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Warum die Curevac-Aktie heute um über 50 % einbricht

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Foto: Getty Images

Curevac (WKN: A2P71U)-Aktien brechen im nachbörslichen Handel um bisher mehr als 51 % ein (16.06.2021). Doch was ist passiert? Galt doch der mRNA-Impfstoff CVnCoV ebenfalls als sehr hoffnungsvoller Kandidat. Zuletzt gab das Tübinger Unternehmen bekannt, dass es die Ergebnisveröffentlichung seiner entscheidenden Phase-III-Studie auf August 2021 verschiebt. Zudem rückten plötzliche deutsche Politiker von Curevac ab. So bezog Gesundheitsminister Jens Spahn den Curevac-Impfstoff nicht mehr in seine Planung mit ein.

Curevac-Impfstoff verfehlt Ziele

Und heute (16.06.2021) folgt nun die entscheidende Hiobsbotschaft. So teilt Curevac in einer Pflichtveröffentlichung mit, dass sein Impfstoffkandidat in einer Zwischenanalyse die statistischen Ziele nicht erreicht hat. Bisher konnte eine vorläufige Wirksamkeit von 47 % gegen jeden Schweregrad der COVID-19-Erkrankung festgestellt werden. Der Grund dafür ist wahrscheinlich, dass Curevac seinen Impfstoff in zehn unterschiedlichen Ländern, in denen mindestens 13 Virusvarianten vorherrschen, erprobt hat.

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Viele andere bereist zugelassene Impfstoffe mussten ein solches Spektrum hingegen nicht bewältigen. Weil der Ursprungsvirus kaum noch zirkuliert, konnte Curevacs Impfstoff keine sehr hohe Wirksamkeit entfalten. Dies heißt aber nicht, dass er durch Anpassungen zukünftig vielleicht nicht doch noch besser abschneiden könnte. So zeigt die Zwischenanalyse auch, dass CVnCoV je nach Altersgruppe und Virusstamm unterschiedlich effektiv ist.

Cuevacs Studie verdeutlicht zudem, dass neue Virusvarianten aktuelle Impfstoffe schnell unwirksam machen können. So wurden zwischenzeitlich 124 COVID-19-Fälle sequenziert. Dabei wurde nur in einem Fall die Virusursprungsvariante festgestellt. 57 % der Fälle wurden hingegen durch die besorgniserregenden Varianten ausgelöst. 21 % entfielen auf die Lambda- und 7 % auf die kolumbische Variante. Curevacs Impfstoff zeigte ein gutes Sicherheitsprofil.

Wie Curevac die Lage einschätzt

Dazu Curevacs Vorstandsvorsitzender Dr. Franz-Werner Zimmer: „Wir hatten auf stärkere Ergebnisse in der Zwischenanalyse gehofft, haben aber gesehen, dass es bei dieser beispiellosen Bandbreite an Varianten eine Herausforderung darstellt, eine hohe Wirksamkeit zu erzielen. Wir setzen die Studie bis zur finalen Analyse mit mindestens 80 weiteren Fällen fort. Die endgültige Wirksamkeit könnte sich noch verändern. Aufgrund der variantenreichen Umgebung zeigt sich darüber hinaus, dass die Entwicklung von Impfstoffen der zweiten Generation sehr wichtig ist, da immer neue Varianten auftreten.“

Wie es weitergehen könnte

Die Meldung zeigt, dass eine erfolgreiche Impfstoffentwicklung keine Selbstverständlichkeit darstellt. Deshalb ist beispielsweise Biontechs (WKN: A2PSR2) Erfolg in der Kürze der Zeit nicht hoch genug einzuschätzen.

Der Misserfolg stellt nicht das Ende von Curevac dar und starke Kurseinbrüche sind gerade bei jungen Unternehmen eher die Regel als die Ausnahme. Es arbeitet, zusammen mit dem Partner Glaxosmithkline (WKN: 940561), bereits an einem COVID-19-Impfstoff der zweiten Generation. Er wird jedoch frühestens 2022 auf den Markt kommen.

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Christof Welzel besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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