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Laut Wall-Street-Bären: Diese 3 Aktien werden um 50 % oder mehr abstürzen

Schokierter Mann vor rotem Chart Börsencrash
Foto: Getty Images

Aktien, die harte Zeiten durchmachen, sind derzeit sehr präsent in den Nachrichten. Viele Profis an der Wall Street und anderswo nutzen die Gelegenheit, um Short-Positionen gegen Unternehmen einzugehen, deren Aktien ihrer Meinung nach fallen werden. Doch das Phänomen WallStreetBets hat einige große Institutionen, die die Aktien geshortet haben, in den Ruin getrieben. Denn dank der Community sind einige dieser Aktien trotz ihrer Herausforderungen stark angestiegen.

Wall-Street-Analysten sind in der Regel zurückhaltend, wenn es darum geht, gegen Aktien zu wetten. Sie haben sicherlich auch keine überragende Erfolgsbilanz. Wenn man jedoch sieht, wo die Analysten Probleme für bestimmte Aktien erwarten, kann dies ein guter Ausgangspunkt für eigene Nachforschungen sein. Und zwar unabhängig davon, ob man mit den Prognosen übereinstimmt oder nicht. Im Folgenden betrachten wir drei Aktien, bei denen die pessimistischsten Analysten der Wall Street in naher Zukunft einen Kursrückgang von 50 % oder mehr erwarten. So wollen wir einen Einblick bekommen – und vielleicht den einen oder anderen Tipp für ein Investment.

4 "inflationssichere" Aktien, die man heute kaufen kann! Kein Zweifel, die Inflation steigt sprunghaft an. Investoren sind verunsichert. Geld, das nur auf der Bank liegt, verliert Jahr für Jahr an Wert. Aber wo solltest du dein Geld anlegen? Hier sind 4 Aktien-Favoriten der Redaktion von The Motley Fool, in die du bei steigender Inflation investieren kannst. Wir haben einige der profitabelsten Aktien dieser Generation wie Shopify (+ 6.878%), Tesla (+ 10.714%) oder MercadoLibre (+ 10.291%) schon früh empfohlen. Schlag bei diesen 4 Aktien zu, solange du noch kannst. Gib einfach unten deine E-Mail-Adresse ein und fordere diesen kostenlosen Bericht umgehend an. Fordere die kostenlose Analyse jetzt hier ab.

1. Transocean

Die Aktien des Bohrspezialisten Transocean (WKN: A0REAY) haben in den letzten Jahren viele Höhen und Tiefen erlebt, und leider haben langfristige Investoren noch viel mehr Tiefen durchlitten. Da die Ölpreise von dreistelligen Niveaus gefallen sind, hat die Aktie von Transocean seit Anfang bis Mitte der 2010er-Jahre mehr als 90 % ihres Wertes verloren. In jüngster Zeit hat sich die Aktie jedoch zusammen mit den steigenden Rohölpreisen erholt und hat sich seit dem Tiefststand im Oktober letzten Jahres fast versiebenfacht.

Die meisten Analysten scheinen der Meinung zu sein, dass die Aktien des Bohrunternehmens zu schnell zu viel erreicht haben. Bei einem aktuellen Kurs von fast 4,50 USD pro Aktie liegt das durchschnittliche Kursziel um 44 % niedriger bei 2,50 USD. Das niedrigste Ziel liegt bei nur 0,50 USD pro Aktie – fast 90 % unter dem aktuellen Kurs.

Die Kommentare von Barclays sind oft repräsentativ für das, was die Wall Street zu Transocean sagt. Im März stufte Barclays die Aktie von „Equal Weight“ auf „Underweight“ herab, und das Kursziel von 2 USD bedeutete einen Abschlag von mehr als 50 % gegenüber dem damaligen Kurs. Barclays argumentierte, dass der Aktienkurs hinsichtlich einer Erholung der Offshore-Bohraktivitäten zu optimistisch erschien.

Dennoch sind die Rohölpreise seither weiter gestiegen, und die Aktie ist trotz eines Short-Interesses von etwa 14 % des aktuellen Transocean-Floats nach oben geklettert. Eine weitere Stärke der Ölmärkte sollte dem Geschäft von Transocean helfen. Doch es ist unklar, ob der Aktienpreis eine Erholung bereits einkalkuliert hat.

2. American Airlines Group

Ein andere Wette auf Erholung ist etwas kontroverser. Die American Airlines Group (WKN: A1W97M) sah ihre Aktie zu Beginn der COVID-19-Pandemie einbrechen, als der Flugverkehr zum Erliegen kam. Massive Verluste haben die Fluggesellschaft seitdem geplagt, und diese Verluste könnten auch in Zukunft anhalten. Doch die Hoffnung auf eine langfristige Erholung hat der AA-Aktie geholfen, einen Großteil wiederzugewinnen.

Auch die Analysten sind geteilter Meinung über die Aussichten von American. Jefferies stufte die Aktie von „Underperform“ auf „Hold“ hoch und setzte ein Kursziel von 25 USD pro Aktie, wobei sie auf die Erholungsaussichten hinwiesen, die die Gefahr der hohen Verschuldung überwiegen sollten. Die Analysten von Susquehanna sind jedoch nicht von ihrem negativen Rating für American abgerückt, und ihr Kursziel von 10 USD pro Aktie spiegelt die Überzeugung wider, dass reine US-Fluggesellschaften in der Anfangsphase der Erholung wahrscheinlich besser abschneiden würden. International sind die Einschränkungen infolge der Pandemie weiterhin in Kraft.

Mit einem Short-Interesse von mehr als 14 % des Aktienbestandes hat American ein großes Kontingent an Investoren, die gegen das Unternehmen wetten. Dennoch sind die Fluggesellschaften bei Privatanlegern sehr beliebt. Das führt zu einem Tauziehen, wie wir es in den letzten Monaten bei vielen Unternehmen erlebt haben.

3. AMC Entertainment Holdings

Schließlich ist AMC Entertainment Holdings (WKN: A1W90H) ein heißes Thema in der Investorengemeinschaft. Die Aktie des Kinobetreibers ist seit Anfang des Jahres um 2.500 % gestiegen. Die Analysten sind jedoch einhellig davon überzeugt, dass der Aktienkurs wieder auf den Boden der Tatsachen zurückfallen wird. Die Kursziele rangieren dabei von 16 USD bis nur 1 USD. Diese Prognosen bedeuten einen Rückgang von 70 bis 98 % gegenüber dem aktuellen Stand.

In diesem Fall hat sich jedoch die Investmentgemeinschaft selbst diesen Analystenaufrufen widersetzt. Anfang Juni erlöste AMC 587 Millionen USD durch den Verkauf von 11,55 Millionen Aktien zu einem Preis von über 50 USD pro Aktie. Das war eine enorme Verbesserung gegenüber einer früheren Kapitalerhöhung Ende April und Anfang Mai, bei der 43 Millionen Aktien zu einem durchschnittlichen Aktienpreis von knapp unter 10 USD verkauft wurden.

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The Motley Fool besitzt keine der angegebenen Aktien. Dan Caplinger besitzt keine der angegebenen Aktien. Dieser Artikel erschien am 29.6.2021 auf Fool.com und wurde für unsere deutschen Leser übersetzt.

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