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Was bedeutet der jüngste Microsoft-Deal für die Gaming-Branche?

Bild: Getty Images

Die Videospielebranche ist in Aufruhr. Nachdem Take-Two (WKN: 914508) in der Vorwoche die Übernahme von Zynga (WKN: A1JMFQ) bekannt gegeben hat, hat sich Microsoft (WKN: 870747) im Regal weiter oben bedient. Für fast 70 Mrd. US-Dollar übernimmt Microsoft, das hinter der Spielekonsole Xbox steht, mit Activision Blizzard (WKN: A0Q4K4) den größten Videospieleentwickler der Welt. Das Unternehmen ist unter anderem für Spiele rund um die Franchises Call of Duty, Diablo oder Warcraft bekannt.

Microsoft stärkt damit seine Position in einem absoluten Wachstumsmarkt. Nach Berechnungen der Marktforscher von Newzoo wurden im Jahr 2021 mit Videospielen 180,3 Mrd. Dollar umgesetzt. Bis 2024 soll diese Zahl bereits auf 218,8 Mrd. Dollar steigen. Laut einem Bericht von MarketWatch aus dem Jahr 2018 hat GTA V mit einem Umsatz von 6 Mrd. US-Dollar bereits zu diesem Zeitpunkt Avatar als erfolgreichsten Film aller Zeiten alt aussehen lassen.

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Die Großen fressen die kleinen Gaming-Firmen

Bobby Kotick, der zuletzt als Chef von Activision Blizzard im Mittelpunkt der Kritik wegen sexueller Belästigung am Arbeitsplatz stand, sah sein Unternehmen als zu klein an, um in der neuen Welt mitzuspielen. Es sieht so aus, als würden sich die großen Akteure auf ein Endspiel vorbereiten. Die Strategie könnte ähnlich sein wie im Bereich des Streamings von Filmen und Serien. Einige große Plattformen übernehmen nach und nach Unternehmen aus der Branche, um sich exklusive Inhalte zu sichern.

Der Markt ist derzeit in zwei Bereiche geteilt. Einerseits gibt es den Markt für Gelegenheitsspieler, die vor allem über mobile Geräte wie Smartphones und Tablets spielen. Der Anteil liegt derzeit bei rund 52 % und wird in den nächsten Jahren voraussichtlich noch leicht steigen. Andererseits gibt es auch den Markt für fortgeschrittene Gamer in Form von PCs und Konsolen.

Für Gaming-Firmen ist es sinnvoll, beide Bereiche zu bedienen, denn Handyspiele haben viel kürzere Entwicklungszyklen und versprechen einen konstanteren Umsatzstrom. So können sich Spieleentwickler mehr Zeit für die großen Blockbuster nehmen und wirklich großartige Erlebnisse mit langen Lebensdauern schaffen. Das stärkt die Marke, die so auch für Gelegenheitsspieler auf ihren mobilen Geräten interessanter wird.

Der Traum vom Metaverse

Die Spiele werden dabei zunehmend selbst zu Plattformen. Bobby Kotick meint, dass Activision Blizzard die Ressourcen fehlten, um Candy Crush zu einem sozialen Erlebnis zu machen. Ich könnte mir gut vorstellen, dass es eines Tages riesige offene Welten rund um bekannte Marken geben wird und die Spieler selbst entscheiden können, auf welche Komplexität sie gerade Lust haben. Damit könnten die Grenzen zwischen Handy und PC oder Konsole verschwimmen.

Besonders spannend könnte die Entwicklung für Aktionäre von Unternehmen aus der zweiten Reihe sein. Gaming-Firmen wie Take-Two oder Nintendo (WKN: 864009) haben jedenfalls die Marken, Technologie und Franchises, die für die großen Fische auf dem Markt besonders spannend sind.

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Florian Hainzl besitzt Aktien von Take-Two und Nintendo. Teresa Kersten arbeitet für LinkedIn und sitzt im Board of Directors von The Motley Fool. LinkedIn gehört zu Microsoft. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Activision Blizzard, Microsoft, Take-Two und Zynga und empfiehlt Nintendo, sowie die folgenden Optionen: Long January 2023 $115 Call auf Take-Two Interactive.

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