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China-Aktien: Vorsicht bei der Alibaba-Aktie, JinkoSolar-Aktie, Nio-Aktie und weiteren!

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China-Aktien sind oft sehr attraktiv. Die Unternehmen wachsen meist sehr stark, verfügen über hohe Marktanteile, Gewinnmargen und werden zudem häufig vom Staat unterstützt. Doch aktuell ist hier aus vielen Gründen eher Vorsicht statt Euphorie angebracht.

China-Aktien: Verschärfte Regulierung

Lange Zeit lies der chinesische Staat der Wirtschaft nach westlichem Vorbild freien Lauf und profitierte davon. Doch nun, wo das Land zur zweitstärksten Volkswirtschaft der Welt aufgestiegen ist, kommen die autoritären Züge stärker zum Vorschein.

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Die Regulierung wurde bereits in vielen Bereichen verschärft, was für China-Aktien wie Alibaba (WKN: A117ME), den Immobilien- oder den privaten Bildungssektor drastische Folgen hat. Alibaba-Aktien verloren seit November 2020 bereits 59,7 % an Wert (02.12.2021). Doch die Regulierungsmaßnahmen sind derzeit nur ein Risiko für die China-Aktien.

China-Aktien droht ein Delisting

Ein zweites Problem sind die sogenannten Variable Interest Entities (VIE). Sie werden von fast allen chinesischen Unternehmen genutzt, um ausländische Investoren zu gewinnen. Anleger kaufen im Fall von Alibaba, JinkoSolar (WKN: A0Q87R), Nio (WKN: A2N4PB) und vielen weiteren Unternehmen allerdings keine China-Aktien, sondern eine Art Zertifikat einer im Ausland aufgesetzten Gesellschaft.

Zwar scheint dieser Umstand auf den ersten Blick keinen großen Unterschied zu ergeben, denn die Kurse entwickeln sich identisch zu den Stammaktien und dennoch legen sie die Grundhaltung Chinas offen.

VIEs kommen nun zunehmend unter Druck. So könnte den China-Aktien aufgrund einer Konfliktzuspitzung mit dem Westen zukünftig ein US-Listungsverbot drohen. Viele Firmen kehren voraussichtlich nach Hongkong zurück. Aktuell sind China-Aktien (Zertifikate) oft in New York und Frankfurt handelbar, doch zukünftig könnte dies nur noch in Hongkong möglich sein. Einzelne Unternehmen sind bereits plötzlich in Frankfurt und New York von der Kurstafel verschwunden.

Was tun?

Anlegern bliebe in diesem Fall nur ein Lagerstellenwechsel nach Hongkong übrig. Doch viele Broker bieten in Asien meist keinen Handel an, was am Ende einem Totalverlust gleichkommt. Für Interessenten wäre es deshalb sinnvoll, China-Aktien zukünftig nur noch in Hongkong zu kaufen, einen entsprechenden Tausch vorzunehmen oder sie ganz zu verkaufen.

Für Alibaba-Aktien werden die Befürchtungen immer konkreter. Zwar gibt es noch keine offizielle Meldung der chinesischen Behörden, doch die US-Delisting-Gerüchte halten sich hartnäckig. VIEs wären dann wahrscheinlich nur noch am Börsenplatz Hongkong erlaubt.

Auch die amerikanische Börsenaufsicht erhöht zunehmend ihren Druck auf die VIE-Strukturen, weil Anlegern die Risiken oft nicht bewusst sind. Von den neuen Regeln sind viele China-Aktien betroffen. Noch ist Zeit, im eigenen Depot entsprechende Änderungen vorzunehmen.

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Christof Welzel besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von NIO.

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