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Mein Fehler bei der BYD-Aktie und was du daraus lernen kannst

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Foto: Getty Images

Als Investoren machen wir Fehler – das ist ganz normal. Ich finde es wichtig, aus diesen zu lernen und dieselben Fehler möglichst nicht noch einmal zu begehen. Noch besser ist es natürlich, aus den Fehlern anderer zu lernen und diese somit selbst ganz zu vermeiden. Deshalb teile ich meinen Fehler bei der BYD-Aktie mit dir. Vielleicht hilft dir meine Geschichte dabei, ein besserer Investor zu werden.

Mein Investment in die BYD-Aktie

Anfang Juli 2018 kaufte ich Aktien von BYD (WKN: A0M4W9). Der Aktienkurs stand damals bei ungefähr 5 Euro. Meine Überlegungen zum Kauf waren folgende: Das Unternehmen war gemessen an der Stückzahl der weltweit größte Produzent von Elektrofahrzeugen. Besonders im Bereich E-Busse war das Unternehmen stark aufgestellt. Bisher fuhren Fahrzeuge von BYD zwar überwiegend in China, aber auch vermehrt in Europa und den USA. Am Amsterdamer Flughafen war ich schon mit einem Bus von BYD gefahren und war positiv überrascht.

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Zudem fand ich es vertrauenserweckend, dass Berkshire Hathaway schon länger Anteile an BYD hielt. In der deutschen Presse war die potenzielle Abhängigkeit der deutschen Automobilhersteller von ausländischen Batterien ein großes Thema. Da passte es gut, dass BYD zu meinem Kaufzeitpunkt die größte Batteriefabrik der Welt baute. Angesichts dieser positiven Faktoren fand ich die damalige Marktkapitalisierung von rund 20 Mrd. US-Dollar günstig und sah somit über das erhöhte politische Risiko in China hinweg.

Warum ich all das noch so genau weiß? Ich schreibe mir zu jedem Kauf und Verkauf einer Aktie die Gründe auf. So zwinge ich mich, über diese genau nachzudenken und den Handel vor mir zu rechtfertigen. Außerdem kann ich meine Gründe so ohne Probleme später nachvollziehen, prüfen und aus diesen lernen.

Mein Fehler

Ein Jahr nach meinem Kauf verkaufte ich die Aktie wieder. Der Aktienkurs stand im Juli 2019 bei etwas über 5 Euro, ich machte also einen kleinen Gewinn. Meine Hauptüberlegung zum Verkauf war, dass der Kurs seit fünf Jahren mehr oder weniger seitwärts lief und die Gewinne von BYD sanken. Außerdem wollte ich angesichts eines damaligen Allzeithochs in den meisten großen Indizes etwas mehr Cash aufbauen.

Ein weiterer Grund war, dass es für mich schwierig war, seriöse Informationen zu dem Unternehmen zu finden. Die Investor-Relations-Webseite war unübersichtlich. Dass es BYD und BYD Electronic gab, machte es für mich nicht leichter. Ich fand das Thema E-Mobilität nach wie vor interessant, sah jedoch hohen Wettbewerb, da die deutsche Automobilindustrie immer stärker in diesen Bereich investierte.

Nach meinem Verkauf lief die Aktie noch fast ein Jahr mehr oder weniger seitwärts und begann dann stark zu steigen. Der Aktienkurs steht aktuell bei 28,87 Euro (Stand: 23.08.21). Seit meinem Verkauf vor etwas mehr als zwei Jahren ist mir also eine Rendite von über 400 % entgangen.

Mein Learning

Ich hatte keine Geduld und habe versucht, den Markt zu timen. Meine Kaufthese war noch intakt, dennoch verkaufte ich, weil sich der Kurs längere Zeit kaum bewegt hatte. Dies war ein Fehler, den ich heute nicht mehr begehe. Aktienkurse bewegen sich oft nicht kontinuierlich. Sie können jahrelang seitwärtslaufen und dann relativ plötzlich stark steigen. Das war bei BYD so, aber auch bei Tesla oder in geringerem Ausmaß bei Siemens Healthineers in diesem Jahr. Wichtig sind die operative Entwicklung und ob meine Gründe für den Kauf noch gültig sind. Wenn beide Punkte positiv sind, verkaufe ich heute nicht mehr voreilig.

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Hendrik Vanheiden besitzt Aktien von Siemens Healthineers. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Berkshire Hathaway (B-Aktien) und Tesla und empfiehlt die folgenden Optionen: Short January 2023 $200 Put auf Berkshire Hathaway (B-Aktien), Short January 2023 $265 Call auf Berkshire Hathaway (B-Aktien) und Long January 2023 $200 Call auf Berkshire Hathaway (B-Aktien).

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