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TUI-Aktie: Neue Details zur Finanzkraft …?!

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Foto: Getty Images

Bei der TUI-Aktie (WKN: TUAG00) läuft der Sommer-Turnaround weiter. Immer mal wieder gibt es Wasserstandsmeldungen von Insidern, die besagen: Die Nachfrage ist hoch, die Reisewilligen machen in Strömen Urlaub. Das dürfte reichlich Cash in die Kassen spülen.

Cash in der Kasse ist bei der TUI-Aktie in den letzten ca. anderthalb Jahren immer ein gutes Stichwort gewesen. Vor allem, da der Reisekonzern mithilfe von Staatshilfen das eigene Überleben während der Pandemie sichern musste. Das schuf eine hochverschuldete bilanzielle Situation, die über kurz oder lang angegangen werden muss.

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Ein Mitglied des Top-Managements hinter der TUI-Aktie hat jetzt erste Äußerungen getätigt, wie es um die Finanzkraft des Konzerns und die Rückzahlungsmodalitäten der Staatshilfen bestellt sein könnte. Worte, die Investoren durchaus aufhorchen lassen sollten.

TUI-Aktie: Keine Eile bei den Staatshilfen?

Genauer gesagt ist es mit Sebastian Ebel der Finanzvorstand des Reisekonzerns, der sich jetzt gegenüber der Nachrichtenagentur dpa zur Finanzkraft und den Tilgungen äußerte. Aber auch zur Flottengröße, die jetzt passend sei. Lassen wir das Thema jedoch für heute einfach einmal außen vor.

Was die Tilgung der Staatshilfen im Hinblick auf einen finanziellen Turnaround der TUI-Aktie angeht, sagte der Finanzvorstand: Man wolle sich ungern festlegen, wann der richtige Zeitpunkt für den Beginn der ersten Tilgungen sei. Es gehe eher darum zu überlegen, wann welcher Schritt sinnvoll sei. Das sei ähnlich wie bei einem Hauskauf, wo man sich ja schließlich auch zweimal überlege, ob man seine Dispo-Kreditlinie auf dem Girokonto zurückgebe.

Man wolle die finanzielle Stabilität nach vorne blickend jedoch weiter ausbauen. Wobei die Finanzhilfen des Staates für TUI wirklich notwendig seien, um sich aus dieser nicht selbstverschuldeten Notlage zu befreien. Konkret klingen diese Schritte für mich jedenfalls nicht, sondern eher wie ein Spielen auf Zeit, was die ersten Rückzahlungsschritte angeht. Möglicherweise könnten Vorsicht und ein Halten von Cash jedoch das Mittel der Wahl sein. Auch wenn die Inzidenzwerte jetzt tief stehen, so ist die Pandemie noch nicht vorbei.

Wie der Finanzvorstand hinter der TUI-Aktie jedoch ebenfalls betonte, sei der Konzern wieder so gut unterwegs, dass man den Staat aktuell nicht bitten müsse, die Wandelanleihe in Aktien umzutauschen. Ein Qualitätsmerkmal? Na ja, zumindest eines, das zeigt, dass die Zinsen für die besagte Anleihe ohne eine weitere Verwässerung bezahlt werden können.

Zwischenfazit: Hochverschuldet

Die TUI-Aktie bleibt daher im Sommer-Turnaround und das ist die positive News an dieser Stelle. Allerdings bleibt auch die bilanziell hochverschuldete Ausgangslage bestehen. Das Management möchte sich nicht festlegen, wann mit dem Rückzahlen der Hilfen begonnen werden soll. Keine Frage: Das könnte umsichtig sein, ist jedoch auch eine Schwachstelle, die für Investoren keine konkrete Zielgröße definiert. Für mich bleibt die TUI-Aktie auch deshalb ein heißes Eisen, weil unternehmensorientiert die Bilanz von Schulden geprägt bleiben dürfte.

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Vincent besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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