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Letzte Rettung Aktienrückkäufe? Henkel-Aktie mit vorläufigen Zahlen & Neuorganisation!

Henkel
Foto: Peter Roegner

Die Henkel-Aktie (WKN: 604840) verliert im frühen Handel des Freitags rund 5 % ihres Börsenwertes. Anlass hierfür ist eine Unternehmensmitteilung des DAX-Hygieneartikel- und -Konsumgüter-Konzerns, die für mächtig Bewegung sorgt. Neben den vorläufigen Zahlen ist es eine angestrebte Restrukturierung im Konzernbereich.

Das Management der Henkel-Aktie möchte in Zukunft die Segmente Laundry & Home Care sowie Beauty Care zu einem einheitlichen Segment vereinen. Davon versprechen sich die Verantwortlichen schlankere, effizientere Strukturen und mehr Synergien. Bis zum Anfang des Jahres 2023 soll diese Multikategorie-Plattform für das zukünftige Wachstum stehen.

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Aber blicken wir auf die frischen Zahlen. Sowie die Frage, ob sie wirklich so schlecht sind. Und ob Aktienrückkäufe als letztes Mittel herhalten müssen.

Henkel-Aktie: Zahlen und Aktienrückkäufe

Das Management der Henkel-Aktie spricht gemäß vorläufiger Zahlen jedenfalls von einem Umsatzplus von 7,8 % (organisch) auf 20,06 Mrd. Euro. Alle drei Segmente wuchsen dabei zwischen 1,9 % und 13,4 %, wobei die Adhesive Technologies mit dem höheren Wachstum besonders herausgeragt haben. Eine solide Entwicklung, die wir in großen Teilen auch in den Ergebnissen wiederfinden.

Das Ergebnis je Aktie soll sich demnach auf 4,56 Euro belaufen, was bei der Vorzugsaktie einem Plus von 9,2 % entsprechen würde. Die EBIT-Marge liegt konzernübergreifend bei 13,4 %, wobei die Adhesive Technologies hier ebenfalls mit 16,2 % einen herausragenden Wert abgebildet haben. Insofern ist es womöglich gar nicht so unklug, zur Rentabilitätssteigerung die anderen zwei Segmente zu einem Consumer-Brands-Segment zusammenzufassen, um Kosten einzusparen und auch diesen Bereich vermehrt auf Effizienz zu trimmen.

Für das Geschäftsjahr 2022 erwartet das Management der Henkel-Aktie ein Umsatzwachstum zwischen 2 % und 4 %. Vermutlich ist dieses schwächere Wachstum der Schuh, der bei dem Aktienkurs im Moment drückt. Außerdem soll das Ergebnis je Aktie zwischen einem Rückgang von 15 % und einem Plus von 5 % schwanken. Das ist zugegebenermaßen eine Menge Unsicherheit und verunsichert die Investoren bloß umso mehr.

Allerdings setzt das Management auf Aktienrückkäufe: Rund 1 Mrd. Euro soll in den Rückkauf von Vorzugs- und Stammaktien fließen. Gemessen am ausstehenden Gesamtkapital soll sich das Volumen auf ca. 3 % bei den aktuellen Kursen belaufen. Vielleicht etwas mehr, wenn der Aktienkurs weiterhin korrigieren sollte. Das macht die Perspektive jedenfalls nicht uninteressanter.

Prognose mau, ansonsten im Rahmen …

Bei der Henkel-Aktie ist es für mich insbesondere die Prognose, die drückt. Glücklicherweise gibt es wenigstens ein Umsatzwachstum. Aber die Aussicht auf ein schwächeres Ergebnis je Aktie belastet enorm. Aktienrückkäufe können hier nur bedingt als Abhilfe dienen.

Die Restrukturierungen sind für mich jedoch langfristig orientiert ein guter Schritt, um mehr Effizienz zu erreichen und an die Margen der Klebstoffsparte zumindest näherungsweise heranzukommen. Ohne Zweifel ist die Strategie diskutabel und sie muss mittel- bis langfristig Erfolge zeigen. Aber trotzdem sehen wir vielleicht wichtige Schritte in Richtung operative Verbesserungen.

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Vincent besitzt Aktien von Henkel. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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