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Achtung Investoren: Zwei weniger bekannte amerikanische Finanzwerte als solide Dividendenlieferanten!

Foto: Getty Images

Wenn es um Aktien geht, die einem als solide Dividendenlieferanten dienen sollen, hat man ja bekanntlich die Qual der Wahl. Soll es ein Wert mit einer hohen anfänglichen Ausschüttungsrendite sein oder eher ein Titel, der seine Dividende jedes Jahr großzügig anhebt? Will man sich für Letzteres entscheiden, wären wohl die bekannten Aristokraten unter Umständen eine gute Wahl.

Doch einige Anleger würden gerne auch in Sachen Dividende auf Aktien setzen, die vielleicht nicht jeder gleich auf dem Schirm hat. Hier kann es eine gute Idee darstellen, einmal über den großen Teich nach Amerika zu blicken. Denn in den USA findet man traditionell viele interessante Dividendenzahler. Schauen wir uns deshalb heute einmal zwei amerikanische Finanzwerte zu diesem Thema an.

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Franklin Resources

Betrachten wir doch einmal mit Franklin Resources (WKN: 870315) unseren ersten in Deutschland eher unbekannten amerikanischen Finanztitel. Der Name des Konzerns sagt dir auf den ersten Blick nichts? Vielleicht kannst du dann eher mit dem bekannteren Namen Templeton Growth Fund (WKN: 971025) etwas anfangen. Dieser wird nämlich wie sehr viele andere erfolgreiche Aktienfonds von dem zu Franklin Resources gehörenden Fondsanbieter Franklin Templeton Investments aufgelegt.

Was die Dividende angeht, gibt es bei Franklin Resources eine durchaus interessante Tatsache zu berichten. Und zwar, dass das Unternehmen seit der ersten Zahlung einer Gewinnbeteiligung im Jahr 1981 seine Ausschüttung bis heute regelmäßig erhöht hat. Teilweise kann man dabei sogar ein recht rasantes Tempo erkennen. Zum Beispiel sieht man bei der Quartalsdividende in den letzten zehn Jahren einen Anstieg von 237 %. Was im Schnitt einer jährlichen Steigerung von 12,93 % gleichkommt.

Bezogen auf das Ergebnis je Aktie (EPS) betrug die Ausschüttungsquote von Franklin Resources für das letzte Geschäftsjahr 68 % und für das zuletzt angelaufene Quartal nur 42 %. Hier besteht also durchaus noch Spielraum für weitere Dividendenerhöhungen. Auch sollte die im letzten Jahr durchgeführte Übernahme von Legg Mason kann dem Konzern zu weiterem Wachstum verhelfen. Denn durch die Akquisition ist Franklin Resources zu einem Investmentgiganten mit einem verwalteten Vermögen von 1.500 Mrd. US-Dollar geworden.

Nach dem Corona-Blitzcrash im letzten Jahr befinden sich die Papiere von Franklin Resources wieder auf Erholungskurs und notieren aktuell mit 29,68 US-Dollar (16.03.2021) 67 % höher als vor zwölf Monaten. Ihre Bewertung liegt derzeit bei einem KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) von 9 und die Dividendenrendite beträgt aktuell 3,77 %. Betrachtet man das Gesamtbild, dann könnte die Aktie von Franklin Resources meines Erachtens für Dividendeninvestoren also durchaus einmal einen Blick wert sein.

Unum Group

Wenn man sich die Börsenumsätze einmal anschaut, dann kann man davon ausgehen, dass auch die US-amerikanische Unum Group (WKN: 872055) einen hierzulande nicht ganz so bekannten Wert darstellt. Der Konzern ist 1999 aus dem Zusammenschluss der zuvor konkurrierenden Versicherungsunternehmen Unum und Provident entstanden. Angeboten werden Versicherungen verschiedenster Art, aber insbesondere liegt der Fokus auf Lebensversicherungen.

Wieso könnte sich die Unum-Group-Aktie nun als Dividendenlieferant eignen? Diese Frage könnte man zum Beispiel leicht mit einem Blick in die Dividendenhistorie des Unternehmens beantworten. Hier kann man zwar erkennen, dass im letzten Jahr keine Erhöhung der Gewinnbeteiligung stattfand, aber der Konzern bis dahin bei der Steigerung seiner Ausschüttung nicht gerade kleinlich war. Alleine in den letzten zehn Jahren ging es mit der Quartalsdividende von 0,093 US-Dollar auf einen Wert von aktuell 0,285 US-Dollar nach oben. Dies entspricht insgesamt einer Steigerung von 206 % oder einer durchschnittlichen Erhöhung von 11,85 % pro Jahr.

Obwohl der Nettogewinn im Jahr 2020 um 28 % niedriger ausfiel als im Vorjahr, können wir etwas Interessantes erkennen. Nämlich, dass die Ausschüttungsquote bezogen auf das Ergebnis je Aktie trotzdem bei nur 29 % lag. Ich meine, man könnte daraus die Schlussfolgerung ziehen, dass die Unum Group eine sehr vernünftige Ausschüttungspolitik betreibt. Und dies ist eine Eigenschaft, die ein zuverlässiger Dividendenlieferant in meinen Augen auf jeden Fall mitbringen sollte.

Wirft man einen Blick auf die Papiere von Unum, so kann man hier in den letzten zwölf Monaten eine sehr gute Entwicklung ausmachen. Aktuell notiert die Aktie in New York auf einem Kursniveau von 27,97 US-Dollar (16.03.2021) um stolze 125 % höher als noch vor einem Jahr. Die derzeitige Dividendenrendite beträgt 4,08 % und bewertet wird der Konzern mit einem sehr niedrigen KGV von 6. Es könnte also meiner Meinung nach einiges dafür sprechen, sich die amerikanische Unum Group einmal etwas näher anzusehen.

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Andre Kulpa besitzt Aktien von Franklin Resources. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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