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Setzt du auf einen Crash der Tesla-Aktie? 3 Gründe, warum der nicht kommen wird

Foto: Tesla

Seit Monaten kommt die Tesla-Aktie (WKN: A1CX3T) nicht so recht vom Fleck. Derweil ist der Börsenwert mit fast 600 Milliarden Dollar nach wie vor riesig, weshalb Bären wie Michael Burry eine Überbewertung mit Crash-Potenzial wittern (Stand: Schlusskurs vom 10. Juni 2021). Noch dazu ist die Tesla-Aktie weiterhin die am meisten leerverkaufte Aktie der Welt.

Ist ein Crash bei der Tesla-Aktie also unausweichlich? Nicht so voreilig. Hier sind drei Gründe, weshalb Tesla-Bären sich nicht zu früh freuen sollten.

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1. Tesla wird seine Jahresprognose deutlich schlagen

Mittelfristig möchte Tesla seine Umsätze mit einer Wachstumsrate von rund 50 % steigern. Im laufenden Jahr möchte der Konzern diesen Wert noch übertreffen. Das sollte mit Leichtigkeit möglich sein.

Mit einem Umsatzwachstum von 74 % im ersten Quartal hat das Unternehmen den Grundstein dafür gelegt. Im zweiten Quartal könnte das Unternehmen erneut einen Auslieferungsrekord aufstellen und damit seine Umsätze im Vorjahresvergleich sogar verdoppeln. Die steigende Produktion des Model Y sowie die Produktionsstarts der Gigafabriken in Berlin und Texas könnten Ende des Jahres noch mal aufs Strompedal drücken.

Solange Tesla schnell wächst und es keine Anzeichen für eine Wachstumsabschwächung gibt, dürfte auch die Tesla-Aktie keinen Crash erfahren.

2. Die Tesla-Aktie ist nicht überbewertet

Bullen der Tesla-Aktie argumentieren oft, Tesla sei kein reiner Autohersteller. So ließe sich die hohe Bewertung begründen. Das Argument wird von den Bären jedoch oft belächelt. Die Umsätze des Konzerns mit Batteriespeichern und Photovoltaiksystemen sind minimal und verlustbringend. Und eine Robotaxi-Flotte konnte Elon Musk entgegen seiner Versprechungen auch noch nicht aufbauen.

Doch ich würde diese Segmente nicht vorschnell abschreiben. Tesla Energy fehlt es vor allem an Batteriezellen. Mit dem Hochlauf der eigenen Batterieproduktion könnte sich das ändern. Und beim autonomen Fahren treffen auch andere Akteure immer wieder auf neue Schwierigkeiten und verpassen ihre Zeitpläne.

Die Messe ist also noch nicht gelesen. Das Potenzial ist derweil riesig. Tesla greift gleichzeitig die Automobilbranche, die Ölbranche und weitere kleinere Wirtschaftszweige an. Diese Branchen kommen insgesamt auf Billionen Dollar an Börsenwert. Die 600 Mrd. Dollar Marktkapitalisierung der Tesla-Aktie als aussichtsreichem Disruptor halte ich in diesem Kontext nicht für den Ausdruck einer Überbewertung. Das macht einen Crash in meinen Augen noch mal unwahrscheinlicher.

3. Noch kann Tesla keiner das Wasser reichen

Ist die Tesla-Aktie wirklich der aussichtsreiche Disruptor? Ich denke schon. In der E-Mobilität verfügt der Konzern weiter über wichtige Kerntechnologien. Und während andere Hersteller sich noch daran abmühen, Modelle mit über 500 Kilometern Reichweite auf den Markt zu bringen, investiert Tesla schon in die nächsten Wettbewerbsvorteile, die zum Beispiel eine wesentlich einfachere Fertigung bringen sollen.

Neben Tesla haben außerdem nur wenige Hersteller die drohende Batteriezellenknappheit erkannt. Tesla ist der erste Hersteller, der diese Kernkompetenz in das Unternehmen integriert und im Laufe des Jahrzehnts weitere Schritte in der Wertschöpfungskette selbst übernehmen will. Der Konzern könnte es dank dieser Bemühungen in ein paar Jahren wesentlich einfacher haben, seine Produktion zu skalieren.

Es sprechen also einige Gründe dafür, dass die Tesla-Aktie demnächst keinen Crash erleben wird. Und wenn es demnächst doch günstige Tesla-Aktien regnen sollte, dann werde ich frei nach Warren Buffett den Eimer rausstellen und nicht den Fingerhut. Wie man das im Crash eben so macht.

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Christoph Gössel besitzt Aktien von Tesla. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Tesla.

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