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5 sichere Aktien, die im nächsten Crash ein Kauf sind

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Die Frage ist nicht, ob ein Börsencrash kommt, sondern nur, wann er kommt.

Rückblickend ist eine Sache sicher: Korrekturen und Crashs sind ein normaler Teil des Investitionszyklus. In der Tat gab es seit 1950 insgesamt 38 zweistellige prozentuale Rückgänge im S&P 500, was im Durchschnitt alle 1,87 Jahre zu einem beträchtlichen Rückgang des breiteren Marktes führt.

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Diese großen Rückgänge sollten jedoch nicht gefürchtet werden. Langfristig orientierte Anleger sollten sich vielmehr darüber freuen. Das liegt daran, dass jeder Crash oder jede Korrektur in der Geschichte schließlich von einer Rallye wettgemacht worden ist. Wenn ein Börsencrash kommt, ist es an der Zeit, als Anleger in die Offensive zu gehen. Die folgenden fünf Aktien wären die perfekten Käufe, wenn es das nächste Mal zu einem Crash kommt.

Alphabet

Wenn die FAANG-Aktien den Anlegern etwas beigebracht haben, dann, dass ihre branchenweite Dominanz sie zu Unternehmen macht, die man bei jeder größeren Korrektur unbedingt kaufen sollte. Aus diesem Grund ist Alphabet (WKN: A14Y6F) ein so kluger Kauf.

Alphabet besteht aus mehreren operativen Segmenten, von denen keines bekannter oder dominanter ist als die Internetsuchmaschine Google. Laut Daten von GlobalStats hat Google in den letzten zwei Jahren zwischen 91 und 93 % der weltweiten Internetsuche kontrolliert. Mit diesem Monopol ist es kein Wunder, dass Werbekunden viel Geld für Suchplatzierungen zahlen. Selbst wenn die Werbeausgaben in Rezessionen zurückgehen, zeigt die Vergangenheit, dass Expansionsphasen viele Jahre länger dauern als Rezessionen. Das Google-Betriebsmodell für die Suche ist also ein Zahlenspiel, das das Unternehmen zwangsläufig gewinnen wird.

Bei Alphabet geht es auch um mehr als nur Google. Der Streaming-Content-Dienst YouTube gehört zu den drei größten Social-Media-Diensten der Welt und erwirtschaftete im ersten Quartal einen Jahresumsatz von 24 Mrd. US-Dollar. Derweil hat das Cloud-Infrastruktur-Segment Google Cloud den Umsatz im Jahresvergleich konstant um fast 50 % gesteigert. Die höheren Margen der Cloud werden den Cashflow von Alphabet in die Höhe schnellen lassen.

UnitedHealth Group

Aktien des Gesundheitswesens sind in Zeiten erhöhter Volatilität immer eine gute Anlagemöglichkeit. Das liegt daran, dass Gesundheitsunternehmen defensiv sind. Mit anderen Worten: Die Menschen können nicht kontrollieren, wann sie krank werden oder welche Krankheit(en) sie entwickeln. Das bedeutet, dass die Nachfrage nach Medikamenten, Geräten und Dienstleistungen relativ konstant bleibt, egal was passiert. Das sind alles gute Nachrichten für den Versicherungs- und Gesundheitsdienstleistungsriesen UnitedHealth Group (WKN: 869561).

In den USA ist man mit UnitedHealth vertraut. Nach eigenen Angaben bietet das Unternehmen Gesundheitspläne für rund 26 Millionen Amerikaner an. Mit dem Versprechen von Präsident Joe Biden, den Affordable Care Act zu erneuern und zu erweitern, besteht eine gute Möglichkeit, dass UnitedHealth seine bereits große Mitgliederbasis weiter ausbauen kann. Zudem können die Anbieter von Gesundheitsleistungen jedes Jahr Erhöhungen weitergeben, um ihre Kosten zu decken.

Interessanterweise ist jedoch nicht die Krankenversicherung der wichtigste Wachstumstreiber der UnitedHealth Group in den letzten zehn Jahren gewesen. Dieser Titel geht an das Segment für Gesundheitsdienstleistungen Optum. Optum bietet eine Reihe von Dienstleistungen an, darunter Apothekenbetreuung und Nachfülldienste für Rezepte sowie Datenanalysen für Krankenhäuser und Gesundheitsorganisationen. Optum wächst schneller als der Versicherungsteil des UnitedHealth-Geschäfts und liefert oft eine höhere operative Marge. Optum könnte die Chance für das Unternehmen sein, an Johnson & Johnson vorbeizuziehen und das wertvollste Unternehmen im Gesundheitswesen zu werden.

Trulieve Cannabis

Ähnlich wie Aktien aus dem Gesundheitswesen sind auch Marihuana-Aktien eine Möglichkeit, im Crash zu investieren. Wie wir während des Coronavirus-Crashs und der anschließenden Rezession gesehen haben, verhält sich Cannabis wie ein traditionelles Konsumgut. Das heißt, dass die Verbraucher es weiterhin kaufen, egal wie gut oder schlecht es der Wirtschaft geht. Das macht Trulieve Cannabis (WKN: A2N60S) zu einer unverzichtbaren Cannabis-Aktie im Crash.

Trulieve ist einer von vielen sogenannten Multistate Operators (MSO), die versuchen, sich auf dem lukrativen US-Cannabis-Markt einen Namen zu machen. Aber im Vergleich zu anderen MSOs hat das Unternehmen ein sehr einzigartiges Betriebsmodell. Interessant ist, dass sich 82 der 88 operativen Einzelhandelsstandorte im für medizinisches Marihuana zugelassenen Florida befinden. Durch die vollständige Sättigung des Sunshine State konnte das Unternehmen seine Marke effektiv aufbauen und sich eine treue Fangemeinde schaffen, ohne viel Geld für Marketing ausgeben zu müssen. Das Endergebnis sind 13 aufeinander folgende profitable Quartale und ungefähr die Hälfte des Marktanteils an getrockneten Blüten und Cannabinoid-Ölen im Sunshine State.

Das hochprofitable Trulieve hat sich auch nicht davor gescheut, Übernahmen anzugehen. Kürzlich gab das Unternehmen seine Absicht bekannt, den MSO Harvest Health & Recreation für 2,1 Mrd. US-Dollar in einem reinen Aktientausch zu übernehmen. Harvest Health ist in fünf Bundesstaaten vertreten, einer davon ist Florida. Trulieve wird nicht nur seine Präsenz in seinem Heimatmarkt weiter festigen, sondern auch die 15 Ausgabestellen von Harvest Health in Arizona übernehmen, wo kürzlich Cannabis für den Freizeitgebrauch legalisiert wurde. Trulieve sollte in der Lage sein, sein Konzept aus Florida erfolgreich auf Arizona zu übertragen.

Mastercard

Alphabet ist nicht das einzige Unternehmen, das von langen Phasen der wirtschaftlichen Expansion profitiert. Die Geschichte hat gezeigt, dass Investoren immer während eines Crashs oder einer steilen Korrektur den Zahlungsdienstleister Mastercard (WKN: A0F602) kaufen sollten.

Wie praktisch alle Finanzwerte ist auch Mastercard ein zyklisches Unternehmen. Das bedeutet, dass es zu kämpfen hat, wenn die US-Wirtschaft und die Weltwirtschaft schrumpfen. Dann ist es nämlich wahrscheinlicher, dass Verbraucher und Unternehmen ihre Ausgaben zurückfahren. Doch Rezessionen dauern normalerweise nicht länger als ein paar Quartale. Im Vergleich dazu profitiert Mastercard in hohem Maße von Bullenmärkten und Phasen wirtschaftlicher Expansion. Diese Expansionen dauern oft mehrere Jahre, wenn nicht sogar ein ganzes Jahrzehnt. Mastercard ist das perfekte Beispiel dafür, dass sich Geduld für langfristige Investoren auszahlt.

Zudem hat Mastercard vermieden, Kreditgeber zu werden. Das bedeutet zwar, dass das Unternehmen auf die Möglichkeit verzichtet, in langen Wachstumsphasen Zins- und Gebühreneinnahmen zu erzielen, aber Mastercard muss sich nicht um Kreditausfälle kümmern. Dies ist ein wichtiger Grund dafür, dass die operativen Margen von Mastercard konstant bei über 40 % liegen.

Angesichts der Tatsache, dass es in vielen Regionen der Welt noch immer keine zuverlässigen Bankverbindungen gibt, bleibt Mastercard eine unbestreitbare Wachstumsstory.

Facebook

Schließlich wäre ein Börsencrash die perfekte Gelegenheit, um die Aktie des Social-Media-Riesen (und FAANG-Aktie) Facebook (WKN: A1JWVX) zu kaufen.

Die Dominanz von Facebook im Bereich der sozialen Medien ist atemberaubend. Ende März hatte das Unternehmen 2,85 Milliarden monatlich aktive Nutzer (MAUs) auf der Website. 600 Millionen weitere MAUs nutzen WhatsApp und Instagram. Das sind 3,45 Milliarden Menschen oder 44 % der Weltbevölkerung, die mindestens einmal im Monat eine zu Facebook gehörende Seite besuchen. Somit hat Facebook einen massiven Einfluss auf die Preisgestaltung bei Werbekunden. Tatsächlich stiegen die Werbeeinnahmen des Unternehmens im Jahr 2020 (dem schwierigsten Jahr für die US-Wirtschaft seit Jahrzehnten) um einen zweistelligen Prozentsatz.

Das Verrückteste an Facebook ist, dass CEO Mark Zuckerberg das Gaspedal noch nicht einmal voll durchgedrückt hat. Obwohl das Unternehmen für 2021 jährliche Werbeeinnahmen von mehr als 101 Mrd. US-Dollar in Aussicht stellt, werden weder der Facebook Messenger noch WhatsApp nennenswert monetarisiert. Diese Werbeeinnahmen kommen fast ausschließlich von der Website und Instagram. Man stelle sich vor, wie schnell der operative Cashflow von Facebook wachsen wird, sobald der Konzern beginnt, zwei der sechs meistbesuchten sozialen Plattformen der Welt zu monetarisieren.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Alphabet, Facebook, Mastercard und Trulieve Cannabis Corp und empfiehlt Johnson & Johnson und UnitedHealth Group. Sean Williams besitzt Aktien von Facebook und Mastercard. Dieser Artikel erschien am 13.6.2021 auf Fool.com und wurde für unsere deutschen Leser übersetzt.

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