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Ist die Aktie dieses Kochboxenlieferanten kaufenswert?

Lebensmittel
Foto: Getty Images

HelloFresh (WKN: A16140) ist der größte Kochboxenlieferant der Welt. Im Jahre 2011 gegründet, hat sich das Unternehmen innerhalb eines Jahrzehnts von einem kleinen Start-up zu einem globalen Konzern entwickelt. Aktuell liegt die Marktkapitalisierung von HelloFresh bei 13,21 Mrd. Euro (09.08.2021). Mit dieser Kennzahl werden sogar DAX-Unternehmen wie Covestro (WKN: 606214) oder MTU Aero Engines (WKN: A0D9PT) überragt.

HelloFresh hat sich diese Marktposition in den letzten Jahren vor allem durch den Zukauf einiger Konkurrenten erkämpft. Maßgeblich an diesen Prozessen beteiligt ist Christian Gärtner, der 2015 eingestellte CFO des Konzerns.

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Expansion durch Zukäufe

Gärtner führte HelloFresh 2017 im zweiten Anlauf über einen IPO an die Börse und erlöste durch diesen knapp 318 Mio. Euro. Durch das eingenommene Geld und den mit der Zeit immer weiter gestiegenen Free Cashflow des Unternehmens fing HelloFresh in den Folgejahren an, Wettbewerber aus den USA, Kanada und Australien aufzukaufen.

Im Jahre 2018 Green Chef und Chef’s Plate, November 2020 folgte Factor 75 und vor einigen Tagen wurde der Zukauf von Youfoodz (WKN: A2QHYG) im Wert von über 79 Mio. Euro bekannt gegeben. 

Corona als Wachstumstreiber

Dass auch dieser Kauf bar abgewickelt werden konnte und es keiner Aufnahme von weiteren Schulden benötigte, lässt sich auf die Corona-Pandemie zurückführen.

Durch den globalen harten Lockdown im März letzten Jahres entdeckten viele Konsumenten Alternativen zu Supermärkten für sich. Alleine im letzten Jahr stieg global der Anteil der aktiven Kunden von HelloFresh auf 5,29 Mio. an.

Überraschende Unternehmenszahlen

Bedingt durch den starken Anstieg der Kundenanzahl stieg auch der Umsatz des Unternehmens um ca. 2 Mrd. Euro an. Zum ersten Mal seit der Gründung des Unternehmens konnte ein Jahresüberschuss von 369 Mio. Euro eingefahren werden. Trotz dieser Rendite entschloss sich HelloFresh, keine Dividende zu zahlen und den Gewinn zu thesaurieren.

Im Hinblick auf die Umsatzrendite entwickelt sich der Konzern ebenfalls positiv. Der Zukauf der vergangenen Jahre verkleinerte den Kreis der Unternehmen, die an der Preisbildung mitwirken können.

Zudem setzt sich bei steigender Kundenzahl meist eine Fixkostendegression in Gang, was ebenfalls den prozentualen Gewinn am Umsatz steigert. Seit 2015 stieg die Umsatzrendite Jahr für Jahr und landete letztes Jahr zum ersten Mal mit 9,84 % ein positives Ergebnis.

Die Eigenkapitalquote lag im Jahr 2020 bei 43,03 %. Durch die relativ konservative Finanzierung des Unternehmens könnten in Zukunft auch stärkere Abschwungphasen gut überstanden werden.

Der Ertrag, die Rentabilität und die finanzielle Stabilität werfen somit ein sehr positives Licht auf die finanzielle Standfestigkeit des Unternehmens.

Ausblick  

Unklar ist jedoch, inwieweit HelloFresh seine finanziellen Ziele in den nächsten Jahren erreichen kann. Durch das von COVID-19 bedingte gewaltige währungsbereinigte Umsatzwachstum von 111,2 % im Jahr 2020 könnte es schwer werden, weiterhin an den geplanten Wachstumszielen festzuhalten.

Das Risiko, der Konzern könnte in eine kurz- oder mittelfristige Flaute rutschen, ist nicht zu unterschätzen.

Wachsen will der Konzern nach eigenen Angaben vor allem durch die Erschließung neuer Märkte. Jedoch sind die nicht sehr umkämpften Märkte wie der europäische oder der amerikanische bereits grundlegend erschlossen.

Übrig bleibt der stark umkämpfte asiatische Markt. Um auf diesem Fuß zu fassen, werden erheblich höhere finanzielle Mittel vonnöten sein.

Insgesamt überwiegen aus meiner Sicht jedoch die aktuellen guten Zahlen, die mich positiv gestimmt in die Zukunft des Unternehmens blicken lassen.

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Malte Nobereit besitzt Aktien von HelloFresh. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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