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„Qualitätsaktien günstig wie zum Dotcom-Crash nicht mehr“: Gehört Warren Buffetts Berkshire Hathaway dazu?

Warren Buffett Geschäftsführer Berkshire Hathaway Orakel von Omaha
Foto: The Motley Fool, Matt Koppenheffer

Ist Warren Buffetts Berkshire Hathaway (WKN: A0YJQ2) eine Qualitätsaktie, möglicherweise sogar eine günstige? Das ist eine Frage, die man aus unterschiedlichen Blickwinkeln heraus beantworten kann. Allerdings könnte diese Frage gerade jetzt überaus relevant sein.

Ein Funktionär und Aktienkenner aus dem Hause Blackrock hat geäußert, dass Qualitätsaktien in diesen Tagen so günstig wie schon lange nicht mehr seien. Tatsächlich ähnelten die Preise dem Niveau nach dem Dotcom-Crash. Das könnte natürlich etwas Turnaround-Potenzial beinhalten.

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Bleibt bloß die Frage: Könnte Berkshire Hathaway eine solche Qualitätsaktie sein und ein Aufholpotenzial besitzen? Das kann man grundsätzlich verschieden deuten, genauso wie den Preis.

Warren Buffetts Berkshire Hathaway: Günstige Qualitätsaktie?

Bleiben wir für den Anfang vielleicht einmal bei der Frage, ob Warren Buffetts Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway überhaupt eine Qualitätsaktie ist. Die Kriterien des besagten Blackrock-Funktionärs setzen zwar unter anderem ein starkes, zeitloses Geschäftsmodell, viel freie Mittelzuflüsse und idealerweise Dividenden voraus. Bis auf eine Ausnahme kann die Beteiligungsgesellschaft hier liefern.

Grundsätzlich besitzt Berkshire Hathaway ein zeitloses Geschäftsmodell als Holding für weitere Investitionen und Zukäufe. Freie Mittelzuflüsse werfen ein stets profitables Kerngeschäft und auch Börsenbeteiligungen mit ihren Dividenden ab. Einziges Manko: Das Orakel von Omaha verwendet die Mittel nicht, um selbst Dividenden zu zahlen. Dafür jedoch, um über Aktienrückkäufe Kapital an die Investoren zurückzuzahlen. Das Merkmal der Qualitätsaktie dürfte damit vorhanden sein.

Bleibt bloß die Frage: Handelt es sich um eine günstige Qualitätsaktie? Der Aktienkurs von Berkshire Hathaway ist jedenfalls seit Jahresanfang von 185 Euro auf das derzeitige Niveau von 235 Euro (B-Aktie) gestiegen. Das entspricht einem Plus von 27 %, was zeigen könnte: Etwas Aufholpotenzial ist bereits im Aktienkurs enthalten. Allerdings liegt das Kurs-Buchwert-Verhältnis im Moment noch bei ca. 1,51, was grundsätzlich ebenfalls nicht mehr preiswert sein könnte. Für Warren Buffett ist das selbst schließlich eine der wichtigsten Kennzahlen. Wobei sich der Wert innerhalb der ersten Jahreshälfte natürlich verändert haben könnte, insbesondere der Buchwert je Aktie.

Das Orakel von Omaha kauft jedenfalls selbst noch konsequent eigene Aktien zurück, voraussichtlich auch im zweiten Quartal dieses Börsenjahres. Das könnte ein Indikator dafür sein, dass Berkshire Hathaway in den Augen des Starinvestors eine günstige Qualitätsaktie ist. Zumal mit 145 Mrd. US-Dollar in Cash noch reichlich Liquidität vorhanden ist, um Zukäufe oder Aktienrückkäufe zu tätigen.

Eine Frage, was du suchst

Warren Buffetts Berkshire Hathaway könnte daher durchaus eine Qualitätsaktie sein, wobei der Preis für Investoren etwas ist, woran sich die Geister scheiden könnten. Das Orakel von Omaha setzt jedenfalls noch auf Aktienrückkäufe, ein starker Indikator. Zudem ist ein defensives, zeitloses Geschäftsmodell vorhanden. Wobei Crashs und Korrekturen natürlich auch den inneren Wert der Beteiligungen tangieren können. Wenn Qualitätsaktien jedoch ein Turnaround-Potenzial besitzen, dürfte auch diese Beteiligungsgesellschaft noch Potenzial haben.

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Vincent besitzt Aktien von Berkshire Hathaway. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Berkshire Hathaway (B-Aktien) und empfiehlt die folgenden Optionen: Short January 2023 $200 Put auf Berkshire Hathaway (B-Aktien), Short January 2023 $265 Call auf Berkshire Hathaway (B-Aktien) und Long January 2023 $200 Call auf Berkshire Hathaway (B-Aktien).

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