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Siemens Healthineers: 3 Faktoren, die die Aktie zum Must-have machen

Quelle: siemens.com/press

Siemens Healthineers (WKN: SHL100) startete einwandfrei ins Jahr 2021. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum stieg der Umsatz im ersten Quartal um 13,3 %. Insbesondere dank der Corona-Antigen-Schnelltests legte das Segment Diagnostics um 23,5 % zu. Das Ergebnis je Aktie stieg um 36 % auf 0,49 Euro. Der Free Cashflow verdoppelte sich auf 668 Mio. Euro. Das sind allesamt hervorragende Zahlen. Doch wie steht es um die Zukunftsperspektive? Können wir Foolishe Investoren noch guten Gewissens zugreifen? Aktuell notiert die Aktie bei 46,72 Euro (Stand: 15. April 2021).

Siemens Healthineers hat interessante Problemlöser in der Pipeline

Am 12. April gab das Unternehmen bekannt, dass sein Analysesystem Atellica VTLi2 die CE-Zertifizierung erhalten hat. Das Management plant die Markteinführung noch für das Frühjahr 2021.

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Ärzte erhalten mit dem System innerhalb von acht Minuten ein Testergebnis in Laborqualität für das kardiale Troponin I (hs-cTnI) mittels einer Blutentnahme aus der Fingerspitze. Kardiale Troponine sind Eiweißbausteine, die in den Muskelzellen der Herzmuskulatur vorkommen. Nach einer Schädigung des Herzmuskels, beispielsweise durch einen Herzinfarkt, treten diese Eiweißstoffe vermehrt ins Blut über und können dort gemessen werden.

Siemens Healthineers ist Vorreiter bei dieser Technologie. Der Mehrwert für die Kunden ist hoch: Ärzte können Herzinfarkte präzise und sicher diagnostizieren. Die Behandlung des Patienten kann früher als bisher eingeleitet werden.

Siemens Healthineers wächst auch anorganisch

Die Siemens-Tochter emittierte vor wenigen Wochen neue Aktien für institutionelle Investoren. Dabei ging das größte Paket zum Preis von 380 Mio. Euro an QIA, den Staatsfonds von Katar.

Unterm Strich flossen 2,3 Mrd. Euro in die Kassen des Konzerns, mit denen nun die Übernahme des Strahlentherapie-Spezialisten Varian Medical Systems (WKN: 852812) im ersten Halbjahr 2021 abgeschlossen werden soll. Siemens Healthineers zahlt für das US-amerikanische Unternehmen 13,7 Mrd. Euro. Das Management um CEO Bernd Montag sieht Potenzial vor allem im Zusammenspiel der eigenen Bildgebungsgeräte mit den Krebstherapie-Anwendungen von Varian.

CFIUS, die US-Kontrollbehörde für ausländische Investitionen hatte die Akquisition bereits im vergangenen Jahr freigegeben. Laut den Regulatoren bestehen keine Bedenken in Bezug auf die nationale Sicherheit.

Die Übernahme bietet großes Synergiepotenzial und kann langfristig für steigende Umsätze sorgen, denn die Radiologie ist ein attraktiv wachsender Markt.

In der Medizintechnik spielt viel Musik

Die Branche ist heute angesagter denn je und aus meiner Sicht nahezu ein Must-Have für alle Investoren. Moderne Technologie gilt als wichtiger Hebel, um die steigenden Kosten auf dem Gesundheitssektor in den Griff zu bekommen. Effizienz heißt das Gebot der Stunde.

Doch der Knackpunkt ist der Vertrieb. Krankenhäuser, Arztpraxen, Krankenkasse und die öffentliche Hand müssen davon überzeugt, dass sich teure Anfangsinvestitionen auf langer Strecke rentieren werden. Die Überlegung, den Kostenfaktor Vertrieb zu minimieren, stand womöglich auch hinter folgender Idee.

Siemens Healthineers prüft Verkauf der Ultraschall-Sparte

Der mögliche Verkaufserlös soll nach ersten Schätzungen bei 840 Mio. Euro liegen. Mögliche Abnehmer wären Finanzinvestoren, aber auch direkte Konkurrenten.

Aktuell gehört das Ultraschall-Geschäft bei Siemens Healthineers zum ertragreichen Segment „Imaging“. Dieses erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2020 mit 8,8 Mrd. Euro 61 % des Gesamtumsatzes. Das Untersegment „Ultraschall“ spielt hier jedoch nur eine kleine Rolle. Das Geschäft ist hier sehr kleinteilig, da die Geräte nicht nur in Krankenhäusern und Radiologie-Zentren, sondern auch in Arztpraxen eingesetzt werden.

Mit dem Verkauf könnte Siemens Healthineers den komplexen Vertrieb straffen und damit weiter an der Effizienzschraube drehen. Im Branchenvergleich sind die Margen heute schon absolut konkurrenzfähig, wie die folgende Tabelle zeigt.

Die Margen in der Peergroup von Siemens Healthineers in den letzten zwölf Monaten

Unternehmen WKN Bruttomarge in % EBT-Marge in % Nettomarge in %
Siemens Healthineers SHL100 39,2 14,5 10,5
Abbott Laboratories 850103 56,7 14,4 13,0
Medtronic A14M2J 63,9 9,1 10,4

Quelle: Morningstar.com

Die Aktie ist sehr interessant

Der Siemens-Spin-Off hat sich für die Zukunft bestens positioniert. Auf seinem Weg der Konsolidierung sieht Siemens Healthineers langsam Licht am Ende des Tunnels. Im Vergleich zu Siemens Energy (WKN; ENER6Y), einem etwas neueren Ableger des deutschen Industriegiganten, sehe ich die Zukunft für die Medizintechnik-Sparte deutlich rosiger.

Seit Anfang 2020 bis heute wurden rund 46 Mio. neue Aktien emittiert. Und Siemens Healthineers wird in den kommenden Jahren sicherlich noch weiteres Kapital benötigen. Doch die Finanzierungskonditionen sind günstig wie selten. Und dank der Übernahme von Varian ergibt sich interessantes Potenzial für die Zukunft.

Mit aktuell 46,72 Euro ist die Aktie nahezu fair bewertet. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis liegt bei 31, das Kurs-Umsatz-Verhältnis bei 3 und das Kurs-Buchwert-Verhältnis bei 4. Mit Blick auf den spritzigen Wachstumsmarkt stellt sich mir jedoch die Frage, ob die Aktie in naher Zukunft günstiger zu haben sein wird. Ich überlege ernsthaft, einzusteigen.

Unsere 3 Top-Aktien für die Post-Covid Ära

Auch die Coronakrise hat mal ein Ende. Für diese Phase sind einige Unternehmen besonders gut gerüstet.

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Henning Lindhoff besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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