Mit Wirkung zum 29. Dezember 2022 hat The Motley Fool seine Geschäftsanteile an Fool.de an Aktienwelt360 verkauft. Ab diesem Zeitpunkt trägt Aktienwelt360 die alleinige Verantwortung und Kontrolle für alle neuen Inhalte auf Aktienwelt360.de.

ServiceNow: Diese Aktie ist nicht zu (s)toppen!

Industrie 4.0
Foto: Getty Images

Das IT-Dienstleistungsunternehmen ServiceNow (WKN: A1JX4P) konnte gestern nach Börsenschluss erneut tolle Zahlen für das abgelaufene zweite Quartal melden. Somit ist es kein Wunder, dass die Aktien nach dieser Erfolgsnachricht ein neues Allzeithoch in Euro-Notierung verzeichnen konnten.

Doch was macht ServiceNow operativ so stark und könnte sich ein Einstieg noch bezahlt machen?

🙌 Was ist dir unsere Arbeit wert?

Wir bei Aktienwelt360 denken, dass gutes Investieren mit guten Informationen beginnt. Das treibt uns an, täglich neue kostenlose Artikel für dich zu veröffentlichen, die tiefer gehen als die Berichte der anderen Aktienportale dort draußen.

Leider hat gute Recherche ihren Preis. Aber wir sträuben uns dagegen, deshalb aus Aktienwelt360 eine Halde für unseriöse Onlinewerbung zu machen. Um weiter unabhängig bleiben zu können, wenden wir uns heute an dich: Sag uns, was dir unsere Artikel wert sind! Über den folgenden Link kannst du kinderleicht einen Beitrag leisten, der uns hilft, dich weiter mit hochwertigen Inhalten zu versorgen.

TRINKGELD GEBEN

Geschäftsmodell

ServiceNow lebt unter anderem von der Digitalisierung und Automatisierung von manuellen Geschäftsprozessen. Darüber hinaus betreut das Unternehmen seine Kunden auch bei sämtlichen IT-Fragestellungen. Dass das Geschäftsmodell von ServiceNow von den Auswirkungen der Corona-Krise profitieren kann, steht außer Frage.

Denn das Virus sorgt dafür, dass viele große Unternehmen zur digitalen Transformation gezwungen werden. Einerseits äußert sich dies in einer neuen Form des Arbeitens und einer damit einhergehenden Notwendigkeit zur Speicherung sämtlicher Daten auf der Cloud.

Andererseits führte die Krise auch zu einem zunehmenden Margendruck sowie Kosteneinsparungen. Dies führt dazu, dass viele Unternehmen Mitarbeiter abbauen müssen. Dabei werden viele manuelle Tätigkeiten durch die Automatisierung von Geschäftsprozessen ersetzt. Somit entsteht für ServiceNow sogar ein Burggraben. Denn die Geschäftsbeziehungen bleiben bei den meisten Kunden selbst nach der Umsetzung eines Transformationsprojektes erhalten. Kein Wunder, denn ServiceNow verfügt über das Know-how sämtlicher Prozesse und kennt Interdependenzen zum Teil besser als das entsprechende Unternehmen. Deshalb bleiben die meisten Kunden langfristig erhalten.

Das zweite Quartal im Detail

Die aktuellen Quartalszahlen vieler Technologieunternehmen stoßen auf Begeisterung unter den Analysten. Denn bereits im Vorjahr wurde damit gerechnet, dass 2021 sehr schwierig werden könnte. Das liegt vor allem an den Basiseffekten des vergangenen Geschäftsjahres. Denn durch das Coronavirus stiegen bereits 2020 die Umsatzerlöse und Gewinne vieler IT-Unternehmen überproportional an. Somit war die Befürchtung, dass damit zukünftiges Wachstum bereits geschöpft wurde.

Ein Blick auf die Umsatzerlöse von ServiceNow zeigt jedoch, dass das Wachstum ungebremst bestehen bleibt. Denn im Vergleich zum Vorjahresquartal kletterten die Umsatzerlöse auf 1,41 Mrd. US-Dollar, was einem Anstieg von 31,8 % entspricht. Doch auch der Gewinn konnte die Anleger überzeugen. Dieser stieg auf 1,42 US-Dollar pro Aktie (+15,4 %).

Des Weiteren gibt das abgelaufene Quartal dem Management auch genügend Sicherheit, dass die Prognose für das Gesamtjahr erhöht wurde. Alles in allem zeigen die Zahlen, dass die Erfolgsaussichten von ServiceNow ohne großen Makel bleiben.

Ausblick

Meiner Meinung nach ist es keineswegs zu spät für eine Investition in ServiceNow. Denn die jüngsten Zahlen zeigen einmal mehr, dass die Geschäftsdynamik und das Unternehmenswachstum intakt sind. Wenngleich das Unternehmen mit einem KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) von ca. 113 für das Jahr 2021 bereits sportlich bewertet ist, spricht dies nicht gegen weitere Kursgewinne in der Zukunft (Stand: 29.07.2021; geschätzter Gewinn ohne Sondereffekte wurde herangezogen).

Denn an Beispielen wie Microsoft oder Amazon kann man gut erkennen, dass qualitativ hochwertige Unternehmen stets zu einem hohen KGV gehandelt werden. Bei entsprechenden Wachstumsraten und einem Burggraben wie ServiceNow ihn hat, ist daher die aktuelle Bewertung vertretbar. Dennoch wurden die Aktien vor knapp drei Wochen um über 100 Euro weniger gehandelt. Somit sind auch in der weiteren Zukunft Rücksetzer zu erwarten, die man zum Einstieg nutzen könnte.

Der Bärenmarkt-Überlebensguide: Wie du mit einer Marktkorrektur umgehst!

Ein erneutes Aufflammen von Corona in China, Krieg innerhalb Europas und eine schwächelnde Industrie in Deutschland in Zeiten hoher Inflation und steigender Zinsen. Das sind ziemlich viele Risiken, die deinem Depot nicht guttun.

Hier sind vier Schritte, die man unserer Meinung nach immer vor Augen haben sollte, wenn der Aktienmarkt einen Rücksetzer erlebt.

Klick hier, um diesen Bericht jetzt gratis herunterzuladen.

Michael besitzt Aktien von ServiceNow, Microsoft und Amazon. John Mackey, CEO von Amazon-Tochter Whole Foods Market, sitzt im Board of Directors von The Motley Fool. Teresa Kersten arbeitet für LinkedIn und sitzt im Board of Directors von The Motley Fool. LinkedIn gehört zu Microsoft. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Amazon, Microsoft und ServiceNow und empfiehlt die folgenden Optionen: Long January 2022 $1920 Call auf Amazon und Short January 2022 $1940 Call auf Amazon.



Das könnte dich auch interessieren ...