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Schlechte ETF-Tricks, die ich zuletzt gehört habe

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Gibt es schlechte ETF-Tricks? Ja, durchaus. Grundsätzlich gilt natürlich immer, dass mithilfe kostengünstiger Indexfonds langfristig ein einfacher, kostengünstiger Vermögensaufbau möglich ist. So manches Mal kommt es jedoch auf die Feinheiten an.

Lass uns heute daher einen Blick auf schlechte oder zumindest leicht widersprüchliche ETF-Tricks werfen, die du vielleicht noch einmal überdenken solltest. Sowie darauf, worauf es so manches Mal ankommt.

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Schlechter ETF-Trick: Der Sparplan

Versteh mich bitte nicht falsch: Sparpläne können ein wirklich sinnvoller Ansatz sein, um automatisiert seine Ersparnisse zu investieren. Man profitiert dabei vom Durchschnittskosteneffekt. Zudem sichert man sich langfristig einen in etwa durchschnittlichen Einstiegspreis. Auch ich bin daher ein Befürworter von Sparplänen. Zumindest mit gewissen Einschränkungen.

Sparpläne können nämlich leider deine Rendite minimieren. Beziehungsweise den Gesamterfolg, den du mit einem oder mehreren ETFs erzielen kannst. Das liegt an einem relativ einfachen Umstand, nämlich dem Zinseszinseffekt, der nicht bloß von der Rendite abhängt. Nein, sondern auch von dem Einsatz, den du als Investor investiert hast.

Wenn es daher um einmalige, größere Investitionen geht oder aber um einen vergleichsweise geringen Sparplanansatz, so kann die hohe, initiale Investition dich langfristig weiter voranbringen. Vor allem wenn die Bewertung der Aktienmärkte mal wieder preiswerter werden sollte, kann ein größeres Nachschießen einen erheblichen Anteil des künftigen Gesamterfolgs ausmachen.

Wie gesagt: Sparpläne sind grundsätzlich kein schlechter ETF-Trick. Allerdings sollten Foolishe Investoren zumindest die Kehrseite beim Vermögensaufbau verglichen mit größeren Investitionen kennen. Der Zinseszinseffekt braucht schließlich auch Futter, um das Maximale beim Vermögensaufbau herauszukitzeln.

Schlechter ETF-Trick: Diversifiziere breit

Auch das Thema Diversifikation ist natürlich kein schlechter ETF-Trick vom Grundsatz her. Mit diesem Mittel kann man das Risiko streuen. Insbesondere bei der Auswahl eines Indexfonds sollte man auf eine breite Ausgangsbasis achten. Das kann die Chance auf eine marktbreite Rendite deutlich erhöhen.

Wenn es jedoch um das Thema breites ETF-Portfolio geht, so bin ich der Überzeugung: Weniger ist häufiger mehr. Die Auswahl des Indexfonds sollte sorgfältig erfolgen. Dann können jedoch konzentriertere ETF-Portfolios mit weniger Passivfonds und in die aussichtsreichsten Märkte die besten Renditen erzielen.

Wenn ein ETF auf eine Rendite von 9 % p. a. kommt und ein weiterer auf 7 % p. a., so reduziert man seine durchschnittliche Rendite schließlich auf 8 % p. a. Es ist manchmal nicht ganz einfach, zu erkennen, welcher Passivfonds der beste ist. Trotzdem: Weniger ist bei Indexfonds und dem damit verbundenen Kompromiss so manches Mal mehr. Die Auswahl sollte dabei besonders sorgfältig erfolgen.

Deine Wahl!

Wie gesagt: Es gibt viel ETF-Tricks, aber leider auch einige in meinen Augen schlechte oder irreführende. Insbesondere bei Sparplänen und der Diversifikation sollten Investoren vorsichtig sein. Beziehungsweise die Effekte kennen, die Einfluss auf deine Rendite und den Aufbau des Gesamtvermögens haben.

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