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3 Top Large-Cap-Aktien, die im Mai ein Kauf sein könnten

Foto: Getty Images

Die Einnahmeberichte für das erste Quartal 2021 kommen rein und viele Unternehmen übertreffen die Erwartungen in einem Rekordtempo. Die Wirtschaft befindet sich in diesem Jahr im Aufschwung, und cloudbasierte Software wird eingesetzt, um neue Wachstumsmöglichkeiten und neue Effizienz zu erschließen. Die Sorge, dass der Markt auf einen Ausverkauf zusteuern könnte, ist ein ständiges Thema. Aber ein gesundes Gewinnwachstum untermauert den Trend: Dieses Jahr sollte für Anleger ein weiteres starkes Jahr werden.

Hier haben wir drei Large-Cap-Aktien, die im Mai nach Käufen aussehen: Apple (WKN: 865985), Teladoc Health (WKN: A14VPK) und Zoom Video Communications (WKN: A2PGJ2). Schauen wir doch mal, was genau für diese Aktien spricht.

4 "inflationssichere" Aktien, die man heute kaufen kann! Kein Zweifel, die Inflation steigt sprunghaft an. Investoren sind verunsichert. Geld, das nur auf der Bank liegt, verliert Jahr für Jahr an Wert. Aber wo solltest du dein Geld anlegen? Hier sind 4 Aktien-Favoriten der Redaktion von The Motley Fool, in die du bei steigender Inflation investieren kannst. Wir haben einige der profitabelsten Aktien dieser Generation wie Shopify (plus 6.878%), Tesla (plus 10.714%) oder MercadoLibre (plus 10.291%) schon früh empfohlen. Schlag bei diesen 4 Aktien zu, solange du noch kannst. Gib einfach unten deine E-Mail-Adresse ein und fordere diesen kostenlosen Bericht umgehend an. Fordere die kostenlose Analyse jetzt hier ab..

1. Apple: Die wachstumsstärkste FAANG-Aktie in diesem Quartal

Apple ist eine unglaubliche Wachstumsstory. Obwohl es die größte der FAANG-Aktien ist (mit einer Marktkapitalisierung von derzeit über 2,2 Billionen USD), verzeichnete es von allen Tech-Riesen das schnellste Umsatzwachstum zu Beginn des neuen Jahres. Der Umsatz und der Nettogewinn stiegen im ersten Quartal (dem zweiten Quartal des Apple-Geschäftsjahres 2021) um 54 % bzw. 110 % im Vergleich zum Vorjahr.  

Andere FAANG-Aktien Q1 2021 Umsatz Steigerung ggü. Vorjahr Q1 2021 Nettoeinahmen Steigerung ggü. Vorjahr
Facebook

26,2 Milliarden USD

48 %

9,50 Milliarden USD

94 %
Amazon

109 Milliarden USD

44 %

8,11 Milliarden USD

219 %
Netflix

7,16 Milliarden USD

24 %

1,71 Milliarden USD

141 %
Alphabet

55,3 Milliarden USD

32 %

17,9 Milliarden USD

162 %

Quellen: Facebook, Amazon, Netflix, Alphabet

Es ist schwer vorstellbar, dass sich Unternehmen wie dieses immer noch im Hochwachstumsmodus befinden. Aber das ist nun einmal die Welt, in der wir leben. Die Weltwirtschaft wird durch Technologie komplett umgekrempelt. Apples iPhones, iPads, Watches und die über sie angebotenen Dienstleistungen sind immer stärker gefragt.

Das iPhone 12 stach besonders hervor, denn die neuen Modelle mit 5G-Netzwerkchips verhalfen dem Segment zu einem Wachstum von 66 % im Vergleich zum Vorjahr. Der 5G-Upgrade-Zyklus ist noch lange nicht vorbei. Die Apple-Spitze rechnet für das nächste Quartal mit einem weiteren zweistelligen prozentualen Anstieg des Gesamtumsatzes, da das Unternehmen die schwachen Finanzergebnisse des letzten Jahres hinter sich gelassen hat.  

Angesichts des anhaltenden Umsatzwachstums von Apple, des noch schnelleren Gewinnwachstums und der Aufstockung des Aktienrückkaufprogramms um 90 Milliarden USD sehen die Aktien wie ein solider Kauf aus. Ein guter Zeitpunkt, falls man Apple noch nicht im Depot haben sollte (oder eine bestehende Position aufstocken will). Die Aktien werden zum 30-Fachen des Gewinns der letzten zwölf Monate gehandelt, verglichen mit fast 40 für den S&P 500. Das macht Apple nicht nur zu einer Wachstumsinvestition, sondern auch zu einem überzeugenden Schnäppchen.

2. Teledoc: Digitalisierung des Gesundheitswesens

Teladoc Health hatte ebenfalls ein hervorragendes erstes Quartal, obwohl die Investoren nach dem Bericht eine vorsichtigere Haltung gegenüber der Aktie einnahmen. Der Aktienkurs setzt seine Talfahrt von den Allzeithochs im Februar fort. In diesem Jahr ist mit weiterer Volatilität zu rechnen. Das Unternehmen hatte ein Superjahr, als die virtuelle Pflege während der Pandemie abhob. Langfristig bleibe ich bei der Aktie allerdings an Bord.

Insbesondere der Ausblick auf die Mitgliederzahl in den USA für das Gesamtjahr 2021 von nur 52 bis 53 Millionen – im Vergleich zu 51,8 Millionen am Ende des Jahres 2020 – macht mir Sorgen. Hier gibt es Gegenwind, da sich viele Patienten dafür entscheiden könnten, wieder persönlich zum Arzt zu gehen. Nichtsdestotrotz ist die Nutzung unter den Teladoc-Mitgliedern das, was wirklich zählt. Und an dieser Front glänzt das Unternehmen immer noch. Die Gesamtzahl der Arztbesuche in den USA ist im Vergleich zum Vorjahr um 69 % auf 2,72 Millionen gestiegen. Und das trotz einer schleppenden Grippesaison (weil der Lockdown auch hier bei der Vorsorge hilft).

Dies führte zu einem Umsatzanstieg von 151 % gegenüber dem Vorjahr auf 454 Millionen USD im Q1. Der Umsatz wuchs um 69 %, wenn man die Livongo-Akquisition im letzten Herbst nicht berücksichtigt. Das bereinigte EBITDA betrug 56,6 Millionen USD, verglichen mit nur 10,7 Millionen USD im gleichen Zeitraum 2020. Und der großartige Start in das Jahr veranlasste das Management, den Ausblick für das Gesamtjahr zu erhöhen. Es sieht nun den Gesamtumsatz um 20 Millionen USD höher als bisher erwartet in einer Spanne von 1,97 Milliarden USD bis 2,02 Milliarden USD. Das ist ein Plus von über 80 % gegenüber 2020.

Nach dem Q1-Update ist der Aktienkurs von Teladoc vom Allzeithoch fast 50 % entfernt. Er sieht für mich zum 12,6-Fachen des erwarteten Umsatzes für 2021 wie ein langfristiger Wert aus. Früher oder später wird sich die Geduld hier auszahlen.

3. Zoom Video: Die Zukunft der Kommunikation ist Video

Teladoc ist nicht die einzige Aktie, die mit Gegenwind zu kämpfen hat. Auch Zoom wird die harten Vergleichszahlen des letzten Jahres übertreffen müssen. Doch die Wachstumsstory von Zoom ist noch lange nicht zu Ende. Video hat eine Revolution ausgelöst, die nicht mehr aufzuhalten ist. Und das Unternehmen gewinnt weiterhin jedes Quartal Zehntausende neuer Kunden hinzu. Es beendete das Geschäftsjahr 2021 (die drei Monate bis zum 31. Januar 2021) mit 467.100 Kunden mit mehr als zehn Mitarbeitern. Das allein sind 33.400 mehr als im vorherigen Quartal.

Sicher, das dreistellige prozentuale Umsatzwachstum von Zoom war nie nachhaltig. Aber der Ausblick des Unternehmens auf ein jährliches Wachstum von etwa 42 % in den nächsten zwölf Monaten ist absolut nicht zu verachten. Man muss bedenken, dass das Unternehmen praktisch über Nacht von einer Nische für Business-Software zu einem bekannten Namen wurde. Unternehmen haben entdeckt, dass Videoanrufe eine große Anzahl von persönlichen Meetings ersetzen können. So ließen sich Zeit und Geld sparen, und immer mehr kommen zu dieser Erkenntnis. Ich glaube, dass Zoom das Kommunikationsunternehmen sein wird, das man in diesem Jahrzehnt besitzen sollte.  

Typisch für ein auf Cloud-Computing basierendes Softwareunternehmen ist Zoom selbst auch hochprofitabel. Es hat im letzten Jahr eine Free-Cashflow-Gewinnmarge von 52 % erzielt. Diese Profitabilität wird sich zwar abschwächen, aber sie unterstreicht dennoch die Stärke der Plattform. Zoom hat kürzlich 100 Millionen USD seiner überschüssigen Barmittel verwendet, um den Zoom Apps Fund zu befeuern, um ein Ökosystem von Hardware- und Software-Tool-Integrationen in sein Kernprodukt zu fördern. Dies dürfte die Art und Weise, wie wir arbeiten, noch mal komplett verändern.

Die Aktien sind von ihren Allzeithochs um fast 50 % gefallen und werden zum 20-Fachen des erwarteten Einjahresumsatzes sowie dem 68-Fachen des freien Cashflows der letzten zwölf Monate gehandelt. In Anbetracht des schnellen Wachstums des Unternehmens und der vielen Barmittel sieht diese wachstumsstarke Aktie für mich langfristig wieder wie ein Kauf aus.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Alphabet, Amazon, Apple, Facebook, Netflix, Teladoc Health und Zoom Video Communications. Nicholas Rossolillo besitzt Aktien von Alphabet, Apple, Facebook, Teladoc Health und Zoom Video Communications. Dieser Artikel erschien am 5.5.2021 auf Fool.com und wurde für unsere deutschen Leser übersetzt.

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