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3 Top-Aktien, die dich im Juni (und darüber hinaus) belohnen könnten

TUI-Aktie
Foto: Getty Images

Am Aktienmarkt gibt es nur wenige Garantien. Wir werden zum Beispiel nie wissen, wann ein Börsencrash oder eine Korrektur kommt, wie lange sie andauern oder wie stark der Rückgang sein wird.

Aber die Vergangenheit hat deutlich gezeigt, dass man eine sehr gute Chance hat, Vermögen aufzubauen, wenn man qualitativ hochwertige Unternehmen kauft und lange an ihnen festhält. Das bedeutet, dass es immer Gelegenheiten gibt, um Geld zu verdienen, unabhängig davon, ob sich die wichtigsten Aktienindizes in der Nähe eines neuen Hochs befinden oder mit einer steilen Korrektur zu kämpfen haben.

4 "inflationssichere" Aktien, die man heute kaufen kann! Kein Zweifel, die Inflation steigt sprunghaft an. Investoren sind verunsichert. Geld, das nur auf der Bank liegt, verliert Jahr für Jahr an Wert. Aber wo solltest du dein Geld anlegen? Hier sind 4 Aktien-Favoriten der Redaktion von The Motley Fool, in die du bei steigender Inflation investieren kannst. Wir haben einige der profitabelsten Aktien dieser Generation wie Shopify (+ 6.878%), Tesla (+ 10.714%) oder MercadoLibre (+ 10.291%) schon früh empfohlen. Schlag bei diesen 4 Aktien zu, solange du noch kannst. Gib einfach unten deine E-Mail-Adresse ein und fordere diesen kostenlosen Bericht umgehend an. Fordere die kostenlose Analyse jetzt hier ab.

Im Juni stechen drei Top-Aktien als außergewöhnliche Werte hervor. Wer sie jetzt kauft, könnte sich im Juni und darüber hinaus darüber freuen.

1. Amazon

Manchmal sind die besten Aktien die größten. Schließlich erreichen börsennotierte Unternehmen nicht durch Glück eine Billionen-Dollar-Bewertung. Sie haben sich ihren Titel als eines der größten Unternehmen der Welt aufgrund ihrer Wettbewerbsvorteile und ihrer operativen Effizienz verdient. Daher ist der E-Commerce-Riese Amazon (WKN: 906866) eine der drei Top-Aktien, die man im Juni und darüber hinaus kaufen sollte.

Den Konzern dürfte jeder kennen. Der Onlinemarktplatz des Unternehmens kontrolliert 40,4 % aller E-Commerce-Verkäufe in den USA. Das bedeutet, dass 0,40 von jedem 1 Euro, der online ausgegeben wird, an Amazon geht.

Doch Einzelhandelsverkäufe erzeugen im Allgemeinen niedrige Margen. Amazon umgeht dies, indem es seine Popularität nutzt, um Prime-Mitgliedschaften zu fördern. Die Gebühren, die Prime-Mitglieder zahlen, helfen dem Unternehmen, den stationären Einzelhandel zu unterbieten. Außerdem geben Prime-Mitglieder in der Regel viel mehr im Jahr aus als Nicht-Prime-Kunden und sind dem Ökosystem des Unternehmens aus Produkten und Dienstleistungen sehr treu. Insgesamt hat das Unternehmen mehr als 200 Millionen Prime-Mitglieder weltweit.

Und es sind nicht nur die Einzelhandelsumsätze, bei denen Amazon dominant ist. Amazon Web Services (AWS), das Cloud-Infrastruktur-Segment des Unternehmens, ist im Bereich der Cloud-Datenspeicherung eine große Nummer. Trotz des schlimmsten wirtschaftlichen Abschwungs seit Jahrzehnten wuchs der Umsatz von AWS im vergangenen Jahr um 30 %. Im ersten Quartal hatte AWS einen Jahresumsatz von 54 Milliarden USD.

Man sollte AWS auf dem Zettel haben, denn die Gewinnspannen bei Cloud-Services sind viel höher als im Einzelhandel. Obwohl AWS nur etwa ein Achtel des Gesamtumsatzes von Amazon ausmacht, erwirtschaftet es oft weit über die Hälfte des Betriebsergebnisses. Damit ist AWS der führende Treiber des operativen Cashflows des Unternehmens.

Als Sahnehäubchen möchte ich anmerken, dass Amazon jedes Jahr zwischen 2010 und 2019 mit einem Vielfachen des 23- bis 37-Fachen seines Cashflows abgeschlossen hat. Angesichts des immensen Wachstums von AWS erwartet die Wall Street, dass sich der Cashflow von Amazon bis 2024 auf 314 USD pro Aktie mehr als verdoppeln wird. Anders ausgedrückt: Das Unternehmen wird mit dem etwa 10-Fachen des von der Wall Street für 2024 prognostizierten Cashflows bewertet, nachdem es im letzten Jahrzehnt zum rund 30-Fachen des operativen Cashflows gehandelt wurde. Das ist ein echtes Schnäppchen!

2. Ping Identity

Schlau ist es, in Trends zu investieren, die sehr lange Zeit ein zweistelliges Wachstumspotenzial bieten. Aus diesem Grund gilt die Cybersecurity-Aktie Ping Identity (WKN: A2PQ5E) als eine der Top-Aktien für Juni.

Cybersicherheit hat sich zu einer Art Grundbedürfnisdienstleistung entwickelt. Schon vor der Pandemie war eine stetige Verlagerung von Unternehmen ins Internet und in die Cloud zu beobachten. Aber als das Coronavirus zuschlug, zwang es die Unternehmen, ihre Daten aus der Ferne zu schützen und sie Drittanbietern anzuvertrauen. Hier kommt Ping Identity ins Spiel.

Wie der Name schon verrät, konzentriert sich Ping auf die cloudbasierte Identitätsüberprüfung. Die intelligente Cloud-Plattform des Unternehmens setzt auf künstliche Intelligenz, um mit der Zeit immer besser Bedrohungen zu erkennen und auf sie zu reagieren. In vielen Fällen sind Cloudanbieter effizienter und kostengünstiger als Sicherheitslösungen vor Ort.

Um es vorwegzunehmen, Ping Identity hatte im Jahr 2020 ein wenig zu kämpfen, während viele seiner cloudbasierten Cybersecurity-Konkurrenten stark wuchsen. Da einige seiner Kunden sich für kurzfristige Abonnements entschieden, verlangsamte sich das Umsatzwachstum vorübergehend. Aber hier findet man einen Wachstumswert im Übergang.

Da Ping sich zum Beispiel auf das Wachstum seiner margenstarken Software-as-a-Service-Abonnements konzentriert, ist der jährlich wiederkehrende Umsatz (ARR) ein viel besseres Maß für das Wachstum des Unternehmens als der tatsächliche Umsatz. Im letzten Quartal wuchs der ARR um 16 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Da die Abonnementumsätze über die Laufzeit des Abonnements verbucht werden, wird es noch ein paar Quartale dauern, bis das Umsatzwachstum mit dem ARR-Wachstum von Ping von rund 15 % mithalten kann.

Darüber hinaus hat das Unternehmen im ersten Quartal eine Bruttomarge von 85 % auf Abonnements erzielt. Selbst wenn Ping nicht so schnell wächst wie seine Konkurrenten, ist eine Bruttomarge von 85 % mehr als genug, um ein Gewinnwachstum zu erzielen, wenn die ARR jedes Jahr um etwa 15 % steigen. 

Letzter Gedanke: Ping Identitys Konkurrenten werden zum 10- bis 20-Fachen des zukünftigen Umsatzes (oder mehr) bewertet. Man bekommt Aktien des profitablen Ping Identity für etwas mehr als das Sechsfache des von der Wall Street prognostizierten Gesamtjahresumsatzes im Jahr 2021.

3. Northern Star Acquisition

Eine dritte Top-Aktie, die Investoren im Juni und darüber hinaus erfreuen wird, ist Northern Star Acquisition (WKN: A2QLXT).

Northern Star ist eine Special Purpose Acquisition Corporation (SPAC). Neulich stimmten die Aktionäre der Fusion des Unternehmens mit dem auf Hundeprodukte und -dienstleistungen spezialisierten Unternehmen BarkBox zu. Ab dem 2. Juni wird Northern Star Acquisition seinen Namen in The Original BARK Company ändern. 

Warum Northern Star/BarkBox? Die Trends bei den Ausgaben für Haustiere in den Vereinigten Staaten sprechen für sich. Laut der American Pet Products Association werden Haustierbesitzer im Jahr 2021 fast 110 Milliarden USD für Haustiere ausgeben. Darin enthalten sind mehr als 44 Milliarden USD für Futter und Leckerlis, worauf sich BarkBox spezialisiert hat. Es ist auch über ein Vierteljahrhundert her, dass die Ausgaben für Haustiere von Jahr zu Jahr gesunken sind. Die Branche ist so beständig wie nur möglich. 

Ein großer Teil des aktuellen und zukünftigen Erfolgs von BARK ist das auf Abonnements basierende Betriebsmodell. Obwohl mehr als 23.000 Einzelhandelsgeschäfte seine Produkte führen, verkauft das Unternehmen hauptsächlich margenstarke, wiederkehrende Abonnements online. Ende März hatte das Unternehmen rund 1,2 Millionen Abonnenten, was einem Zuwachs von 91 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Im S-1 des Unternehmens, das im letzten Jahr veröffentlicht wurde, wurde auch darauf hingewiesen, dass die monatlichen Bindungsraten die höchsten in der Unternehmensgeschichte sind. Das ist eine ausführliche Art zu sagen, dass mehr Abonnenten als je zuvor dem Unternehmen treu bleiben. 

BarkBox lebt auch von Innovationen. Neben dem Kerndienst, der monatlich Leckerlis und Spielzeug an Hundebesitzer verschickt, hat das Unternehmen im vergangenen Jahr Bark Eats und Bark Home eingeführt. Bark Eats arbeitet mit den Besitzern zusammen, um eine personalisierte, hochwertige Trockennahrung für ihre Hunde zu entwickeln; Bark Home verkauft Zubehör für den Grundbedarf, wie Betten und Leinen.

Wenn BARK die in seinem S-1 dargelegten Erwartungen erfüllen kann, könnte sich der Umsatz des Unternehmens in den nächsten zwei Jahren fast verdoppeln. Dies würde es zu einer der günstigsten Aktien in der Haustierbranche machen.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Amazon und Ping Identity Holding Corp. Sean Williams besitzt Aktien von Amazon und Northern Star Acquisition Corp. Dieser Artikel erschien am 28.5.2021 auf Fool.com und wurde für unsere deutschen Leser übersetzt.

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