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Bayer-Aktie: 3 negative News

Foto: Peter Roegner

Die Bayer (WKN: BAY001)-Aktie ist derzeit günstig bewertet. Doch in bestimmten Fällen stellt sich die Frage, ob Bayers Vorgehen noch zeitgemäß ist. So tendiert die Bevölkerung zunehmend in Richtung Umweltschutz und dem geringeren Einsatz von Insektiziden und Herbiziden.

Das Bayer-Management geht dagegen, wie das Beispiel Glyphosat zeigt, eher mit dem Kopf durch die Wand. Ob Härte statt Einsicht der richtige Weg ist, ist fraglich. Bisher hat sich die Methode nicht ausgezahlt, wie die vielen Klagen und die Aktienkursentwicklung belegen.

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Auch die neuesten Meldungen machen die gleiche Problematik deutlich.

1. Bayer verliert Insektizid-Rechtsstreit

Nicht nur im Fall Glyphosat, sondern auch bei Insektiziden setzt Bayer eher auf Klagen statt Anpassungen. So schränkte die EU-Kommission den Einsatz bestimmter Insektizide bereits 2013 ein. 2018 ordnete das Gericht der Europäischen Union in Luxemburg eine weitere Einsatzbeschränkung von drei Insektiziden an. Das Verbot galt nun überall, außer in Gewächshäusern. Dabei handelt es sich um Imidacloprid von Bayer, Thiamethoxam von Syngenta und Clothianidin von Takeda Chemical und Bayer.

Bayer legte Berufung ein und scheiterte. So hat nun auch der Europäische Gerichtshof das teilweise Verbot der drei Insektizide bestätigt. Hauptgrund ist das ausgelöste Bienensterben. Die Mittel dürfen jetzt bei bestimmten Kulturen nicht weiter eingesetzt werden. Das Gericht spricht von „hohen, akuten Risiken für Bienen“. Bienen sind für die Bestäubung vieler Pflanzen wichtig, doch in den letzten Jahren ist ihr Bestand in Deutschland wieder deutlich gestiegen.

2. Klagen gegen Bayer-Verhütungspille  

Ein weiteres Problem ist die Verhütungspille „Yasminelle“. Sie gelang über die frühere Schering-Übernahme in Bayers-Portfolio. Das Problem: In Einzelfällen löst sie Thrombosen aus. Nach Angaben des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte sind etwa neun bis zwölf von 10.000 Frauen betroffen. Dies entspricht einem Anteil von 0,09 bis 0,12 %.

Bei Pillen der ersten Generation sind es fünf bis sieben von 10.000 Frauen, was einer Quote von 0,05 bis 0,07 % entspricht. Auch wenn es sich statistisch gesehen um wenige Fälle handelt, leiden die Betroffenen meist sehr. So erlitt eine Frau 2009 infolge der Einnahme einen Kreislaufzusammenbruch mit Herzstillstand und eine beidseitige Lungenembolie. Seitdem klagt sie gegen Bayer. Am 25. Juni 2021 wird hierzu ein Urteil erwartet. Verliert Bayer, könnten weitere Klagen folgen.

In den USA beteiligten sich 10.600 Frauen an einer Sammelklage. Bayer musste hier insgesamt 2,1 Mrd. US-Dollar Schadenersatz leisten.

3. Einsatz von Pflanzenschutzmitteln sinkt

In Deutschland geht der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln weiter zurück. 2020 sank der Umsatz um 3,9 % auf 1,15 Mrd. Euro. Besonders bei Insektiziden sank der Erlös deutlich um 16,4 %. Dieser Rückgang wirkt sich auch negativ auf Bayer aus.

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Christof Welzel besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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