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3 Merkmale, an denen wir Werte wie die TUI-Aktie erkennen können

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Anhand der Geschichte der TUI (WKN: TUAG00)-Aktie können wir Anleger sehr viel lernen. In Summe hat der Konzern seit 1991 keine Werte für seine Aktionäre geschaffen, denn der heutige Aktienkurs liegt weit unter dem damaligen Ausgabepreis. Bis 1999 konnte TUI von der guten Konjunktur und der Bildung einer Aktienmarktblase profitieren, aber seitdem verringerte sich die Marktkapitalisierung des Konzerns kontinuierlich.

Hier sind drei Entwicklungen, an denen wir Aktien wie TUI frühzeitig identifizieren und so meiden können.

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1. Stark krisenanfälliges Geschäftsmodell

Investoren wie Warren Buffett oder Peter Lynch lesen vor einem Investment zunächst gründlich die Geschäftsberichte eines Unternehmens über viele zurückliegende Jahre. Wenn wir dies bei TUI tun, können wir genau erkennen, dass der Konzern bereits in den vergangenen Krise 2000 bis 2002 und 2008 in enormen Schwierigkeiten war.

Glücklicherweise konnte sich die Wirtschaft aus diesen Tälern relativ schnell erholen, sodass TUI sie überstand. Doch die aktuelle Viruskrise hätte ohne staatliche Unterstützung beim weltgrößten Touristikkonzern tatsächlich in die Insolvenz geführt.

2. Geringe Profitabilität

Wer nun seine Fundamentalanalyse weiter fortsetzt, kann anhand der Nettogewinnmarge und deren Entwicklung erkennen, dass der TUI-Konzern selbst in den konjunkturstarken Jahren nur gering profitabel war. Dabei können wir uns schnell von den absolut hohen Gewinnen wie beispielsweise 2016 (über 1 Mrd. Euro) täuschen lassen.

Im Durchschnitt betrug die Gewinnmarge im Zeitraum 2010 bis 2019 nur 1,8 %. Forschen wir nach den Gründen, finden wir heraus, dass TUI nicht etwa in Wachstum investierte, wie dies beispielsweise die ebenfalls lange Zeit margenschwache Amazon (WKN: 906866) tut, sondern der harte Wettbewerb innerhalb der Branche keine höheren Verkaufspreise möglich machte und somit der Konzern schon lange Zeit an der Schwelle zu Verlusten entlangwanderte.

3. Nicht von hohen Dividenden locken lassen

Es existieren tatsächlich sehr viele Unternehmen, die nur an die Börse kommen, um möglichst viel Geld bei den Anlegern einzusammeln, für diese jedoch keinen Mehrwert schaffen. Viele von ihnen verschwinden dann relativ schnell wieder.

Ein Lockmittel sind hohe Dividendenrenditen. Bei TUI lag sie vor der aktuellen Krise über viele Jahre bei 3, 4 oder sogar über 5 %. Anleger, die nun zugriffen, ohne die oben beschriebene Analyse durchzuführen, konnten nicht erkennen, dass der Konzern bereits in den vergangenen Krisen die Dividenden aussetzte und wie stark er gefährdet war. Um diese Fallen zu erkennen, gibt es einen ganz einfachen Trick: Wir denken uns die Dividende eines Unternehmens weg. Überzeugt es uns dann immer noch mit seiner Historie und dem Geschäftsmodell, können wir investieren und ernten die Dividendenrendite zusätzlich.

Wie es mit der TUI-Aktie weitergehen könnte

Kürzlich hat TUI sein drittes finanzielles Unterstützungspaket vom Steuerzahler erhalten. Damit trägt der Konzern nun eine sehr schwere Bürde, der er sich selbst bei einer Normalisierung der Konjunktur und des Reisetourismus nur schwer wieder entledigen kann. Wie hart es für Unternehmen ist, ihre Schulden wieder zurückzuzahlen, zeigt das Beispiel Commerzbank (WKN: CBK100)-Aktie nach der 2008er-Finanzkrise.

Aktuell hängt die TUI-Aktienkursentwicklung von der Wirksamkeit der Impfstoffe ab und davon, wie schnell sie weltweit verabreicht werden können. Kurzfristig könnte sich die TUI-Aktie, wenn wieder mehr Tourismus zulässig ist, erholen. Um zu einem guten Investment zu werden, müsste sich bei dem Konzern jedoch sehr viel ändern.

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Christof Welzel besitzt keine der erwähnten Aktien. John Mackey, CEO von Amazon-Tochter Whole Foods Market, sitzt im Board of Directors von The Motley Fool. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Amazon und empfiehlt die folgenden Optionen: Short January 2022 $1940 Call auf Amazon und Long January 2022 $1920 Call auf Amazon.

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