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1.011 Euro in die Fresenius-Aktie investieren? Es warten nicht nur 22 Euro Dividende!

Dividende 10.000 Euro investieren Dividendenstrategie
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Jetzt 1.011 Euro in die Fresenius-Aktie (WKN: 578560) investieren? Eines können wir jedenfalls mit Sicherheit sagen: Zuletzt hätten 22 Euro Dividende auf Einkommensinvestoren gewartet. Allerdings benötigen wir für diese Aussagen noch etwas Kontext.

Vielleicht fragst du dich gerade: Warum sollte ich 1.011 Euro in die Fresenius-Aktie investieren? Ganz einfach: Weil man genau mit diesem Betrag und einem Aktienkurs von 40,44 Euro 25 Anteilsscheine an dem DAX-Gesundheitskonzern kaufen könnte. Okay, um fair zu sein: Das ist ein Wert, der sich konsequent verändert.

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Mit 25 Anteilsscheinen am Gesundheitskonzern und einer Quartalsdividende von zuletzt 0,88 Euro läge die jährliche Dividende jedenfalls bei 22 Euro. Das zeigt, dass hier knapp 2,2 % Dividendenrendite lauert. Aber: Foolishe Investoren dürfen grundsätzlich mehr erwarten.

Fresenius-Aktie: Mehr als die 22 Euro Dividende!

Wer jetzt in die Fresenius-Aktie investiert, der erhält ein ziemlich interessantes Gesamtpaket. Aber bleiben wir noch einen Moment bei der Dividende. Ein erster Grund, warum es mehr geben dürfte, hängt mit der Historie zusammen. Der DAX-Dividendenaristokrat erhöht seit inzwischen über zweieinhalb Jahrzehnten die Ausschüttungssumme je Aktie, darf sich also als echter adeliger Ausschütter bezeichnen. Mit einem Dividendenwachstum von zuletzt 5 % jeweils in den vergangenen zwei Jahren stimmt auch die Quantität. Es könnten daher definitiv mehr als 22 Euro Dividende im nächsten Jahr warten.

Aber: Es gibt auch andere Gründe, warum die Fresenius-Aktie mehr kann. Derzeit arbeitet das Management an der Fortsetzung des Wachstumskurses, der im Jahre 2018 gestoppt worden ist. Damals führte eine Gewinnwarnung zu einem Abverkauf von in der Spitze über 50 %. Ein Crash, von dem sich die eigentlich defensive DAX-Dividendenaktie bis heute nicht so richtig erholt hat. Das ist eine spannende Ausgangslage.

Die Fresenius-Aktie könnte beispielsweise mit Zukäufen wieder in eine moderate Wachstumsspur zurückfinden. Das Management hat zuletzt insbesondere die Helios-Sparte, einen großen Umsatzbringer, quantitativ und qualitativ bedeutend erweitert. Mehr Krankenhäuser dürften direkt das Umsatz- und Gewinnpotenzial erhöhen. Aber auch organisch könnte ein solides, moderates Wachstum durch Preiserhöhungen in anderen Segmenten möglich sein.

Mit einem moderaten Kurs-Gewinn-Verhältnis von knapp über 12 könnten daher solide Renditen über längere Zeiträume warten. Vor allem wenn sich ein moderates Wachstum festsetzt, spricht wenig für eine Neubewertung. Wobei die Masse der Investoren augenscheinlich in Anbetracht der vergangenen zwei, drei Jahre weiterhin skeptisch bleibt.

Starke Dividendenwachstumsaktie

Ob die Fresenius-Aktie diese Neubewertung bald erfährt, hängt mit Sicherheit vom operativen Wachstum ab. Mit moderaten Zuwächsen in der ersten Jahreshälfte ist die Ausgangslage zumindest vielversprechend. Es könnte jedoch zwei, drei Jahre Zeit benötigen.

In der Zwischenzeit ist der DAX-Dividendenaristokrat eine günstige, qualitative Dividendenwachstumsaktie mit einem Ausschüttungsverhältnis von knapp über 30. Auch das könnte für mich ein interessantes, langfristig orientiertes Bewertungsmaß sein.

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Vincent besitzt Aktien von Fresenius. The Motley Fool empfiehlt Fresenius.

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