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Royal Dutch Shell, BP & Co.: Ölpreis doch bald bei 100 US-Dollar je Barrel?

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Foto: Getty Images

Royal Dutch Shell (WKN: A0ER6S), BP (WKN: 850517) und Co. könnten weiterhin vor einem interessanten Ölmarkt mit einem Preis von über 100 US-Dollar je Barrel stehen. Kommt dir diese These vor wie ein Déjà-vu? Zugegeben: Mir auch. Allerdings liegt das daran, dass eine solche These nicht neu ist. Nein, sondern jetzt lediglich ein weiteres Mal aufgelegt wird.

Im Sommer dieses Jahres haben Analysten einen Anstieg auf 100 US-Dollar je Barrel prophezeit. Mit einem aktuellen Niveau, das zwischenzeitlich an 80 US-Dollar je Barrel Brent kratzte, könnte es zumindest wahrscheinlicher geworden sein. Trotzdem hieße ein dreistelliges Niveau ein weiteres Plus von 25 %.

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Nun ist es wieder an der Zeit für diese These. Ein Analyst sieht einen Ölpreis von 100 US-Dollar je Barrel. Riskieren wir einen Blick darauf, was das für Ölaktien wie Royal Dutch Shell oder BP bedeuten würde.

Royal Dutch Shell, BP & Co.: Ölpreis doch bald bei 100 US-Dollar?

Genauer gesagt ist es die Bank of America, die ein solches Szenario erneut ins Spiel gebracht hat. Dabei verweisen die Analysten auf ein Szenario, das von Geld- und Fiskalpolitik geprägt ist, die an ihre Grenzen stoßen. Sowie immer wichtiger werdende fossile Brennstoffe für die Wirtschaft, auch in Zeiten der Inflation. In gewisser Weise ist das i-Tüpfelchen die derzeit regional steigende Nachfrage nach Kraftstoffen, insbesondere in Großbritannien herrscht temporär und aufgrund eines Fahrermangels Knappheit an den Tankstellen.

Diese spezielle Ausgangslage, so die Analysten, könnte die Ölpreise auf ein Niveau von über 100 US-Dollar je Barrel hieven. Möglicherweise sogar über ein Niveau von 120 US-Dollar je Fass. Das könnten für den Ölmarkt und Akteure wie Royal Dutch Shell und BP gute Nachrichten sein. Oder etwa nicht?

Jedenfalls ist die Bank of America nicht nur optimistisch. Nein, sondern die Analysten sprechen davon, dass es auch aufgrund dessen zu einer Wirtschaftskrise kommen könnte. Ein Szenario, das nicht nur eine Chance, sondern auch eine Belastung sein könnte.

Inflation ein immer größeres Problem

Sollte es zu Ölpreisen von deutlich über 100 US-Dollar je Barrel Brent oder WTI kommen, könnte Inflation ein immer größeres Problem sein. Schon jetzt liegt die Teuerungsrate hierzulande bei über 4 %. Wenn sie aufgrund fossiler Brennstoffpreise weiter steigt, existiert zumindest ein gewisses Risiko für die Kapitalmärkte. Ob es so weit kommt, ist natürlich trotzdem eine andere Frage.

Mit Blick auf Ölaktien wie Royal Dutch Shell oder auch BP könnte eine derartige Preisentwicklung weiterhin gut sein. Wobei die Frage ist, wie die Ölkonzerne eine allgemeine Wirtschaftskrise aufgrund von Inflation verpacken würden. Vielleicht operativ gut, aber der Aktienkurs könnte ein höheres Maß an Skepsis widerspiegeln.

Insofern ist diese Ausgangslage möglicherweise jetzt ein zweischneidiges Schwert. Ein Ölpreis von 100 US-Dollar je Barrel steht im Raum. Ob es so weit kommt, ist und bleibt jedoch eine andere Frage.

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Vincent besitzt Aktien von Royal Dutch Shell. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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