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Alibaba, JD.com & Co.: China macht ernst

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Foto: Alibaba

Beim Thema China-Tech und Aktien wie denen von Alibaba (WKN: A117ME), JD.com (WKN: A112ST) oder auch Tencent existiert zuletzt eine größere Baustelle. Die chinesische Regierung hat die Plattformen ins Visier genommen, unter anderem, weil die Akteure augenscheinlich zu mächtig sind. Alles natürlich unter einem legitimen Vorwand, dass die Marktmacht zu groß wird.

Jetzt scheint sich immer mehr abzuzeichnen, dass das Geplänkel aufhört und die dortige Regierung wirklich den Wettbewerbsvorteilen an den Kragen möchte. Hier ist, was Foolishe Investoren zur aktuellen Ausgangslage wissen sollten. Sowie, warum sich bei Aktien wie denen von Alibaba, JD.com und Co. durchaus auch unterschiedliche Risiken ableiten lassen.

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Alibaba, JD.com & Co.: Der Druck steigt

Mit Blick auf die aktuelle Nachrichtenlage können wir jedenfalls festhalten, dass es sich der chinesische Staatslenker Xi Jinping scheinbar zur persönlichen Aufgabe gemacht hat, den Tech-Konzernen das Leben schwer zu machen. Im Rahmen einer Konferenz mit dem obersten Finanz- und Koordinationskomitee forderte der Regierungschef die Aufsichtsbehörden dazu auf, einen faireren Wettbewerb zu fördern. Konkret heißt das, gegen Monopole vorzugehen und die Aufsicht gegenüber den bekannten Tech-Akteuren zu intensivieren.

Dabei scheint Macht ein konkretes Thema zu sein. Wie unter anderem Bloomberg hervorhebt, geht die Politik zukünftig gegen Plattformen vor, die zu viel (wirtschaftliche) Macht auf sich konzentrieren. Auch der Einsatz von Medien scheint dabei im Vordergrund zu stehen. Aber natürlich auch die Nutzung von Daten und das Ausspielen der eigenen Wettbewerbsvorteile.

Konkret heißt das, dass in einigen Fällen wie beispielsweise bei Alibaba ein Herauslösen von nicht zum Kerngeschäft gehörenden Unternehmensanteilen die Folge sein könnte. Der chinesische Tech-Akteur ist so beispielsweise auch ein vergleichsweise kleiner Akteur im Mediengeschäft. Aber auch JD.com kreiert inzwischen ein Ökosystem und ein Netzwerk, das groß angelegt sein dürfte. Akteure wie Tencent sowieso. Hier könnten schwierige Zeiten bevorstehen, wobei das Kerngeschäft, so der Tenor bis jetzt, eigentlich weitgehend verschont bleiben soll. Womöglich bloß deutlich regulierter.

Es gibt Unterschiede …

Foolishe Investoren sollten sich des Risikos bewusst sein. Natürlich stimmen die Wachstumsgeschichten. Allerdings verändert sich der chinesische Kernmarkt derzeit, was grundsätzlich ein Problem der eigentlich intakten Investitionsthesen ist. Die Chancen könnten reduziert werden, das Risiko hingegen größer sein. Etwas, das sich auch inzwischen am Aktienkurs ablesen lässt.

Trotzdem existieren Unterschiede. Alibaba beispielsweise ist vom Grundsatz her ein größeres, trendstarkes Ökosystem mit führender Marktposition im E-Commerce, der Cloud und mitführender Marktposition bei digitalen Finanzdienstleistungen gewesen. Das könnte eine Position sein, die besonders in Gefahr ist. Zumal Alibaba sowieso im Fokus der Behörden stand.

Wenn wir hingegen JD.com in den Fokus rücken, so fällt auf: Das Management ist sowieso bereits dabei, den eigenen Konzern neu zu strukturieren. Sowie einzelne Konzernsegmente auch mittels IPO in die Eigenständigkeit zu schicken. Ob dieser Ansatz letztlich besser ist? Möglicherweise, mit dem geringeren Marktanteil und deutlich mehr Eigenständigkeit.

Trotzdem: Das Risiko bleibt, dass China gegen Plattformen und starke Ökosysteme vorgehen möchte. Das ist etwas, das Foolishe Investoren jetzt auf dem Schirm haben und entsprechend unternehmensorientiert würdigen sollten.

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Vincent besitzt Aktien von Alibaba und JD.com. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Alibaba Group Holding Ltd., JD.com und Tencent.

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