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4 der sichersten Dividendenaktien der Welt mit hohen Zinssätzen

Sparen: Geld und Münzen
Foto: Getty Images

In 3 Sätzen

  • Steigende Holzpreise wirken sich direkt auf den Gewinn von Weyerhaeuser aus.
  • Realty Income sollte zum Kernbestand eines Dividendeninvestors gehören.
  • Equity Residential profitiert von steigenden Immobilienpreisen.

Da der Aktienmarkt immer noch auf Rekordhöhe steht und die Zinssätze außergewöhnlich niedrig sind, ist es schwierig, auf dem aktuellen Markt Rendite zu erzielen. Sichere Aktien mit hohen Dividendensätzen zu finden ist sogar noch schwieriger. Einige der renditestärksten Aktien befinden sich derzeit im Bereich der Hypotheken-Immobilien-Investment-Trusts (REITs). Dieser Sektor ist jedoch riskant, da die US-Notenbank (Fed) die Zinssätze anheben und ihre Käufe von hypothekarisch gesicherten Wertpapieren stark reduzieren wird. Der Grund dafür ist die steigende Inflation.

Im Folgenden stellen wir REITs vor, die eine ordentliche Rendite aufweisen und entweder sehr sicher sind oder von dem derzeitigen Anstieg der Rohstoff- und Immobilienpreise profitieren werden. Ich werde zudem eine Aktie erwähnen, die von dem geplanten Zinsanstieg profitieren wird.

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1. Steigende Holzkosten helfen Weyerhaeuser

Weyerhaeuser (WKN: 854357) ist ein Holz-REIT, der von höheren Holzpreisen profitiert. Weyerhaeuser besitzt und betreibt Holzland und auch Holzverarbeitungsanlagen. Die Performance des Unternehmens wird im Allgemeinen durch den Wohnungsbau angetrieben, aber auch die aktuelle Rohstoffpreisinflation trägt dazu bei.

Die Holzpreise haben sich im Jahr 2021 mehr als verdoppelt, und da sich die Kosten von Weyerhaeuser nicht verdoppelt haben, sind diese Mehreinnahmen in die Gewinnzone geflossen. Nachdem Weyerhaeuser Ende des Jahres einen Teil dieser Gewinne wieder abgegeben hat, sind die Holzpreise wieder auf dem Vormarsch und steigen, da der Inflationsdruck weiterhin stark ist.

Weyerhaeuser hat eine ungewöhnliche Dividendenstruktur. Das Unternehmen zahlt eine vierteljährliche Dividende von 0,17 US-Dollar, die über den gesamten Rohstoffzyklus hinweg nachhaltig sein soll. Darüber hinaus zahlt das Unternehmen einmal im Jahr eine Zusatzdividende, die sich nach den Erträgen richtet. Ohne die Zusatzdividende lag die Rendite von Weyerhaeuser neulich bei 1,7 %. Das Unternehmen hat Ende letzten Jahres eine Sonderdividende gezahlt und dürfte in Kürze seine nächste Sonderdividende ausschütten.

2. Realty Income als Basis für Dividendenanleger

Realty Income (WKN: 899744) ist ein Immobilieninvestmentfonds, der sich auf Immobilien mit nur einem Mieter im Rahmen einer einzigartigen Mietvereinbarung, dem sogenannten Triple-Net-Leasing, spezialisiert hat. Bei dieser Vereinbarung ist der Mieter für Miete, Steuern, Versicherung und Instandhaltung verantwortlich. Die Mietverträge sind in der Regel längerfristig und werden jährlich neu abgeschlossen. Nur die stabilsten Unternehmen kommen für einen solchen Mietvertrag infrage.

Während der COVID-19-Pandemie meldeten die meisten REITs starke Rückgänge bei den Erträgen und Dividenden. Realty Income hat seine monatliche Dividende im Jahr 2020 dreimal erhöht. Das Unternehmen zahlt eine monatliche Dividende von 0,247 US-Dollar, was der Aktie zu den aktuellen Kursen eine Rendite von 4,2 % bescherte. Da Realty Income eine so konstante Leistung erbringt, sollte es eine der ersten Aktien sein, die ein Dividendeninvestor in Betracht zieht.

3. Steigende Immobilienpreise helfen Equity Residential

Equity Residential (WKN: 985334) ist ein Apartment-REIT, der sich auf Wohnungen für wohlhabende junge Stadtmieter spezialisiert hat. Das Unternehmen konzentriert sich auf Luxusimmobilien in städtischen Gebieten, die sich durch schnelles Wachstum und eine Konzentration auf Wissensindustrien auszeichnen. Während der Pandemie konnten die Mieter von überall aus arbeiten, die Einnahmen blieben hoch. 

Equity Residential war gezwungen, Zugeständnisse zu machen, um die Belegung während der Pandemie aufrechtzuerhalten, da die Mieter bei den Verhandlungen die Oberhand hatten. Im Jahr 2021 drückte dies die Erträge, aber diese unter dem Marktniveau liegenden Mietverträge werden jetzt wieder auf den Markt gebracht. Da die Immobilienpreise gestiegen sind, steigen auch die Mietpreise. Equity Residential zahlt eine vierteljährliche Dividende von 0,603 US-Dollar, was der Aktie eine Rendite von 2,7 % verleiht. Das ist zwar keine hohe Rendite, aber die Erträge und die Dividende dürften mit der Anpassung der Mieten an die Marktpreise steigen.

4. CME Group wird von steigenden Zinsen profitieren

Die CME Group (WKN: A0MW32) ist die größte Derivatbörse der Welt und handelt mit Aktienindex-Futures (zum Beispiel S&P-500-Futures-Kontrakte), Rohstoffkontrakten sowie Zinsfutures und -optionen. Als die Fed die Zinssätze auf 0 % senkte, ging das Handelsvolumen bei den Zinsfutures zurück, da viele Marktteilnehmer sich nicht mehr gegen fallende Zinsen absichern mussten. Sobald die Fed die Zinsen anhebt, dürfte sich diese Situation umkehren und der Handel mit Zinsfutures wird zunehmen. Zweitens befinden sich Rohstoffe in einem Bullenmarkt, und die Börsen profitieren vom zusätzlichen Handelsinteresse.

Die CME hat einen Wettbewerbsvorteil, der kaum zu übertreffen ist. Steigende Zinssätze sind in der Regel keine gute Nachricht für Finanzwerte, aber für diese Aktie eben schon. Derzeit zahlt sie eine Dividendenrendite von 1,6 %. Das ist an sich nicht unbedingt eine hohe Rendite. Aber die Erträge und die Dividende dürften bei einer Rückkehr der Volumina in Zinsprodukten nach oben tendieren.

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Brent Nyitray besitzt keine der angegebenen Aktien. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Amazon, Apple, Bitcoin, Microsoft, Nvidia und Tesla. Dieser Artikel erschien am 12.1.2022 auf Fool.com und wurde für unsere deutschen Leser übersetzt.

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