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BioNTech oder CureVac – welche Aktie ist die bessere Wahl?

Foto: Getty Images

Biontech (WKN: A2PSR2) und CureVac (WKN: A2P71U) sind zwei Hersteller von Corona-Impfstoffen. Vor Beginn der Pandemie hatten die meisten Leute wahrscheinlich keinen dieser Namen jemals gehört. Im Laufe des letzten Jahres haben sie sich als große Hoffnung für ein schnelles Ende der Pandemie herausgestellt.

Von dieser unerwarteten Aufmerksamkeit haben die Aktienkurse beider Unternehmen massiv profitiert. Aber welche der beiden Aktien ist eigentlich die bessere Wahl?

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BioNTech

BioNTech ist schon etwas länger an der Börse gelistet als CureVac. Im Oktober 2019, also kurz vor Beginn der Pandemie, hatte Biontech seinen Börsengang. Damals wurden die Anteilsscheine zu einem Preis von 15 US-Dollar je Aktie ausgegeben. Aus heutiger Sicht ein unfassbar niedriger Preis. Denn aktuell kostet eine Aktie 183,71 US-Dollar (Stand: 07.05.2021, relevant für alle Kurse), wodurch der Konzern mit insgesamt knapp 44 Mrd. US-Dollar bewertet wird.

Der Auslöser für die Kursexplosion war natürlich die Pandemie. BioNTech-Aktionäre hatten schnell erkannt, dass das Unternehmen extrem gute Chancen hatte, in relativ kurzer Zeit einen Impfstoff zu entwickeln. Genauso ist es letztendlich auch gekommen. BioNTech gehörte zu den ersten Unternehmen, deren Impfstoff zugelassen wurde, und kann dadurch inzwischen ordentliche Umsätze verbuchen.

Im vergangenen Geschäftsjahr hat sich der Umsatz entsprechend auf 482 Mio. Euro mehr als vervierfacht. Aber auch davor konnte BioNTech schon signifikante Umsätze verbuchen. Denn in den Geschäftsjahren 2018 und 2019 lagen die Umsätze schon jenseits von 100 Mio. Euro. Aber erst der Corona-Impfstoff hat BioNTech zu einem, wenn auch nur kleinen, Gewinn verholfen. Ganze 15 Mio. Euro sind nach Steuern im Geschäftsjahr übrig geblieben.

Dennoch hat BioNTech in vielerlei Hinsicht einen großen Vorsprung gegenüber CureVac.

CureVac

Denn CureVac arbeitet aktuell noch daran, eine Zulassung für den eigenen Corona-Impfstoff zu bekommen. Im Gegensatz zu BioNTech kann CureVac bisher noch keine signifikanten Umsätze aufweisen, die eine Milliardenbewertung rechtfertigen könnten. Im vergangenen Geschäftsjahr lag der Umsatz bei 48,9 Mio. Euro. Die Kosten lagen aber noch weitaus höher, sodass am Ende ein Verlust von 130 Mio. Euro vor Steuern ausgewiesen wurde.

Die klinischen Studien zum Test des Impfstoffkandidaten sind bereits weit fortgeschritten, sodass in absehbarer Zeit mit einer Zulassung zu rechnen ist. Wenn dieser Punkt erreicht ist, wird CureVac vermutlich schnell auf ähnlich beeindruckende Umsätze kommen wie BioNTech. Denn an der Nachfrage nach wirksamen Impfstoffen wird es wohl in absehbarer Zeit weltweit nicht mangeln.

Allein in diesem Jahr sollen daher bis zu 300 Mio. Impfdosen hergestellt werden. Im kommenden Jahr sollen es dann schon bis zu 1 Mrd. Impfdosen werden. Allein mit dem Vertrieb dieses Impfstoffes könnte CureVac deshalb ab dem kommenden Jahr schon Milliardenumsätze erzielen. Da in Kürze mit kräftigem Wachstum zu rechnen ist, wird auch CureVac an der Börse großzügig bewertet. Aktuell bringt das Unternehmen knappe 16 Mrd. Euro auf die Waage. Dabei ist noch nicht genau abzusehen, wie sich Umsatz und Gewinn in Zukunft entwickeln werden.

Aktuell arbeitet CureVac daran, einen Vertrieb aufzubauen, um auf die nahende Zulassung des Impfstoffes vorbereitet zu sein. Das wird die Kosten natürlich erst mal weiter erhöhen, ist aber notwendig, um die Impfstoffe zu verteilen.

Fazit

Dennoch lässt sich bereits sagen, dass beide Konzerne in den kommenden Jahren vermutlich stark wachsen werden. Die Impfstoffproduktion dürfte für stabile Umsätze sorgen und Investitionen in die Entwicklung weiterer Medikamente finanzieren. Aus aktueller Sicht ist BioNTech aber wohl die bessere Wahl, da das Unternehmen bereits profitabel arbeitet, einen Corona-Impfstoff am Markt hat und auch ohne diesen signifikante Umsätze erwirtschaftet. Allerdings muss sich bei beiden Unternehmen erst noch zeigen, wie profitabel sie langfristig wirklich sein können und ob die hohe Bewertung beider Unternehmen wirklich gerechtfertigt ist.

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Dennis Zeipert besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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