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Negativzinsen ab 5.000 Euro? Die wenig smarte mittelfristige & langfristige Lösung

Finanzielle Freiheit Aktienkäufe
Foto: Getty Images

Negativzinsen gibt es inzwischen bereits ab 5.000 Euro. Das ist natürlich eine Entwicklung, die alles andere als positiv ist. Was man als Sparer benötigt, sind jedenfalls Handlungsweisen. Oder Ausweichmöglichkeiten, über die man nachdenken kann.

Grundsätzlich kann man auf verschiedene Arten und Weisen reagieren. Riskieren wir einen Blick auf die wenig smarte, eine mittelfristige und möglicherweise eine langfristige Lösung. Alle drei könnten bei Negativzinsen ab 5.000 Euro helfen. Allerdings einige besser als andere. Wobei Zeit ein wichtiger Schlüssel sein kann.

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Negativzinsen ab 5.000 Euro: Geld ausgeben wenig smart

Wer Negativzinsen ab 5.000 Euro fürchtet, der kann eines tun: sein Geld ausgeben. Vielleicht bis auf die besagte Schongrenze, die zumindest einen Notgroschen darstellen könnte. Als Foolisher Investor und Sparer denkst du dir vermutlich: Das ist die wenig smarte Variante.

Allerdings ist das auch nur begrenzt der Fall. Wenn wir das Vermögen selbst in den Fokus rücken, erkennen wir zwei Dinge: Durch Ausgeben kann man als Investor den Wert seines Geldes schützen. Ganz einfach, indem man zum jetzigen Zeitpunkt einen Erwerb tätigt. Das führt nicht nur zu einem Schutz gegen Verwahrentgelte, nein, sondern auch vor Inflation, da es zu diesem Zeitpunkt einen Erwerb gibt.

Wir dürfen jedoch eines nicht vergessen: Negativzinsen ab 5.000 Euro lassen Probleme wie eine Rentenlücke oder Altersarmut nicht weniger werden. Oder geringwertiger erscheinen. Nein, ganz im Gegenteil. Insofern ist dieses Mittel nicht das bestgeeignete.

Die mittelfristige Lösung: Ausweichen

Wer Negativzinsen ab 5.000 fürchtet oder konkret damit konfrontiert ist, kann auch noch anderweitig verfahren. Nämlich ausweichend. Glücklicherweise gehören diese Konditionen noch zur Seltenheit. Es gibt viele andere Banken und Geldinstitute, die deutlich höhere Schonvermögen besitzen.

Aber ist das wirklich der beste Ausweg? Nein, vor allem nicht, weil es trotzdem eine gewisse Deckelung gibt. Sowie auch, weil neben den Verwahrentgelten die Inflation den Wert des eigenen Vermögens schmälert. Faktisch ist ein Ausweichen daher möglich. Aber nicht qualitativ.

Zudem sollten Foolishe Sparer eines bedenken: Die Tendenz ist das, was ebenfalls besorgniserregend ist. Dass es Negativzinsen ab 5.000 Euro gibt, zeigt, dass diese Entwicklung gekommen ist, um zu bleiben. Möglicherweise ziehen andere Institute über kurz oder lang daher nach.

Negativzinsen ab 5.000 Euro: Investiere

Irgendwann und langfristig orientiert dürfte man zu einer Erkenntnis kommen: Dass Negativzinsen ab 5.000 Euro gekommen sind, um zu bleiben. Sowie, dass sich der Markt nachhaltig verändert. Auch Ausweichen könnte daher nur begrenzt funktionieren.

Das, was wirklich funktioniert, ist daher, einen anderen Ausgleich zu finden. Und das ist und bleibt die Rendite. Wer sich möglichst frühzeitig mit dieser Erkenntnis auseinandersetzt, der kann ebenfalls frühzeitig seine Strategie erarbeiten, um sich zu wehren. Man muss die Verwahrentgelte schließlich nicht bezahlen, sondern kann auch jetzt noch ein Vermögen errichten.

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