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Plug Power-Aktie: 1 schlechte und 1 gute Nachricht

Aufschrift H2 auf einem Wasserstoff-Tank
Foto: Getty Images

Plug Power (WKN: A1JA81)-Aktien sind seit Januar 2021 bis zum letzten Tief im Mai 2021 um mehr als 72 % gefallen. Doch dabei wird häufig übersehen, dass sie in den letzten fünf Jahren trotz Korrektur schon über 1.471 % gestiegen sind (28.05.2021). Speziell der Anstieg im letzten Jahr (2020) stellte jedoch eine Übertreibung dar, der in einem Rückschlag enden musste.

Darüber hinaus musste Plug Power Geschäftsabschlüsse der vergangenen Jahre korrigieren, was viele Investoren verunsicherte. Mittlerweile konnte dieses Problem gelöst werden, weshalb sich der Aktienkurs gefangen hat.

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Einige Wasserstoff-Unternehmen könnten langfristig sogar aus dem Wettbewerb ausscheiden. Doch wenige Aktien werden wahrscheinlich auch sehr stark steigen. Insgesamt sind junge, stark wachsende Technologiewerte sehr anfällig, weshalb sie keine Aktien zum Kauf und Halten darstellen.

Zuletzt gab es eine schlechte und eine gute News zur Plug Power-Aktie.

1. Plug Power erwartet Verfahren

Sobald Aktienkurse fallen und dabei Firmen selber eine Mitschuld tragen könnten, werden in den USA Sammelklagen ins Leben gerufen. Wie jedoch viele andere im letzten Jahr (2020) stark gestiegene Akten, beispielsweise BYD (WKN: A0M4W9) oder JinkoSolar (WKN: A0Q87R), zeigen, mussten auch sie Rückschläge hinnehmen. Deshalb ist die Korrektur der Plug Power-Aktie kein Einzelfall. Zudem hat das Unternehmen mittlerweile seine fehlerhaften Abschlüsse korrigiert.

Dennoch wird sich Plug Power auf Klagen vorbereiten müssen, die im schlimmsten Fall zu Strafzahlungen führen könnten. Anwälte beklagen Plug Powers verspätete Veröffentlichung des 2020er-Jahresberichts, die verspätete Deklarierung bestimmter Kosten, eine zu schwache interne Kontrolle und eine zu positive Darstellung des Geschäfts sowie der Aussichten. Plug Power bleibt jedoch bei seinem positiven Ausblick und kann ihn auch gut begründen. Denkbar ist aber auch, dass die Klagen bei steigenden Kursen an Kraft verlieren.

2. Neue Partnerschaft mit Johnson Matthey

Plug Power hat bereits mit zahlreichen namhaften Unternehmen Kooperationen geschlossen und mit SK Holdings sogar einen strategischen Investor gefunden. Zu den Partnern zählen beispielsweise Amazon (WKN: 906866), Walmart (WKN: 860853) oder Renault (WKN: 893113). Das Management hat zudem angekündigt, die Kooperationen zukünftig weiter auszubauen.

Nun konnte das amerikanische Unternehmen mit Johnson Matthey (WKN: A2ABB6) einen neuen Partner gewinnen. Zunächst wurde eine Absichtserklärung geschlossen, um zukünftig gemeinsam Hochleistungs-Elektrolyseure mit längerer Haltbarkeit, höherer Leistung und mehr Effizienz zu entwickeln. Dabei soll die Integration von Johnson Mattheys fortschrittlichen Komponenten in Plug Powers Elektrolysesysteme einen Schwerpunkt bilden. Zudem möchten beide Unternehmen an einem Recycling-System für Platinbestandteile der Elektrolyseure arbeiten.

„Die neue Generation von Protonenaustauschmembran-Elektrolyseuren wird Lösungen erfordern, die den steigenden Anforderungen an Effizienz und Leistung gerecht werden. Wir freuen uns, mit Johnson Matthey zusammenarbeiten zu können, um die Integration führender Elektrolyseur-Komponenten voranzutreiben. Sie stellen ein weiteres wichtiges Element auf dem Weg zu einer vollständig nachhaltigen grünen Wasserstoffwirtschaft dar“, so Plug Powers Vize-Präsident des operativen Geschäfts Rick Mason.

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Christof Welzel besitzt keine der erwähnten Aktien. John Mackey, CEO von Amazon-Tochter Whole Foods Market, sitzt im Board of Directors von The Motley Fool. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Amazon und empfiehlt die folgenden Optionen: Long January 2022 $1920 Call auf Amazon und Short January 2022 $1940 Call auf Amazon.

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