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Ist Warren Buffett out?

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Ist Warren Buffett out? Alle Jubeljahre wieder gibt es eine solche These. Wenn wir beispielsweise einen Blick auf die vergangenen knapp zwei Jahrzehnte werfen, erkennen wir Kritik während der Zeit der Dotcom-Blase. Aber vor allem auch in den letzten Jahren. Sein Meiden von Tech-Aktien, der Verzicht auf Rendite und selbst das Nichtinvestieren im Corona-Crash führten dazu, dass so mancher Investor gerne am Stuhl des Orakels von Omaha sägte.

Auch jetzt geht es weiter, wobei Warren Buffett kurzfristig orientiert zumindest wieder Erfolge feiern kann. Der Aktienkurs von Berkshire Hathaway (WKN: A0YJQ2) eilt von Rekordhoch zu Rekordhoch. Ganz so out dürfte der Starinvestor daher eigentlich nicht sein. Riskieren wir trotzdem heute einen näheren Blick auf eine interessante Sichtweise. Sowie auch darauf, was Foolishe Investoren niemals vergessen dürfen.

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Warren Buffett: Out?

Genauer gesagt ist es jetzt ein Tech-Investor mit Namen James Anderson, der Warren Buffett zumindest indirekt bescheinigt, out zu sein. Der ebenfalls bekanntere Investor (vielleicht eher in den USA) hat jetzt seine Sicht der Dinge nahegelegt und erneut betont, dass das klassische Value-Investing eigentlich tot sei.

Seiner Einschätzung nach seien in den aktuellen, effizienten Märkten alle Informationen rasend schnell eingepreist. Um wirklich herausragende Renditen zu generieren, müsse man daher umdenken und in die Zukunft blicken. Oder anders gesagt: Nach Innovationen Ausschau halten. Das mache den entscheidenden Unterschied. Für einen Tech-Investor ist diese Aussage natürlich nicht ungewöhnlich.

Seine Kritik geht noch mit einem sehr konkreten Beispiel weiter. Seiner Ansicht nach sei die Tesla-Aktie ein ideales Beispiel dafür. Viele Investoren und klassische Value-Investoren hätten sich an der Bewertung oder Persönlichkeiten wie Elon Musk gestört. Da der Tech-Investor jedoch das Potenzial in solchen Innovationen gesehen hat, ist die Aktie von 6 US-Dollar auf 590 US-Dollar gestiegen. Leugnen lässt sich zumindest nicht: Tech-Innovationen und Wachstumsaktien haben Warren Buffett im letzten Jahrzehnt teilweise sehr deutlich abgehängt.

Ein anderer Ansatz

Zu sagen, dass Warren Buffetts Value-Ansatz out sei, ist in meinen Augen trotzdem falsch. Zumal das Orakel von Omaha kein klassischer Value-Investor mehr ist, sondern eher unternehmensorientiert agiert. Ein ebenfalls wichtiger Unterschied, die pornografische Sucht nach kurzfristigen Gewinnprognosen, die Anderson Value-Investoren unterstreicht, besitzen weder Buffett noch Berkshire Hathaway.

Warren Buffett investiert zwar wenig in Tech-Aktien. Trotzdem zielt sein Ansatz langfristig orientiert auf Rendite ab. Nur eben auf die Rendite, die profitable, große Unternehmen ermöglichen. Das hängt einerseits mit der Größe von Berkshire Hathaway zusammen. Andererseits jedoch auch damit, dass das Orakel von Omaha selbst mit der Regel investiert, kein Geld zu verlieren. Etwas, das ein Tech-Fokus selten ermöglicht.

Profitable Geschäfte, Dividenden und solide Cashflows von unternehmensorientiert gut geführten Unternehmen sind selten ein Tech-Ansatz. Jedoch auch ein Gesamtpaket, das langfristig orientiert Warren Buffett stets eine nette Rendite beschert hat. Out ist dieser Ansatz nicht und wird es vermutlich auch niemals wirklich sein.

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Vincent besitzt Aktien von Berkshire Hathaway. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Berkshire Hathaway (B-Aktien) und Tesla und empfiehlt die folgenden Optionen: Short June 2021 $240 Call auf Berkshire Hathaway (B-Aktien), Short January 2023 $200 Put auf Berkshire Hathaway (B shares) und Long January 2023 $200 Call auf Berkshire Hathaway (B-Aktien).

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