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„Mit ETF den Markt schlagen“: Möglich, aber sinnfrei

Wall Street: Nasdaq, S&P 500 und Dow
Foto: Getty Images

Mit ETF den Markt schlagen, ist das möglich? Ja, ist es. Es gibt inzwischen jede Menge Konstrukte und verschiedene Themen, die allesamt ein solches Versprechend abgeben könnten. Als passiver Investor kann man sich schließlich auf gewisse Themen beschränken. Beispielsweise den E-Commerce, Streaming, Wachstumsaktien, Value-Aktien oder Dividendenqualität. Oder auch viele andere Bereiche.

Allerdings ist es für mich sinnfrei, mit einem ETF zu versuchen, den Markt zu schlagen. Wer ein solches Ziel verfolgt, der sollte einen besseren Ansatz wählen. Und definitiv nicht die Risiken vergessen, die mit Spezialisierungen verbunden sind. Es ist auch hier schließlich nicht alles Gold, was glänzt.

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Mit ETF den Markt schlagen: Darum sinnfrei!

Wer mit ETF den Markt schlagen möchte, der hat für mich eigentlich zwei Dinge nicht verstanden: Nämlich zum einen, dass es sich bei jedem Passivfonds irgendwo um einen Kompromiss handelt. In der Regel um einen guten, wenn er marktbreit ist. Hier kann man schließlich langfristig orientiert von einem ausgewogenen, marktbreiten Kraftpaket profitieren. Diversifikation nimmt ein wenig das Risiko und erhöht die Chance auf eine solide Performance.

Aber manchmal eben auch um einen schlechten, gerade wenn es um Spezialisierungen geht: Häufig ist die Aktienanzahl in den jeweiligen Passivfonds vergleichsweise gering. Das wiederum erhöht das Risiko. Gerade mit Blick auf einen Kompromiss und einigen womöglich schlechten Aktien erhöht sich dadurch zumindest das Klumpenrisiko. Es kann, wie gesagt, gut gehen, sodass du mit dem ETF den Markt schlagen kannst. Aber auch das Gegenteil ist zumindest möglich.

Wer daher den Markt schlagen möchte, der sollte vielleicht nicht auf einen ETF setzen. Nein, sondern hier gibt es einen anderen, besseren Weg: Nämlich eine einzelne Auswahl verschiedener Aktien. Im Endeffekt muss man sich auch bei den Passivfonds die Mühe machen, sich zu überlegen, welche Themen und Spezialisierungen zu welchem Bewertungsmaß marktschlagend sein könnten. Den einen Schritt weiterzugehen und dort die besten, individuellen Aktien für ein breiteres Portfolio auszuwählen, könnte das Risiko schlechter Aktien reduzieren. Sowie gleichzeitig eine Überrendite bringen, die den breiten Markt weit hinter sich lässt. Deshalb bin ich im Endeffekt der Meinung: Ein ETF sollte ein Kompromiss bleiben, der den breiten Markt betrifft. Für alles andere gibt es einzelne Aktien.

Es ist deine Wahl, aber …

Natürlich kannst auch du mit dem einen oder anderen ETF versuchen, den Markt zu schlagen. Wie gesagt: Es ist deine Wahl. Vergessen solltest du jedoch nicht, dass es sich in der Regel um einen Kompromiss handelt. Sowie auch, dass es das Klumpenrisiko erhöht. Oder aber die Möglichkeit des Scheiterns bei diesem Versuch. Nicht jede Spezialisierung schafft es schließlich, den Vergleichsindex abzuhängen.

Reicht dir eine marktübliche Rendite nicht aus, so bist du bei einzelnen Aktien womöglich besser aufgehoben. Ansonsten: Überlege, ob nicht doch der marktbreite Ansatz besser für dich ist. Oder einfacher, renditestärker und mit weniger Research verbunden.

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