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Alibaba-Aktie: 40 % Umsatzanstieg im jüngsten Quartal und die Aktie fällt

Alibaba
Foto: Alibaba

Alibaba (WKN: A117ME) hat operativ auch wieder im jüngsten Quartal geliefert. Alibaba konnte auf vergleichbarer Basis die Umsätze um 40 % im Vergleich zum Vorjahresquartal steigern. Viele Investoren wurden allerdings scheinbar vom Nettoverlust in der Gewinn- und Verlustrechnung verschreckt. Das Ergebnis wurde durch die Anti-Monopol-Strafe der chinesischen Regierung in Höhe von 18 Mrd. chinesischen Yuan belastet. Ohne diesen Warnschuss an die Unternehmensführung um Jack Ma wäre das Ergebnis auch in diesem Quartal positiv ausgefallen.

Den größten Anteil am Umsatz liefert mit 86 % immer noch das Handelsgeschäft. Das Cloudgeschäft trägt inzwischen 9 % zu den Erlösen bei. Positiv ist auch, dass Alibaba hier in der Zwischenzeit profitabel agiert. Für das Geschäftsjahr 2022 ist mit einem positiven Ergebnisbeitrag aus dem Segment zu rechnen. Das auf dem Onlinemarktplatz basierende Kerngeschäft fungiert ähnlich wie das Werbegeschäft bei Alphabet (WKN: A14Y6F) als Finanzierungsquelle für innovative Ideen.

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Wo Alibaba zukünftig stark wachsen könnte

Zu den angedachten Wachstumsfeldern zählen vernetzte Supermärkte, bei denen das Erlebnis online und offline für den Kunden verschmelzen. Daneben möchte Alibaba die Abhängigkeit von der chinesischen Regierung durch den Ausbau von internationalen E-Commerce-Plattformen reduzieren. Parallel dazu verfügt Alibaba mit Cainiao über eine schnell wachsende Logistiktochter. Des Weiteren betreibt man auch noch ein lokales Dienstleistungsplattformgeschäft, das zum Beispiel Essen zu den Kunden liefert.

Neben diesen Ideen, die recht nahe am Kerngeschäft sind, gibt es zwei Geschäftsbereiche, die die Abhängigkeit vom Handel langfristig reduzieren würden. Da ist zum einen das Geschäft mit digitalen Medien und Entertainment. Hier ist Alibaba mit der Videoplattform Youku aktiv, hat allerdings mit hartem Wettbewerb durch Tencent (WKN: A1138D) zu kämpfen. Die beiden anderen Dienste haben mehr Abonnenten zu verzeichnen. Noch größere Verluste verzeichnete man im ersten Quartal nur noch im Segment Innovation Initiatives und andere.

Hier betreibt man Amap, das gemessen an den monatlich aktiven Usern der am weitesten verbreitete Kartendienst in China ist. Daneben bietet man DingTalk an. Die App soll als mobiler Arbeitsplatz E-Mails überflüssig machen. Mit Tmall Genie hat Alibaba auch noch das chinesische Gegenstück zu Alexa von Amazon (WKN: 906866) im Angebot. Darüber hinaus ist Alibaba mit 65 % an Alibaba Health (WKN: A12EAP) und 33 % an der Ant Group an zwei heute schon profitablen Unternehmen in Zukunftsmärkten investiert.

Das Unternehmen ist gesund und munter

Ja, die Gefahr von weiteren Regulierungen ist in den letzten Wochen und Monaten sicher nicht geringer geworden. Trotzdem erwartet die Unternehmensführung auch für das laufende Geschäftsjahr einen Umsatzanstieg von fast 30 %. Dafür bezahlt man aktuell eine Free-Cashflow-Rendite von um die 5 %. Das ist in meinen Augen äußerst günstig.

Sollte die chinesische Regierung Alibaba allerdings dazu zwingen, nicht profitable Randgeschäfte abzustoßen, wäre das für das grundsätzliche Geschäftsmodell von Alibaba verschmerzbar.

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Florian Hainzl besitzt Aktien von Alibaba, Alphabet und Amazon. John Mackey, CEO von Amazon-Tochter Whole Foods Market, sitzt im Board of Directors von The Motley Fool. Suzanne Frey arbeitet als Führungskraft bei Alphabet und sitzt im Board of Directors von The Motley Fool.  The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Alibaba Group Holdings Ltd., Alphabet (A- & C-Aktien), Amazon und Tencent Holdings und empfiehlt die folgenden Optionen: Short January 2022 $1940 Call auf Amazon und Long January 2022 $1920 Call auf Amazon.

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