen harte Sanktionen

Dies führte weltweit an den Aktienmärkten und vor allem bei russischen Werten wie Gazprom oder Sberbank zu einem Einbruch. Gold, Anleihen und weitere Rohstoffpreise sind hingegen gestiegen. Die USA und Europa haben nun harte Sanktionen gegenüber Russland angekündigt.

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Sie sollen vor allem den Finanzsektor, hochrangige Regierungsmitglieder und Wirtschaftsfunktionäre treffen. Ein Swift-Ausschluss, wie er zunächst erwogen wurde, tritt allerdings wahrscheinlich nicht in Kraft, denn dies würde bedeuten, dass auch westliche Länder keine Russland-Überweisungen mehr durchführen können.

Sberbank könnte noch stärker leiden

Russische Firmen wie Gazprom oder Sberbank sollen jedoch keinen Zugang mehr zum internationalen Finanzmarkt bekommen. So wird deren Finanzierung erschwert. Auf die russischen Banken läuft zudem das Problem einer Wirtschaftskrise zu. Die Kreditausfallrate der Sberbank könnte stark ansteigen und die Bank so vor schwere Probleme stellen.

Allerdings hat sich Russland lange auf diesen Krieg vorbereitet, sodass die Banken davon ausgehen, die aktuelle Situation überstehen zu können. „Wir sind auf jede mögliche Entwicklung der Situation vorbereitet und haben Szenarien ausgearbeitet, um zu gewährleisten, dass die Gelder, Vermögenswerte und Interessen unserer Kunden geschützt werden und dass unsere Funktionen voll arbeitsfähig bleiben“, so die Sberbank.

Gazprom weniger als Sberbank gefährdet

Die Gazprom-Aktie hat vom Hoch schon mehr als 54 % an Wert verloren (24.02.2022). Wie lange die Abverkäufe und die Krise der Russlandaktien andauern, hängt direkt von der Stärke und Dauer der westlichen Sanktionen ab. Russische Aktien sind deshalb aktuell sehr spekulativ. Im Ernstfall könnten die Unternehmen auch von den westlichen Börsen verschwinden.

Russischen Bankaktien wie Sberbank droht sogar eine Pleite, wenn beispielsweise auch in Russland sehr viele Kunden gleichzeitig ihr Geld abheben oder die Wirtschaft sehr stark einbricht. Gazprom wird hingegen auch weiterhin Abnehmer für sein Gas und Öl finden und ist deshalb weniger bedroht.

Doch der Krieg und die gegenseitigen Sanktionen wirken sich nicht nur auf die russische, sondern auch auf die europäische Wirtschaft aus. Die Rohstoffmärkte und Lieferketten sind bereits sehr angespannt. Eine weitere Angebotsverknappung kann zu einer noch deutlich höheren Inflation führen. Russische Aktien wie Gazprom können sich langfristig erholen. Doch wer hier investieren möchte, für den ist der Kauf des Gesamtmarktes über einen Fonds wahrscheinlich die sichere Variante.

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Christof Welzel besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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