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Gängige Renten-Zahlen sind weiterhin ein Witz! Aber rund die Hälfte sorgt inzwischen vor!

Foto: Getty Images

Gängige Renten-Zahlen sind weiterhin ein Witz. Glücklicherweise können wir in jedem Jahr einen Einblick in die aktuelle Ausgangslage bekommen. Im Rahmen des sogenannten Rentenversicherungsberichts veröffentlicht das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS, falls dir der Name mehr sagt) klassische Zahlen rund um dieses Thema.

Dabei geht es hauptsächlich um die Versicherungszahlen. Oder auch um die Gesamtsumme an Einnahmen und Ausgaben. Oder um Nachhaltigkeitsrückstellungen. Wer ein wenig weiterliest, der kommt jedoch schnell zum Wesentlichen: nämlich zu den Zahlen, wie hoch die Rente gegenwärtig im Durchschnitt ist. Wobei diese Werte eben nicht einheitlich genormt sind.

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Nach Männern und Frauen im Westen und Osten wird dabei weiterhin unterschieden. Durchaus ein interessantes Vorgehen. Im Allgemeinen können wir jedoch sagen: Die durchschnittlichen Renten-Zahlen sind ein Witz. Hier das, was auch dich im Durchschnitt erwarten könnte.

Durchschnittliche Renten-Zahlen: Niedrig!

Wie wir mit Blick auf den letzten Rentenversicherungsbericht aus dem Jahre 2020 feststellen können, ist dieser inzwischen schon etwas veraltet. Zugegebenermaßen ist der besagte Bericht bereits im November des letzten Jahres erschienen. Allerdings sind das noch immer die aktuellsten Zahlen, die wir zu diesem Thema bekommen können.

Ziemlich schnell in diesem mehrseitigen Bericht werden wir auf einige Zahlen aufmerksam: nämlich die Höhe des durchschnittlichen monatlichen Rentenzahlbetrags für Altersrenten. Wir können natürlich auch an einem solchen Querschnittswert herummäkeln. Allerdings ist das für mich ein guter Indikator, wenn es darum geht, eine in etwa durchschnittliche Rente zu beziffern.

Wie sehen diese Werte aus? Nun, für Männer liegt dieser Wert beim Thema Rente bei durchschnittlich 1.187 Euro. In den neuen Bundesländern ist die Zahl gemäß dem Bericht mit ca. 100 Euro und einem Wert von 1.268 Euro sogar höher als in den alten Bundesländern. Das ist ebenfalls eine bemerkenswerte Erkenntnis. Trotzdem: Auch hier ist der Durchschnittswert eher niedrig.

Bei Frauen sieht es sogar noch mauer aus. Hier liegt der Durchschnittswert des Zahlbetrags bei der Rente bei 764 Euro. Mit 1.028 Euro ist der Betrag ebenfalls in den neuen Bundesländern höher als in den alten Bundesländern. Der durchschnittliche Zahlbetrag liegt hier bei 694 Euro.

Wenn wir es daher zusammenfassen: Ein durchschnittliches Ehepaar aus Mann und Frau hat im Monat damit 1.951 Euro. Abweichungen nach oben und nach unten sind natürlich möglich. Keine Frage: Davon kann man leben. Es fragt sich nur, wie gut.

Es gibt private Bestrebungen

Wie aus dem ebenfalls gleich aktuellen Altersvorsorgebericht hervorgeht, besitzt rund die Hälfte der Rentner inzwischen eine private oder betriebliche Vorsorgeleistung. Oder zumindest eine Anwartschaft. Wobei das durchschnittliche Einkommen im Alter hieraus derzeit bei einem Anteil von ca. 7 bis 8 % liegt. Oder, wenn wir das in absoluten Zahlen auf Basis dieser Durchschnittswerte messen wollen: Irgendwo zwischen 42 und 101 Euro. Wobei ich relativ stumpf 7 % der durchschnittlichen West-Frauen-Rente und 8 % der Ost-Männer-Rente verwendet habe. Das ist zumindest etwas.

Allerdings könnte es noch viel Spielraum nach oben geben. Mir zeigen diese Zahlen jedenfalls, dass man das Thema Rente besser nicht stiefmütterlich angehen sollte. Sowie, dass private Vorsorgeleistungen sich langfristig auszahlen dürften.

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