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„Warren Buffett erweckt Öl-Aktien zum Leben“: Das ist dafür wirklich notwendig

Warren Buffett
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Ich habe kürzlich bei meinen Recherchen eine bemerkenswerte Schlagzeile gelesen: Warren Buffett erweckt mit einer Milliardeninvestition Öl-Aktien zum Leben. Gemeint ist inhaltlich natürlich, dass das Orakel von Omaha mit seiner Beteiligungsgesellschaft rund 4,1 Mrd. US-Dollar in die Chevron-Aktie investiert hat. Keine Frage: Das könnte den Markt wieder etwas beleben.

Aber hat Warren Buffett wirklich den Gesamtmarkt wiederbelebt? Nein, mit Sicherheit nicht. Das Orakel von Omaha hat womöglich einfach bloß ein Bewusstsein dafür geschaffen, dass der Öl-Markt derzeit vergleichsweise preiswert bewertet sein könnte. Der Buffett-Effekt sorgt in der Folge für den Rest.

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Lass uns im Folgenden daher einmal schauen, was wirklich notwendig wäre, damit der Ölmarkt sich stabilisiert beziehungsweise zu neuem Leben zurückfindet. Das dürfte auch darüber entscheiden, ob diese Investition vom Orakel erfolgreich wird oder nicht.

Warren Buffett: Ölmarkt nicht wiederbelebt

Wie wir mit Blick auf gängige Notierungen im Ölmarkt erkennen können, ist wirklich wieder etwas Leben in die Notierungen gängiger Aktienkurse gekommen. Das könnte in Teilen am Orakel von Omaha liegen. Aber womöglich auch daran, dass die Notierungen von Brent und WTI zeitweise über dem Niveau von 60 US-Dollar gelegen haben. Keine Frage: Fundamental dürfte das entscheidender sein.

Wichtig ist jedoch nicht bloß das aktuelle Kursniveau. Nein, sondern auch die Zukunft. Kurz- und mittelfristig bedeutet das, dass es keine weiteren Einbrüche geben sollte. Die OPEC+ sollte dazu idealerweise die Kürzungen aufrechterhalten, die US-Schieferölproduktion nicht vorschnell das Angebot erhöhen. Ansonsten könnte es eine Kettenreaktion geben, die wieder zu fallenden Notierungen führt. Warren Buffett, um das einmal klar zu sagen, hat hier wenig Einfluss drauf.

Langfristig gibt es jedoch etwas bedeutend Wichtigeres, das die Zukunft des Ölmarktes beeinflussen wird. Nämlich, dass der Spread zwischen Angebot und Nachfrage im Ölmarkt niedriger wird. Damit verbunden auch, dass die Förderkürzungen der OPEC nicht mehr in so großem Stil notwendig werden. Selbst eine US-Schieferölproduktion müsste eingepreist werden können. Und das ohne dass die Notierungen von Brent und WTI signifikant einbrechen.

Das zeigt: Der Ölmarkt befindet sich weiterhin in einer schwierigen Ausgangslage. Warren Buffett scheint mit seiner zugegebenermaßen hohen, jedoch nicht prägenden Investition in Chevron darauf zu setzen, dass das langfristig gelingt. Und dass die Old Economy des schwarzen Goldes zumindest noch einmal aufblüht.

Solltest du folgen …?

Die spannende Frage ist jetzt möglicherweise: Solltest du als Investor dem Orakel von Omaha in den Ölmarkt folgen? Fest steht jedenfalls: Warren Buffett scheint davon überzeugt zu sein, dass hier günstige, langfristige Chancen vorhanden sind. Trotzdem ist das Risiko alles andere als gering. Womöglich hat Warren Buffett deshalb auch nicht mehr investiert.

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Vincent besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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