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Nicht Wachstum: Das „größte Problem“ von Beyond Meat & die Lösung

Beyond Meat Burger
Foto: Beyond Meat

Das größte Problem von Beyond Meat (WKN: A2N7XQ) ist für mich nicht das Wachstum. Zugegebenermaßen sollte das Unternehmen auch mehr schaffen als Zuwächse von 13 % im Jahresvergleich auf einen Umsatz von ca. 106 Mio. US-Dollar. Aber im Kern liegt das Problem woanders begraben.

Das Management von Beyond Meat hat selbst ein großes Problem für sich ausgemacht. Oder zwei, vielleicht drei. So spricht man davon, dass die Pandemie weiterhin zu operativen Einbußen führt. Wir erkennen mit einem Blick auf das Zahlenwerk jedoch auch, dass die Einzelhandelserlöse eher rückläufig gewesen sind.

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Lass uns daher einen Blick auf das eigentlich größte Problem dieser vielversprechenden Erfolgsgeschichte riskieren. Es gibt auch eine Lösung, wobei wir durchaus sagen können: Alles benötigt Zeit bei dieser Wachstumsaktie.

Beyond Meat: Das größte Problem

Das größte Problem von Beyond Meat ist offensichtlich, dass der Markt heute noch nicht so reif ist, wie das Management es vielleicht gerne hätte. Wir erkennen eine gewisse Dynamik. Oder ein Interesse an den Produkten, was wir auch an ersten Wachstumsraten zu Beginn der Erfolgsgeschichte, auch an der Börse, vernehmen können. Aber im Kern fehlt es an einer konstanten, operativen Wachstumsdynamik, vor allem im Moment.

Vielleicht spricht das dafür, dass der Markt noch nicht so weit ist. Viele Fleischesser und Otto-Normal-Verbraucher möchten zumindest im Moment noch nicht zu Alternativprodukten greifen. Zumindest scheint das eine plausible Theorie zu sein, wenn wir auf die momentanen Zuwachsraten und schwächelnde Einzelhandelsumsätze blicken. Zumal das Management in den vergangenen Monaten konsequent daran gearbeitet hat, die Produkte in mehr und mehr Verkaufsstandorten zugänglich zu machen. Akzeptanz und alltäglicher Konsum sind womöglich noch nicht fest verankert.

Es dauert natürlich noch, bis wir wirklich davon sprechen können, dass sich dieses Problem bei Beyond Meat bestätigt. Einzelne Quartale müssen während einer Pandemie nicht unbedingt repräsentativ sein. Aber im Zweifel scheint die Aussicht des Marktes ausreichend zu sein, dass sich dieses Kernproblem bewahrheitet. Scheitert die flexitarische Mission, ist jedenfalls die derzeitige fundamentale Bewertung eher teuer.

Es gibt eine Lösung beziehungsweise Hoffnung

Das größte Problem von Beyond Meat ist jedoch eines, das lösbar ist. Im Endeffekt muss das Management konsequent daran arbeiten, die eigene Produktreichweite auszubauen. Sowie für den Markt zu werben und knallhartes Branding (mit Blick auf den Markt und die Produkte) zu betreiben. Wir sehen bereits erste Schritte. Mit dem McPlant aus dem Hause McDonald’s sollte die Bekanntheit sprunghaft steigen, zumal dieser Burger offenbar in den USA vor dem Launch in den fast 14.000 Restaurants steht.

Aber im Kern ist das größte Problem bzw. die signifikante Baustelle, dass die Verbraucher die Alternativen annehmen müssen. In den kommenden Jahren gilt es daher zu beweisen, dass die Investitionsthese flexitarischer Lebensmittel in Summe bereits marktfähig ist. Und dass die Konsumenten bereit sind, zumindest hin und wieder einen Wandel in ihren Ernährungsgewohnheiten zu vollziehen.

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Vincent besitzt Aktien von Beyond Meat. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Beyond Meat Inc.

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